Liebe Island-Reisende, ich bin seit gestern Nacht auch wieder zurück, 43 Tage liegen hinter uns und sie waren pickepackevoll mit unvergesslichen Erlebnissen in diesem naturgewaltigen Land.
Wir waren der Reihe nach:
1. Wieder am Askja - meinem Herzensort in Island -, sind dort mit den Kindern im Viti gebadet, haben spannende Führungen mitgemacht und wieder viel Neues entdeckt, mit den Rangern und der SAR gequatscht und der NASA bei ihrer Arbeit zur Marsexpedition zugesehen. Der Landy hat sich hier sehr wohl gefühlt und mein Mann konnte froh sein, wenn ich ihn auch mal ans Steuer ließ. Ich liebe die Wüste dort.
2. Durchs Dyngjufjöll wieder im Gelände an den Myvatn, auch hier ein sehr schönes Wiedersehen sowohl mit der Strecke als auch dem Zielort. Wir sind endlich einmal komplett um den Kraterrand des Hverfjall gewandert und haben uns diesmal auch Hverir angesehen. Der Dettifoss war ja auch nicht weit.

3. Nach Landmannalaugar, ein Wiedersehen mit neuen Eindrücken und Wanderungen. Dort haben wir auch wieder einige Geländetouren gemacht, haben Sandstürme erlebt, sind auf den Heklasattel gefahren, haben dankbare Wanderer nach einer sehr stürmischen Nacht als Passagiere mitgenommen.
4. An den Seljalandsfoss, weil wir den Camping dort nett finden und wir so gut in die Thorsmörk und an den Einhyrningur kamen. Hier haben wir zwei superschöne neue Geländeabschnitte entdeckt.
5. Am Langjökull vorbei und durchs Kerlingarfjöll zum Geothermalgebiet Hveravellir. Von dort über die Arnarvatnsheidi nach Norden bis nach Hvammstangi.
6. In die Westfjorde, dort haben wir uns aufs Auto gesetzt und die Wale und Robben im Fjord beobachtet, waren abends als einzige Gäste im Unwetter-Zwielicht im Krossneslaug direkt am Meer, haben Djupavik und die Kunstausstellung entdeckt, mit Isländern ein paar sehr schöne Tage verbracht und auf einer Geländetour einen der schönsten und wildesten Orte am Meer entdeckt. Der Herbst hielt hier schon deutlich Einzug und färbte das Moos in schönstem rot und gelb, was in wunderbarem Kontrast zu den Grünschattierungen stand.
7. Dann endlich, über Skagaströnd nach Saudarkrokur zu meiner Luka, wir sind spontan 2 Nächte in Helluland geblieben und kamen ausgiebig zum Reiten. Moritz und ich sind einmal an den Strand und dort ist er zum ersten Mal in seinem Leben galoppiert und war im 7. Himmel.

<3 In Glaumbær den obligatorischen Kuchen gegessen und mal den Fosslaug getestet.
8. Über die Kjölur wieder Richtung Süden, weil Polarlichter angekündigt waren und im Norden alles wolkig werden sollte. Am Thingvallavatn haben wir sie dann gesehen und es war so schön, dass wir den Kindern diese Erfahrung schenken konnten. In der nächsten Nacht kamen sie wieder und waren sogar noch stärker. Thingvellir haben wir nebenbei auch mal wieder durchwandert.
9. Am Skogafoss vorbei und über Vik i Myrdal an den Fjallsarlon, dort nachts nochmal Polarlichter über Eisbrocken im See bewundert.
10. Am Jökulsarlon stundenlang den Eisbergen, Robben und Selfie-Touristen zugesehen, was wieder sehr faszinierend war.
11. Im Mödrudalur die 3 kleinen Polarfüchse besucht und dann nach Seydisfjördur zur Fähre.
Ich glaube jetzt habe ich alles. Hier Bilder zeigen ist ein Ding der Unmöglichkeit, ein paar sind bei Instagram, da kann ich per PN auch sehr gerne den Account nennen.

Jetzt akklimatisieren wir uns gerade wieder und ich freue mich auf den Herbst hier. Island hat mir jedenfalls einen sehr schönen Vorgeschmack gegeben.
