Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
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jente
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 27.07.2013, 19:07
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
das mit einem Sofa und Tierpark war ich. Und ich persönlich finde das nicht erschreckend (also den Hund im verwüsteten Zimmer mit erntkerntem Sofa und zerstörter Dvd-und Büchersammlung zu sehen war in dem Moment schon erschreckend - weil ich da gemerkt habe, wie sehr er unter dem Alleinbleiben gelitten hat und was ich ihm angetan habe), sondern eher als Beispiele, was einem mit Hund passieren kann. Und womit man evtl. umgehen, was man managen muss. Ich muss ganz klar sagen, dass mein Leben wunderbarer geworden ist, seit ich Hunde habe. Aber der metaphorische entspannte Spaziergang im Wald bei gutem Wetter mit bestem Freund und Helfer, den ich mir so vorgestellt hatte, ist es keinesfalls die ganze Zeit gewesen.
jente mit K1 (2013) und K2 (2016)
"There are times in life when people must know when not to let go. Balloons are designed to teach small children this."
Terry Pratchett
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- Peppa
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Jente, das hast du schön ausgedrückt, ich kann das nicht so.
Eigentlich wie mit Kindern...man liebt sie und will sie nicht mehr missen. ...aber das Leben ist dann einfach anders. Und es gibt Momente, da würde man echt mal total gerne liegen bleiben morgens oder nicht in strömendem Regen eine Stunde ins Feld stampfen etc.
Peppa mit Wutz (6/13) und Löwenmädchen (7/16)
Eigentlich wie mit Kindern...man liebt sie und will sie nicht mehr missen. ...aber das Leben ist dann einfach anders. Und es gibt Momente, da würde man echt mal total gerne liegen bleiben morgens oder nicht in strömendem Regen eine Stunde ins Feld stampfen etc.
Peppa mit Wutz (6/13) und Löwenmädchen (7/16)
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EhMibima
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Hallo, ich lese schon länger mit. Eigentlich wurde schon fast alles gesagt.
Hier zu noch was:
Wie wäre folgende Idee: Ihr legt euch einen älteren, gut erzogenen Hund zu, an dem ihr euch ausprobieren könnt, der aber robust ist. Wenn das alles klappt und euer Kind größer ist, nehmt ihr nen RR als Zweithund dazu. Fiel mir grad ein.
Ich kenne RR als sehr aktiv und auch sensibel. (von außen betrachtet, wir hatten bisher nur Mischlinge)
Hier zu noch was:
Ich finde, wie einige andere hier, daß du einen Plan B und Plan C haben solltest. Du hast ja geschrieben, du willst das so und so machen, alles geplant und durchdacht. Einen Welpen kannst du, wie einen Hund, nicht planen. Stell dir vor, es ist ein "Schreibaby" in Hundeform. Oder auch als Hundeliebhaber(ich) weiß ich, daß es, warum auch immer, Menschen gibt die keine Hunde mögen.Siijay hat geschrieben:Was genau meinst du denn damit? Was erschreckt dich? Rein Interessehalber, gar nicht blöd gemeint.Maryam+Leo hat geschrieben: Ich finde es erschreckend was Hier manche Leute Fuer Erfahrungen mit Hunden haben.
Wie wäre folgende Idee: Ihr legt euch einen älteren, gut erzogenen Hund zu, an dem ihr euch ausprobieren könnt, der aber robust ist. Wenn das alles klappt und euer Kind größer ist, nehmt ihr nen RR als Zweithund dazu. Fiel mir grad ein.
Ich kenne RR als sehr aktiv und auch sensibel. (von außen betrachtet, wir hatten bisher nur Mischlinge)
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glückskind
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 24.09.2012, 01:37
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Meine Hündin saß auch bereits ein Jahr im tierheim, beim abholen war sie 4 Jahre alt, ich frisch vom Abi und ein paar Monate Zeit bis Studienbeginn. Die Mitarbeiter haben mir Einen soliden Eindruck gemacht, mit Blick auf die tiere.
Schade, dass sich solche nicht-Vermittlungs-Geschichten häufen!
Leider gibt es auch immer wieder menschen, die sich unüberlegt ein Tier anschaffen, oder wo sich die äußeren Umstände derart ändern, dass das Leben mit Hund nicht mehr möglich ist - es werden also auch immer halbstarke bis erwachsene Hunde privat vermittelt. Vielleicht magst du auch mal bei Tasso shelta vorbeischauen...
RR wären mir nicht alltagsrobust genug, sind aber wirklich fantastische hunde. Magst du uns den kennel verraten? (oder per PN?)
Ich hab mir immer gesagt, mein nächster Hund wird als Welpe kommen... tja, für einen Hund ist Kapazität da, nicht aber für einen, der alles von der pieke auf lernen muss, dafür habe ich zu viele andere Tiere und Verantwortlichkeiten.
Schade, dass sich solche nicht-Vermittlungs-Geschichten häufen!
Leider gibt es auch immer wieder menschen, die sich unüberlegt ein Tier anschaffen, oder wo sich die äußeren Umstände derart ändern, dass das Leben mit Hund nicht mehr möglich ist - es werden also auch immer halbstarke bis erwachsene Hunde privat vermittelt. Vielleicht magst du auch mal bei Tasso shelta vorbeischauen...
RR wären mir nicht alltagsrobust genug, sind aber wirklich fantastische hunde. Magst du uns den kennel verraten? (oder per PN?)
Ich hab mir immer gesagt, mein nächster Hund wird als Welpe kommen... tja, für einen Hund ist Kapazität da, nicht aber für einen, der alles von der pieke auf lernen muss, dafür habe ich zu viele andere Tiere und Verantwortlichkeiten.
..mit 3 Kindern 2012 und 2015 und 2018
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FCF
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1393
- Registriert: 27.05.2011, 14:20
- Wohnort: Österreich
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Zum Thema Welpen vs erwachsene Hunde: ich findem es viel leichter einen Welpen a) zu trainieren und b) zu binden. Erwachsene Hunde muss man ja eher auf die neue Familie hin "korrigieren" was ich für aufwändiger halte. Außerdem möchte ICH keinen Hund, der entweder als Straßenhund ums Überleben gekämpft hat oder von unzureichend geeigneten Vorbesitzern geschädigt wurde.
Wenn du in der Arbeit dein eigener Herr bist ist das doch optimal. Ich konnte bei unserem Hund einige Wochen Home Office machen bzw es war jemand da der sich bei Kliententerminen um ihn gekümmert hat. Das kann schon gut gehen, wenn man kein klassisches Angestelltenverhältnis im Großraumbüro hat.
Zur Thematik Familienhund aber: ich habe mit meinem Border Collie auch ein recht zart besaitetes Wesen.
Er ist definitiv nicht der Familienhund sondern MEINER. Das ist für den Hund sehr wichtig. Alles andere stresst ihn zu sehr. Klar schmusen die Kinder mit ihm und er lässt sich von Besuchskindern streicheln. Das ist für ihn aber Arbeit und wird von mir reglementiert. Weiß zu wenig über RR, aber die sollen ja auch ziemluch empfindlich sein.
Was eure Hunde tlw Auslauf brauchen erstaunt mich. Jemand schrieb von 3x 1-3 Stunden täglich? WoW.
Wenn du in der Arbeit dein eigener Herr bist ist das doch optimal. Ich konnte bei unserem Hund einige Wochen Home Office machen bzw es war jemand da der sich bei Kliententerminen um ihn gekümmert hat. Das kann schon gut gehen, wenn man kein klassisches Angestelltenverhältnis im Großraumbüro hat.
Zur Thematik Familienhund aber: ich habe mit meinem Border Collie auch ein recht zart besaitetes Wesen.
Er ist definitiv nicht der Familienhund sondern MEINER. Das ist für den Hund sehr wichtig. Alles andere stresst ihn zu sehr. Klar schmusen die Kinder mit ihm und er lässt sich von Besuchskindern streicheln. Das ist für ihn aber Arbeit und wird von mir reglementiert. Weiß zu wenig über RR, aber die sollen ja auch ziemluch empfindlich sein.
Was eure Hunde tlw Auslauf brauchen erstaunt mich. Jemand schrieb von 3x 1-3 Stunden täglich? WoW.
Liebe Grüße, M. mit großem Erfinder (2007), süßer Maus (2009) und kleiner Prinzessin (2011)
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EhMibima
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Da gibt es ja noch eine ganze Menge anderer Gründe warum ein Hund beim Tiershutz landet. Allergie, Halter gestorben, Umzug, Scheidung...und auch ein ehem. Strassenhund kann ein ganz liebes unkompliziertes Wesen haben.FCF hat geschrieben:. Außerdem möchte ICH keinen Hund, der entweder als Straßenhund ums Überleben gekämpft hat oder von unzureichend geeigneten Vorbesitzern geschädigt wurde.
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EhMibima
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
...und der Rassehund vom Züchter wird zum Beisser.
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Lösche Benutzer 7681
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Ich hatte zu meinen Strassenhunden eine IMMENSE Bindung, nicht zu vergleichen mit der Bindung zu meinen Züchterhunden. Die war schon auch ok, aber meine absoluten Seelenhunde waren die Strassenhunde.
Mit beiden bin ich nach recht kurzer Zeit Turniere gelaufen, Agility und Dogdance.
Beide kamen deutlich erwachsen ( 5 Jahre und 7 Jahre, geschätzt) zu mir.
Das nur am Rande.
Mit beiden bin ich nach recht kurzer Zeit Turniere gelaufen, Agility und Dogdance.
Beide kamen deutlich erwachsen ( 5 Jahre und 7 Jahre, geschätzt) zu mir.
Das nur am Rande.
- matje
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1735
- Registriert: 01.08.2014, 09:35
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Das waren Rentner [emoji38] Ich glaube, kein Hund meiner Eltern hat jemals ähnlich viel Zeit und Aufmerksamkeit bekommen, wie der aktuelle. Es dreht sich ALLES um den Hund. Kinder erwachsen, beide pensioniert...... so ein bisschen füllt ein Hund halt auch alle Zeit aus, die verfügbar ist. Mein Hund schläft auch 20 h am Tag, wenn sonst nichts weiter passiert....FCF hat geschrieben:Was eure Hunde tlw Auslauf brauchen erstaunt mich. Jemand schrieb von 3x 1-3 Stunden täglich? WoW.
Tapatalk mit Madame 05/14
The trouble with being a parent is that by the time you are experienced, you are unemployed
matje mit der großen Tänzerin (5/14), dem
kleinen Tiger (10/16) und dem kleinen Bären (3/19)
matje mit der großen Tänzerin (5/14), dem
kleinen Tiger (10/16) und dem kleinen Bären (3/19)
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Milima
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 406
- Registriert: 20.11.2014, 20:58
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
FCF, das war unter anderem ich. Es kommt dabei ja sehr auf die Rasse an. Einem hund der diesen auslauf braucht, diesen vorzuenthalten finde ich ziemlich mies. Erfahrungsgemäß geben sich viele besitzer auch mit ner kleinen runde um den block zufrieden. Im Straßenverkehr an der leine und zum kacken muss der hund auf den Bordstein machen. Das würden hunde, die andere Möglichkeiten bekommen freiwillig nie tun. Natürlich akzeptieren sie es irgendwann. So wie babys es irgendwann akzeptieren alleine zu schlafen, wenn man sie von klein auf dabei schreien lässt. Bewusst etwas zugespitzt formuliert, aber im Endeffekt nichts anderes. Sicherlich gibt es auch Rassen, die weniger auslauf brauchen. Aber viele wurden einfach umgepolt, so dass es eben in den alltag passt. Das finde ich nicht artgerecht, so wie katzen meiner Meinung nach nach draußen gehören und vögel nicht in käfige. Natürlich belegen diverse Beispiele, dass es auch anders irgendwie geht.