Ich kann dich auch gut verstehen, aber man kann Minchen wirklich nur beipflichten, sie hat alles so treffend beschrieben. Auch wenn´s schwerfällt, denk nicht allzuviel über alles nach. Weißt du, ob dein Kleiner nun 4 oder 5 mal pro Tag trinkt, oder 6mal oder 3 mal, man sollte sich nicht an bloßen Zahlen aufhängen. (wie gesagt, ich kann dich verstehen, wenn man der absolute "Exot" im Umfeld ist, neigt man dazu, sich an solchen Einzelheiten aufzuhalten)
Ich kann mich eigentlich gar nicht recht erinnern, wie oft genau meine Tochter in dem Alter zum Stillen kam - und daran siehst du, wie schnell man das vergisst, und welch geringe Rolle solche Zahlen an für sich spielen.
Wichtig ist, das Mama und Kind zufrieden sind. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man vielleicht was ändern. Aber solang es euch beiden gefällt ist es doch eigentlich egal, ob ihr nun 10 oder 8 oder 4 mal in 24 Std. stillt! Und: Jedes Kind ist anders.
Du machst Deine Sache prima! Vertrau auf Dich!
Minchen hat geschrieben:Und auch jetzt noch merke ich, wie sehr er es braucht. Es gibt Momente, da ist er kaputt, müde, überfordert. Dann kommt er trinken und danach ist er wieder richtig gut drauf - ich find das manchmal unglaublich...
Das beschreibst du sehr schön! Genauso ist es hier auch - meine Tochter trinkt tagsüber eigentlich nur noch zum Einschlafen beim Mittagsschlaf. Aber nach dem Schlafen ist sie oft soooo quengelig und schlecht gelaunt, vor allem weil sie zurzeit zahnt, dass ich sie dann noch mal stille - und danach ist sie wie ausgewechselt! Wirklich erstaunlich! Man spürt wirklich deutlich, die Mamabrust vermittelt dem Kind so viel Wärme und Geborgenheit, eine kurze Stilleinheit und die Welt ist schlicht und einfach wieder in Ordnung. Warum sollte ich ihr das dann verweigern?
Und wenn das für meine 20 Monate alte Tochter bzw. Minchens 21monatigen Sohn noch gilt, dann doch erst recht für ein 9 Monate altes Baby! Versuch dich an den positiven Seiten zu freuen, sei stolz darauf, dass du deinem Kind soviel geben kannst - das können die anderen Mamas, die schon abgestillt haben, nämlich nicht mehr, jedenfalls nicht auf diese Art und Weise.