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Re: Wie haben unsere Mütter/Großmütter das geschafft?
Verfasst: 05.03.2025, 21:38
von Sabina
Oder die (Klein-)Kinder über den Sommer für drei Monate zu den (serbischen) Grosseltern nach Österreich und Serbien geben, selbst aber in den USA leben.
Re: Wie haben unsere Mütter/Großmütter das geschafft?
Verfasst: 06.03.2025, 11:05
von Schnecke106
Diese Kinderverschickungen von früher kenne ich eigentlich nur aus der Zeit des 2. Weltkriegs als Evakuierungsmaßnahme oder später als Gesundheitsmaßnahme zum "Aufpäppeln" der Kinder (und nicht viele dieser Kinder sind danach traumatisiert gewesen von der Behandlung in den Heimen).
Re: Wie haben unsere Mütter/Großmütter das geschafft?
Verfasst: 06.03.2025, 11:26
von Feuerkind
in der DDR war das wohl auch sehr populär mit der Kinderverschickung
Re: Wie haben unsere Mütter/Großmütter das geschafft?
Verfasst: 06.03.2025, 15:02
von ShinyCheetah
Meine Mutter war auch per Kinderverschickung weg. Das wurde damals auch schon wegen Kleinigkeiten "verordnet" wie "Kind ist zu leicht".
Ich habe ebenfalls Freunde, die ohne ihre Kinder Urlaub machen. Die sind dann bei den Großeltern. Das erste Mal für eine Woche, als das erste Kind 6 Monate alt war.
Re: Wie haben unsere Mütter/Großmütter das geschafft?
Verfasst: 06.03.2025, 15:21
von Jule
ShinyCheetah hat geschrieben: 06.03.2025, 15:02
Meine Mutter war auch per Kinderverschickung weg. Das wurde damals auch schon wegen Kleinigkeiten "verordnet" wie "Kind ist zu leicht".
Ich habe ebenfalls Freunde, die ohne ihre Kinder Urlaub machen. Die sind dann bei den Großeltern. Das erste Mal für eine Woche, als das erste Kind 6 Monate alt war.
Es wurde in Westdeutschland in der Nachkriegszeit sehr oft verordnet. Ob „zu leicht“ da eine Kleinigkeit war , darüber lässt sich streiten, es ging sicherlich auch um Mangelernährung, weil nicht überall genug zu Essen da war
Fakt ist aber, dass es viele traumatisierte Kinder danach gab und oft furchtbare Methoden.
Meine Mutter fand es ganz schrecklich, z.B. musste sie immer aufessen- auch Nudeln mit Zimt und Zucker und Würstchen. Sonst saß man da bis man aufgegessen hatte und kam an einen Katzentisch. Meine Schwiegermutter erzählt , dass sie notfallmässig abgeholt werden musste weil sie sehr krank wurde.
Es gibt da jetzt auch einiges an Literatur zu….
Re: Wie haben unsere Mütter/Großmütter das geschafft?
Verfasst: 06.03.2025, 15:50
von Luzia
Schlumpfine32 hat geschrieben: 05.03.2025, 20:47
Ich fand das irgendwie spannend. Heute fährt kein Eltern mehr ohne Kind in den Urlaub. Also zumindest nicht als Paar.
Beispiel 1, vor ca. 20 Jahren: Ein BDKJ-Zeltlager, dessen Plätze jedes Jahr sehr schnell vergeben waren. Eltern, die zur Leitung sagten, ihr Kind - auf der Warteliste - müsse unbedingt noch mit ins Zeltlager, denn sie hätten ihren Urlaub zu zweit schon gebucht.
Beispiel 2, vor ca. 5 Jahren: Ein Kind wird auf einer Klassenfahrt gegenüber einem Lehrer handgreiflich und soll deswegen von den Eltern abgeholt werden. Diese Aufgabe muss die Tante übernehmen, weil die Eltern im Urlaub sind.
Re: Wie haben unsere Mütter/Großmütter das geschafft?
Verfasst: 06.03.2025, 16:04
von DerStoepsel
Hier fahren meine Kinder oft mit meinen Eltern in den Urlaub weil wir sehr viel arbeiten müssen und oft wenig Zeit haben

Re: Wie haben unsere Mütter/Großmütter das geschafft?
Verfasst: 08.03.2025, 21:07
von Meeresbrise
Bei mehreren Freunden schlafen die Kinder ab Babyalter (die meisten Babys in meinem Umfeld sind Flaschenkinder) regelmäßig bei den Großeltern. Teilweise sogar jedes Wochenende. Absolut unvorstellbar bei uns.
Re: Wie haben unsere Mütter/Großmütter das geschafft?
Verfasst: 08.03.2025, 21:35
von Mau
Erstaunlich dass so viele Großeltern da Lust drauf haben. Meine Eltern helfen mir echt viel, aber über Nacht finden sie ziemlich anstrengend. Das Kind natürlich auch. Deswegen schläft sie nur ungefähr einmal im Monat da. Wobei ich schon irgendwann mal auf ein Wochenende hoffe oder dass sie mit Kind in den Urlaub fahren

Re: Wie haben unsere Mütter/Großmütter das geschafft?
Verfasst: 08.03.2025, 21:35
von OrangerStier
Ach Meeresbriese, vergleiche dich nicht mit anderen auch wenn es schwer ist.
Eine Kollegin (kurz vor der Rente) sagte zu mir stolz ihr Kind habe schon als Baby in seinem eigenen Zimmer und Bett geschlafen.Wie sie das geschafft hatte erzählte sie mir auch, ganz stolz. Also ihr Mann eine Woche weg war lagerte Sie das Kind einfach in sein Zimmer aus. Nach drei Tagen brüllte das Kind auch nicht mehr. Ihr Mann hätte das nicht mit gemacht.
Ihr Enkel dagegen in der Grundschule durfte selbstverständlich bei ihr im Bett schlafen.
Es gibt Kinder bei denen geht das im eigenen Bett schlafen Recht einfach und es gibt Kinder da geht das nicht.
Wenn ich es mir bei Jungen Kolleginnen anschauen. Ja das Kind (3-8) schläft im eigenen Bett, wenn man genauer nach fragt kommt das Kind oft genug mitten in der Nacht in Mamas Bett bzw. Muss die Mama das Kind holen.
Und ja es gibt aber sicher auch Kinder die einfach in ihrem Bett schlafen, aber das ist halt nicht die Regel