stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen
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Vanessa31
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Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen
Also die Diagnostik ist bis dato abgeschlossen. Die Klinik wäre eher einen psychiatrische Einrichting wo es wirklich primär um Interaktion geht.
Ich weiß auch nicht mehr weiter. Nach was kann denn noch organisch geschaut werden?
Die Neuropädiatrie war dabei und denkt,dass dsd mit dem nicht sitzen und krabbeln können an dem Gewicht liegt. Emma krabbelt aber bereits rückwärts und seit heute robbt sie sich nach vorne. Sitzen klappt im Hochstuhl gut.
Alle Freunde und Familie,die Emma kennen meinen sie brauche einfach länger und ist so ein fröhliches Kind. Sie solle einfach mal von den ganzen Ärzten wegbleiben. Bis dahin hat es ja einigermaßen geklappt mit dem Essen.
Und sie ist definitiv in einer trotzphase zur Zeit,vielleicht hängt das ja alles zusammen?
Ich bin so traurig,nächste Woche wird sie 1 und ich weiß noch nichtmal,ob wir feiern oder sie an ihrem Geburtstag zuhause sein wird.
Das mit dem Brei durch die Flasche funktioniert übrigens nicht,da hat Emma sich partout geweigert. Erst als ich ihr dann wieder eine Flasche Pre mit malto und etwas Sahne gegeben habe hat sie die Flasche genommen.
Von hochkalorischer Nahrung hält die Ärztin nichts. Sie ist halt Anthroposophin und ein bisschen durchgeknallt. Aber sie müsste als Ärztin ja auch Bescheid geben,wenn sie das Gewicht zu niedrig fände. Sie meinte,früher hätte man auch nicht gleich jedes Kind das nicht aß in eine Klinik gesteckt. Und sie meint auch,dass man dann erst recht dem Thema essen zu viel Aufmerksamkeit gibt.
Der Papa sieht es genauso. Er sieht,dass sich Emma in kleinen Schritten entwickelt,aber sie entwickelt sich.
Aktuell würde ich gerne noch 1-2 Wochen weiter zuhause versuchen und dann ihr Gewicht abwarten.
Frage mich nur,wie ich jetzt am besten wieder von der Flasche zum Brei komme. Ob ich sie damals erstmal nur eine Flasche durch Brei ersetze,z.b mittags? Oder verstärke ich den Druck damit weiter? Sie kann ja nicht ewig bei der Flasche bleiben... Oder sollte ich einfach wider der Meinung der Ärztin diese hochkalorischen Drinks aus der Apotheke holen und sie damit etwas aufpäppeln?
Ich weiß auch nicht mehr weiter. Nach was kann denn noch organisch geschaut werden?
Die Neuropädiatrie war dabei und denkt,dass dsd mit dem nicht sitzen und krabbeln können an dem Gewicht liegt. Emma krabbelt aber bereits rückwärts und seit heute robbt sie sich nach vorne. Sitzen klappt im Hochstuhl gut.
Alle Freunde und Familie,die Emma kennen meinen sie brauche einfach länger und ist so ein fröhliches Kind. Sie solle einfach mal von den ganzen Ärzten wegbleiben. Bis dahin hat es ja einigermaßen geklappt mit dem Essen.
Und sie ist definitiv in einer trotzphase zur Zeit,vielleicht hängt das ja alles zusammen?
Ich bin so traurig,nächste Woche wird sie 1 und ich weiß noch nichtmal,ob wir feiern oder sie an ihrem Geburtstag zuhause sein wird.
Das mit dem Brei durch die Flasche funktioniert übrigens nicht,da hat Emma sich partout geweigert. Erst als ich ihr dann wieder eine Flasche Pre mit malto und etwas Sahne gegeben habe hat sie die Flasche genommen.
Von hochkalorischer Nahrung hält die Ärztin nichts. Sie ist halt Anthroposophin und ein bisschen durchgeknallt. Aber sie müsste als Ärztin ja auch Bescheid geben,wenn sie das Gewicht zu niedrig fände. Sie meinte,früher hätte man auch nicht gleich jedes Kind das nicht aß in eine Klinik gesteckt. Und sie meint auch,dass man dann erst recht dem Thema essen zu viel Aufmerksamkeit gibt.
Der Papa sieht es genauso. Er sieht,dass sich Emma in kleinen Schritten entwickelt,aber sie entwickelt sich.
Aktuell würde ich gerne noch 1-2 Wochen weiter zuhause versuchen und dann ihr Gewicht abwarten.
Frage mich nur,wie ich jetzt am besten wieder von der Flasche zum Brei komme. Ob ich sie damals erstmal nur eine Flasche durch Brei ersetze,z.b mittags? Oder verstärke ich den Druck damit weiter? Sie kann ja nicht ewig bei der Flasche bleiben... Oder sollte ich einfach wider der Meinung der Ärztin diese hochkalorischen Drinks aus der Apotheke holen und sie damit etwas aufpäppeln?
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delfinstern
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Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen
Ein Patentrezept kann euch keiner geben. Vielleicht schlaft ihr mal eine Nacht drüber und ihr Eltern überlegt, was für EUCH am sinnvollsten erscheint. War dein Mann bei den Terminen dabei? War dein Mann nicht Arzt? Vllt kann er die Meinungen genauer hinterfragen/verstehen? So zwei komplett unterschiedliche Meinungen zu haben, ist echt schwer. Auf jeden Fall ist keine Entscheidung endgültig, ihr könntet prinzipiell jeden Tag neu entscheiden. Du und dein Mann ihr müsst auf jeden Fall an einem Strang ziehen, sonst bringt es Emma nichts. Probieren könnt ihr die Trinknahrung sicherlich, ob Emma diese allerdings mag, weiß niemand.
((Vanessa und Familie))
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Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)
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FCF
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Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen
Dazu kann ich beileibe kein medizinisch fundiertes Statement abgeben, aber: mein Sohn hat sich - ausgelöst durch Probleme mit der (Mund- u.a.)Motorik, von der FlAsche ernährt, bis er weit über zwei war. Essen nur minimalst. Kalorien und Nährstoffe bekam er über die Milch. Supplementieren mussten wir nie, aber notfalls hätten wir ihm was gegeben.Vanessa31 hat geschrieben:Sie kann ja nicht ewig bei der Flasche bleiben...
Deine Tochter ist ja noch nicht mal ein Jahr. Wenn ihr das mit den Kalorien hinbekommt und sie wieder zunimmt, habt ihr dann wirklich so einen Stress, ihr irgendwie irgendwas reinzubekommen? ( sorry, ist nicht bös gemeint - ich spüre nur so viel Druck bei euch. Vielleicht ist sie aus unterschiedlichen Gründen einfach noch nicht so weit wie andere? Dass das alles abgeklärt gehört und begleitet sein muss, ist eh klar. Da seid ihr ja eh schon dran)
Vielleicht wäre es euch auch hilfreich, eine ärztliche Drittmeinung einzuholen? Vielleicht liegt der sinnvolle Weg für euch ja zwischen Haferbrei und Klinik...klingt beides irgendwie sehr extrem.
Alles Gute jedenfalls!!! (())
Liebe Grüße, M. mit großem Erfinder (2007), süßer Maus (2009) und kleiner Prinzessin (2011)
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Vanessa31
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Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen
Hätte ich nie mit einem Arzt gesprochen würde ich es auch so sehen wie du und ihr die Milch solange geben bis sie von Alleine wieder Lust auf Essen hat.FCF hat geschrieben:Dazu kann ich beileibe kein medizinisch fundiertes Statement abgeben, aber: mein Sohn hat sich - ausgelöst durch Probleme mit der (Mund- u.a.)Motorik, von der FlAsche ernährt, bis er weit über zwei war. Essen nur minimalst. Kalorien und Nährstoffe bekam er über die Milch. Supplementieren mussten wir nie, aber notfalls hätten wir ihm was gegeben.Vanessa31 hat geschrieben:Sie kann ja nicht ewig bei der Flasche bleiben...
Deine Tochter ist ja noch nicht mal ein Jahr. Wenn ihr das mit den Kalorien hinbekommt und sie wieder zunimmt, habt ihr dann wirklich so einen Stress, ihr irgendwie irgendwas reinzubekommen? ( sorry, ist nicht bös gemeint - ich spüre nur so viel Druck bei euch. Vielleicht ist sie aus unterschiedlichen Gründen einfach noch nicht so weit wie andere? Dass das alles abgeklärt gehört und begleitet sein muss, ist eh klar. Da seid ihr ja eh schon dran)
Vielleicht wäre es euch auch hilfreich, eine ärztliche Drittmeinung einzuholen? Vielleicht liegt der sinnvolle Weg für euch ja zwischen Haferbrei und Klinik...klingt beides irgendwie sehr extrem.
Alles Gute jedenfalls!!! (())
Hat dein Kind denn auch Untergewicht gehabt?
Ich weiß halt nicht,ob Emma allein von Pre Milch zunehmen kann. Laut den Ärzten ja nicht.
Tja und die drittmeinung bzw sogar viertmeinung haben wir ja-waren jetzt in insgesamt 2 Kliniken und 3 Ärzten...und wie sagt man so schön:zu viele Köche verderben den Brei!!
Die Ärztin heute hat mir Darmstadt empfohlen als Klinik (eine Mami hier hat mir von ihrem Besuch dort erzählt) die konnten innerhalb von 3 Tagen beurteilen,ob eine fütterstörung vorlag oder nicht. Das würde ich noch machen. Allerdings soll man da wohl Monate auf einen Termin warten...
Und nochmal zur körperlichen Diagnostik: ich habe jetzt noch was über eine Magenverengung gelesen...weil Emma ja auch fast nie Hunger hat...widerspricht aber auch dem,das Emma ja lange Zeit gegessen hat. Ach ich weiß auch nicht.
In einem anderen Forum gab es einige Mamis die Kinder hatte die mit sogar über einem Jahr noch nicht sitzen krabbeln etc konnten... Wenn halt nicht das krasse Untergewicht wäre...das ist wirklich der einzige Faktor der mir Stress bzw Druck bereitet
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Maja
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Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen
Auf eigene Faust würde ich wohl die hochkalorische Nahrung nicht geben, die wird normalerweise vom Arzt verordnet (und dann auch von der Kasse bezahlt - ist ja recht teuer). Allerdings ist die Nahrung rezeptfrei erhältlich. Frag doch den Kinderarzt, der das Maltodextrin verordnet hat, ob es einen speziellen Grund gab diese Variante zu wählen oder ob z.B. Infatrini genauso gut wäre. Wenn er medizinisch einverstanden ist spricht natürlich nichts dagegen, eine kleine Probeflasche zu holen und wenn Emma es mag kannst Du das mit dem Arzt besprechen. Das hat halt nicht nur mehr Kalorien sondern auch mehr Nährstoffe als Pre+Malto und ist deshalb als Aufbaunahrung oft sehr sinnvoll, ABER es gibt Fälle wo es nicht verwendet werden darf, deswegen vorher einmal den Arzt fragen.
Diagnostik: es klingt, als sei viel schon gemacht worden. Wurde auch die Mundmotorik eingehend untersucht? Und der Eisenspeicher bestimmt? Wann wird das Blutbild wieder kontrolliert?
Zu der anderen Ärztin: ich persönlich schätze die anthroposophische Medizin sehr und kenne auch die Haltung, sehr lange zu beobachten und abzuwarten. Allerdings regelt sich leider nicht alles durch Abwarten... Letztlich hat diese Ärztin natürlich auch Medizin studiert und wird selbstverständlich auch das Gedeihen eines Kindes einschätzen können. Da sie aber Dein Kind nur ab und zu sieht, Du es aber am allerbesten kennst, hör auch auf Dein Bauchgefühl! Also, wenn Trinkbrei nicht geht, dann sollte und wird die Ärztin wohl auch einen "Plan B" haben.
Schlaft erstmal eine Nacht darüber. Vielleicht sieht morgen die Entscheidung klarer aus.
Ich schick Dir noch zu hochkalorischer Beikost was per PN, aber Du findest auch im Stillforum noch einiges dazu!
Diagnostik: es klingt, als sei viel schon gemacht worden. Wurde auch die Mundmotorik eingehend untersucht? Und der Eisenspeicher bestimmt? Wann wird das Blutbild wieder kontrolliert?
Zu der anderen Ärztin: ich persönlich schätze die anthroposophische Medizin sehr und kenne auch die Haltung, sehr lange zu beobachten und abzuwarten. Allerdings regelt sich leider nicht alles durch Abwarten... Letztlich hat diese Ärztin natürlich auch Medizin studiert und wird selbstverständlich auch das Gedeihen eines Kindes einschätzen können. Da sie aber Dein Kind nur ab und zu sieht, Du es aber am allerbesten kennst, hör auch auf Dein Bauchgefühl! Also, wenn Trinkbrei nicht geht, dann sollte und wird die Ärztin wohl auch einen "Plan B" haben.
Schlaft erstmal eine Nacht darüber. Vielleicht sieht morgen die Entscheidung klarer aus.
Ich schick Dir noch zu hochkalorischer Beikost was per PN, aber Du findest auch im Stillforum noch einiges dazu!
2004/2006/2014
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Vanessa31
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Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen
Die eisenwerte waren ok.
Lese gerade auf der Seite des dysphagie Zentrums in Darmstadt die Diagnostikverfahren-das haben wir alles beileibe noch nicht durch. Da steht was von Tumor-Gehirndysfunktionen,hormonstörungen etc
Und andere Mütter schreiben,dass sie sich schwer tun mit der Diagnose fütterstörung in so jungen Jahren und es meist immer eine körperliche Ursache gibt! Aber wenn unsere Ärztin im SPZ zum Beispiel einen Tumor oder was mit dem Gehirn vermutet hätte,hätte sie doch sicher weitere Untersuchungen veranlasst?
Auch lesen sich die Erfahrungsberichte über Kliniken für fütterstörungen nicht besonders positiv. Oftmals würden da einfach so Diagnosen und Behandlungsschemata aufgedrückt. Oder alles auf die Eltern Kind Interaktion geschoben. Oder bei nicht essen wird bestraft-soll ein bewährtes Verhaltenstherapeutisches Element sein steht da in einem Klinikkonzept. Auch wenn man nicht jeden Bericht glauben schenken sollte,sind dies jedoch genau die Dinge,vor denen ich Angst habe-das wir vielleicht keine fütterstörung haben aber dann mit einer raus kommen.
Lese gerade auf der Seite des dysphagie Zentrums in Darmstadt die Diagnostikverfahren-das haben wir alles beileibe noch nicht durch. Da steht was von Tumor-Gehirndysfunktionen,hormonstörungen etc
Und andere Mütter schreiben,dass sie sich schwer tun mit der Diagnose fütterstörung in so jungen Jahren und es meist immer eine körperliche Ursache gibt! Aber wenn unsere Ärztin im SPZ zum Beispiel einen Tumor oder was mit dem Gehirn vermutet hätte,hätte sie doch sicher weitere Untersuchungen veranlasst?
Auch lesen sich die Erfahrungsberichte über Kliniken für fütterstörungen nicht besonders positiv. Oftmals würden da einfach so Diagnosen und Behandlungsschemata aufgedrückt. Oder alles auf die Eltern Kind Interaktion geschoben. Oder bei nicht essen wird bestraft-soll ein bewährtes Verhaltenstherapeutisches Element sein steht da in einem Klinikkonzept. Auch wenn man nicht jeden Bericht glauben schenken sollte,sind dies jedoch genau die Dinge,vor denen ich Angst habe-das wir vielleicht keine fütterstörung haben aber dann mit einer raus kommen.
- Nautilus
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen
Ich möchte noch meine Erfahrung beisteuern, dass jedenfalls mein Kind (keine Besonderheiten) Brei überhaupt nicht leiden konnte und lieber nichts gegessen hat, wenn es speziell für die Babies zubereitete Breie gab. Ich selbst hab es nie versucht, wir haben "ohne Plan" letztlich klassisch BLW mit Fingerfood gemacht, mir fiel nur irgendwann total auf, dass er selbst unser Frühstück, sofern es breiig war wie zb bei Haferschleim oder auch Kartoffelbrei nicht angerührt hat, sondern nur feste Kost wollte. An weichen Sachen wurde zb Avocado auf Brot akzeptabel oder eben Avocadestücke, Bananenstücke, Birne..., die lutschbar, aber fest waren. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass er Breie eben nicht "begreifen" konnte und deshalb "unheimlich"/nicht zuzuordnen fand.
Wäre ggf neben Mundsensorik und Eisenwert auch noch eine Richtung, in die man überlegen könnte, vor allem, wenn organische, muskuläre oder sensorische/nervliche Ursachen ausgeschlossen sind?
Ggf kannst Du erst einmal nachfragen, was "essen beibringen" konkret bedeutet, ich habe den Eindruck, dass Dir dies neben der Entfernung +stationär Bauchschmerzen bereitet?
Nautilus mit Astronäutchen (7/12)
Wäre ggf neben Mundsensorik und Eisenwert auch noch eine Richtung, in die man überlegen könnte, vor allem, wenn organische, muskuläre oder sensorische/nervliche Ursachen ausgeschlossen sind?
Ggf kannst Du erst einmal nachfragen, was "essen beibringen" konkret bedeutet, ich habe den Eindruck, dass Dir dies neben der Entfernung +stationär Bauchschmerzen bereitet?
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Liebe Grüße, Nautilus mit Sommersohn (7/12) Frühlingstochter
(3/17) und den zwei Herbststernen (09/11+ 11/15)
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Maja
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Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen
Diagnosen googeln macht alles immer nur noch schlimmerVanessa31 hat geschrieben:Die eisenwerte waren ok.
Lese gerade auf der Seite des dysphagie Zentrums in Darmstadt die Diagnostikverfahren-das haben wir alles beileibe noch nicht durch. Da steht was von Tumor-Gehirndysfunktionen,hormonstörungen etc
Und andere Mütter schreiben,dass sie sich schwer tun mit der Diagnose fütterstörung in so jungen Jahren und es meist immer eine körperliche Ursache gibt! Aber wenn unsere Ärztin im SPZ zum Beispiel einen Tumor oder was mit dem Gehirn vermutet hätte,hätte sie doch sicher weitere Untersuchungen veranlasst?
Auch lesen sich die Erfahrungsberichte über Kliniken für fütterstörungen nicht besonders positiv. Oftmals würden da einfach so Diagnosen und Behandlungsschemata aufgedrückt. Oder alles auf die Eltern Kind Interaktion geschoben. Oder bei nicht essen wird bestraft-soll ein bewährtes Verhaltenstherapeutisches Element sein steht da in einem Klinikkonzept. Auch wenn man nicht jeden Bericht glauben schenken sollte,sind dies jedoch genau die Dinge,vor denen ich Angst habe-das wir vielleicht keine fütterstörung haben aber dann mit einer raus kommen.
Ja, natürlich, wenn irgendeiner der Ärzte bei denen ihr schon gewesen seid auch nur den kleinsten Verdacht auf eine sehr ernste Erkrankung gehabt hätte, dann wäre natürlich die Diagnostik veranlasst worden. Das Vertrauen kannst Du schon haben, dass die hingeschaut haben!
Ist meine PN angekommen?
Gute Nacht!
2004/2006/2014
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Vanessa31
- gut eingelebt
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- Registriert: 29.09.2016, 11:07
Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen
Abgesehen von allem anderen jetzt: hat wer von euch Ideen-wie ich nochmal einen sanften Neustart mit der Beikost bzw dem Brei hinbekomme? Habe heute mal Monte Yoghurt probiert-keine Chance.
Der Ärztin Hatte ich heute morgen am Telefon mitgeteilt,dass wir erstmal gegen einen Klinikaufenthalt sind- das könne sie absolut nicht unterstützen.
Mal ganz doof gefragt: aber was wollen die anders machen als wir? Und das mit unserer Interaktion stimmt würde ja schon im SPZ abgeklärt. Außerdem spricht ja dagegen,dass sie über längere Zeit Brei gegessen hat.
Die Ärztin aus der ersten Klinik hatte auch hochkalorische Milch fürs erste vorgeschlagen (nutrini). Und dann nebenbei Beikost einführen und dafür könne man sich ja Tipps bei Experten holen.
Was hat man denn früher bei solchen Problemen gemacht? Da kamen die Kinder ja auch nicht direkt in die Klinik zumal sie sonst gesund ist.
Der Ärztin Hatte ich heute morgen am Telefon mitgeteilt,dass wir erstmal gegen einen Klinikaufenthalt sind- das könne sie absolut nicht unterstützen.
Mal ganz doof gefragt: aber was wollen die anders machen als wir? Und das mit unserer Interaktion stimmt würde ja schon im SPZ abgeklärt. Außerdem spricht ja dagegen,dass sie über längere Zeit Brei gegessen hat.
Die Ärztin aus der ersten Klinik hatte auch hochkalorische Milch fürs erste vorgeschlagen (nutrini). Und dann nebenbei Beikost einführen und dafür könne man sich ja Tipps bei Experten holen.
Was hat man denn früher bei solchen Problemen gemacht? Da kamen die Kinder ja auch nicht direkt in die Klinik zumal sie sonst gesund ist.
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FCF
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 27.05.2011, 14:20
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Re: stark untergewichtiges Baby mit 11,5 Monaten und wenig Interesse am Essen
Hat dein Kind denn auch Untergewicht gehabt?
[/quote]
Sorry, gestern bin ich eingeschlafen...
Es war definitiv nie so krass wie bei euch. Er war halt längenmäßig weit über der ersten Perzentille und das Gewicht lag auf der untersten tlw. Aber es war stabil und er war immer fit. Deshalb war es im Grunde nicht so tragisch. Und: ich hatte einen Arzt im Hintergrund, dem ich stark vertraute und der ihn im Blick hatte.
Warum seid ihr nochmal nicht mehr bei der ersten Ärztin?
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Sorry, gestern bin ich eingeschlafen...
Es war definitiv nie so krass wie bei euch. Er war halt längenmäßig weit über der ersten Perzentille und das Gewicht lag auf der untersten tlw. Aber es war stabil und er war immer fit. Deshalb war es im Grunde nicht so tragisch. Und: ich hatte einen Arzt im Hintergrund, dem ich stark vertraute und der ihn im Blick hatte.
Warum seid ihr nochmal nicht mehr bei der ersten Ärztin?
Liebe Grüße, M. mit großem Erfinder (2007), süßer Maus (2009) und kleiner Prinzessin (2011)