bienenmeister hat geschrieben:Seerose hat geschrieben:
Ich hab wirklich Probleme wodurch ich das Plastikzeug ersetzen soll.

Ich kann ja nicht die Putenwiener die mir am Stand in ner Plastiktüte gegeben werden aus der Tüte rausnehmen und dann in die Pseudotupperware legen.
Doch ich finde schon, dass das zählt!
Denn, du vermeidest damit die eingeschweißten Wiener und sparst die Tüte. Und du sensibilisierst die Verkäuferin und die Leute in der Schlange hinter dir!
Ja, wenn ich das IM Biomarkt machen würde, DANN hätte das zumindest nach außen ne Wirkung. Der Alnaturachef in Sendling läuft ständig kreuz und quer durch den Laden. Aber ich fahre so gut wie nie geplant dorthin, einfach weil die Strecken die wir mit den Öffentlichen zurücklegen um dorthin zu kommen eh schon der Wahnsinn sind, schätzungsweise 50-60km oder auch mehr. Ich fahre da eher spontan hin wenn ich eh in der Stadt bin und wenn da irgendwie ne zeitliche Lücke ist oder während meine Tochter beim Schwimmen ist. Und wenn meine Tochter beim Schwimmen ist, dann reisen wir eh schon vollgepackt wie die Esel an, mit einer großen Tasche für sie für den Kurs davor und dem Badezeug inkl. Schwimmflossen.. Da ist dann kein Platz mehr für diverse Metalldosen für den Großeinkauf.
Aber schätzungsweise fahren 95% der Einkäufer bei Alnatura mit dem Auto hin, wenn ich die Parkplatzbewegungen vor der Tür dort so betrachte. Und da kann man dann ja wirklich sich eindecken mit Dosen etc.
Meine Bemerkung oben kam auch direkt aus der Praxis. Ich stand in der Küche, schnitt einen Halloumi aus der Plastikhülle um ihn dann in einen Tupperware zu legen, weil ich ihn ursprünglich nicht ganz aufessen wollte.
Und ich schmeiße auf keinen Fall die zwei Tupperdosen weg die ich habe, auch nicht mein Kuchendingens. Erstmal benutze ich die weiter, bis ich eben was gefunden habe.
Nee, das könnte auch nur jemand machen, der Geld in Hülle und Fülle hat. Aber aufgefallen ist mir schon daß sich in den letzten zwei Jahren plötzlich Leute von ihrer riesigen Tuppersammlung getrennt haben und das Zeug alles auf einmal verramscht haben. Deswegen schrieb ich in meinen allerersten Post hier auch, die Leute, denen eh alles wurscht ist, können sich jetzt freuen und auf Tupperschnäppchen hoffen.
Ich hab auch ne Freundin die hat alles in Tupperware, sogar Getreide, Gewürze, Müsli, Wahnsinn! Aber so leicht ist es gar nicht, meine IK*A-Gläser haben alle oben im Deckel Plastik drin.

Gut, kommt wohl äußerst selten mit dem Inhalt in Berührung, womöglich nie.
Die Tupperdose nun zu bemängeln, finde ich verbissen.
Ja, klar, das wenige Zeug das ich hier hab bleibt auch erstmal. Und diese Brotbox und auch die Käsebox verwende ich schon lange nicht mehr.
Aber auch verwundert mich das Erstaunen der Tupperfans. Tupper war noch nie irgendwie ökologisch drauf, hat sich noch nie um Inhaltsstoffe groß gekümmert und auch die Anhänger waren keine großen Ökos. Das sind zumindest meine Erfahrungen aus ner großen Firma wo ständig Tupperpartys liefen und die die das ausrichteten hatten mit Bioprodukten garantiert nichts am Hut. Aber Tupper hat halt in den letzten Jahren auch Druck bekommen durch die BPA-Panik und irgendwie müssen sie ja reagieren.
ICH frag mich nur, reicht es denn nach diesem Beitrag nur das BPA auszuschließen? Wohl nicht? Es geht ja gerade darum Plaste aus seinem Leben so gut es geht zu verbannen, da ja zig andere Dinge drin enthalten sind, die ja sogar Experten nichtmal beim Namen nennen können.
Besonders doof bei den Trinkflaschen ohne BPA. Ich glaub ich hab die gleiche Flasche wie Sandküste (auf ihre Empfehlung hin weil ich die bei ihr gesehen hab) für meine Tochter gekauft, weil im Sommer die kleine Emilflasche (nur 0,5) nicht mehr ausreicht. Wir haben hier zwar die größte Emilflasche die es gibt, aber die ist so riesig, die paßt nicht mehr in den Schulranzen.
Hach, alles nicht so einfach.
