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Re: Beruhigungsschnullern - ich kann nicht mehr...

Verfasst: 18.11.2009, 20:18
von zwieback
Sunny09 hat geschrieben:Nee, Schnuller nimmt meiner überhaupt nicht und im Bondolino dreht er genauso auf und ist nur am suchen und weint dann.

welche schnuller sorten hast du den versucht?
es gibt so viele verschiedene
probiert euch doch einfach mal durch

freude von uns hatten erfolg mit den kleinen von MAM, die sind kürzer als die normalen irgendwie einige kinder würgen ja schnell mal bei schnullern.

andere freunde hatten erfolg mit einem monster von schnuller
Bild
das kind nahm nur diesen Scnuller, er hat eine sauger form wie viele andere.
(mollis, mam in kleinster größe)
aber nur dieser mit genau diesem schild dran wurde akzeptiert.

Re: Beruhigungsschnullern - ich kann nicht mehr...

Verfasst: 18.11.2009, 23:38
von metha
Hey ich schick Dir jetzt mal ganz viel Kraft.

Finde es toll das du so über Dich hinauswächst. Tut bestimmt jedes Elternteil an einer Stelle, aber ich finde Dich ganz schön stark.
Ich glaube etwas Unterstützung für dich wäre ganz fair, gibt es den Oma oder Tanten, oder gute Freunde die euch wenigsten Gesellschaft leisten beim Stillen, die dir ein mitagessen vorbei bringen können oder Dir einfach eine Tasse Tee machen wärend Du sitzen bleibst ?
Ich denke es ist eine Phase, ich hoffe Du schaffst es MIT UNTERSTÜTZUNG diese durchzustehen.
Wenn nicht lass Dir eine Haushaltshilfe von deiner Ärztin/deinem Arzt verschreiben, das zahlt die Krankenkasse, gestillte Kinder bleiben später gesünder :wink: .

Ich finde Ihr braucht beide Zeit, lass deinen Sohn mal in dieser Aussenwelt ankommen, ich denke er brauch die jetzt Nähe ganz besonders.
Ganz viel Kuscheln , Stillen, nebeneinander schlafen, Hautkontakt(deine Haut auf seiner in einem warmen Zimmer).
Bei uns hat das Tragetuch sehr geholfen, wir haben unsere Tochter auch gepuckt, das hat viel Ruhe reingebracht.Und Sie schläft heute noch in unserem Bett.
In der Anfangszeit hat sie grundsätzlich wenn es Essen gab gestillt werden wollen. Mit kissen gestütz konnte ich sie wärend dem Essen stillen, ich hatte den Teller einfach über ihr, (musst halt mit heißen Suppen etwas vorsichtig sein.)

Ich denke wichtig ist das Du noch andere Menschen siehst die Dir halt geben, dann kannst du weiter stark für deinen Sohn sein.
Alles alles Liebe zu euch

Re: Beruhigungsschnullern - ich kann nicht mehr...

Verfasst: 19.11.2009, 15:39
von Sunny09
Hallo Metha,

danke für deine lieben einfühlsamen, in der Tat kraftgebenden Zeilen.
Es ist tatsächlich so, das mir in der Woche ein bisschen Unterstützung fehlt.
Freunde sind auch voll berufstätig, die möchte ich abends dann ungerne mit meinen "Problemchen" belasten, meine Schwiegereltern wohnen etwa 30 km weg, sind also auch nicht so spontan verfügbar und auch etwas sonderbar. Gestern Abend kamen sie zum Babysitten damit ich mal zum Rückbildungskurs konnte. Der Kleine hat zum Glück geschlafen bis ich wieder kam. Schwiegermutter sieht zwar, das sich hier die Wäsche türmt, aber wahrscheinlich müsste ich hübsch fragen, von alleine kommt sie nicht auf die Idee... naja.

Es ist mein erstes Kind und ich bin manchmal ganz schön verunsichert und hab Schuldgefühle, wenn ich merke, dass ich was falsch gemacht habe.
Als der Kleine 6 Wochen alt war, hat mir meine Hebamme erklärt, ich solle anfangen mein Kind zu erziehen, er solle mal schön immer 3-4 h aushalten, ehe er wieder was zu trinken bekommt. Und das Beruhigungsschnullern ginge ja gar nicht... Die Woche war der einzigste Horror.

Dann hab ich "Das 24 h Baby" in die Finger bekommen und hab beim Lesen nur geweint. Jetzt versuch ich eben, auf die Bedürfnisse meines Kindes einzugehen, komme aber immer mal wieder an meine Grenzen.

Heute ist nun wieder ein ganz ruhiger Tag, er ist beim Spazierengehen eingeschlafen und ich konnte in Ruhe mal was zu Essen kochen und ein bisschen relaxen.
Und morgen nachmittag ist Papa wieder da, dann hab ich wieder ein bisschen den Rücken frei.

Danke fürs "zuhören". :)

Re: Beruhigungsschnullern - ich kann nicht mehr...

Verfasst: 20.11.2009, 11:05
von la-mo
Hallo,
mein Keks ist gerade mal 3 Monate alt, das heißt ich kann mich mehr als nur sehr gut an die Zeit des Dauerstillens erinnern :wink: und ich kann nur das wiederholen, was hier schon oft geantwortet wurde: Es wird besser! Wirklich!
Unser Mini war quasi an meiner Brust dran gewachsen... :roll: Ich hatte nichtmal das Glück, dass er im Auto schlief (das macht er übrigens heute auch nur, wenn er pappensatt und hundemüde ist). Aber ich konnte mir ganz gut mit dem TT aushelfen. Okay, duschen war dann immernoch nciht drin, aber das habe ich immer abends gemacht, wenn mein Mann ihn getragen hat. Das ganze hat bei uns etwa 8 Wohen gedauert, ab da wurde es schrittweise immer besser. Heute finde vermisse ich es manchmal sogar, diese ganz intensive Nähe :oops:
Vorgestern abend ist sogar etwas passiert, da hab ich echt gedacht, ich fall vom Glauben ab :shock: Er war müde, also hab ich mich zum Einschlafstillen mimt ihm in unser Bett gelegt. Nachdem er satt war fing er an zu quasseln, singen, quietschen und erzählte ohne Ende. Mein Mann und ich waren amüsiert und unterhielten uns ebenfalls. Bis seine Äuglein immer schwerer wurden und er schließlich weggedöst ist!!!!! Er ist OHNE BRUST und OHNE TRAGEN eingeschlafen!!!!! Unglaublich, ich war stolz, erfreut und traurig zugleich :lol:

Naja, was ich damit sagen will: halt durch, es lohnt sich soooooo sehr!!!!!

Re: Beruhigungsschnullern - ich kann nicht mehr...

Verfasst: 21.11.2009, 12:12
von Sunny09
Hallo ihr Lieben,

inzwischen gehts mir wieder gut, Krise überwunden :wink:
Nun hab ich mich wohl INNERLICH auf das Dauergenuckel eingestellt und komme ganz gut damit klar.
Bin mal gespannt, wie lange das jetzt so bleibt :D

In den letzten beiden Nächten hat er übrigens auch nach der Mahlzeit angefangen zu erzählen und immer vor sich hingegluckst und mich angelacht. Total süß, ich hab mich echt amüsiert :D Das wird schon mit uns zweien.

Danke euch allen für eure aufmunternden Worte!

Re: Beruhigungsschnullern - ich kann nicht mehr...

Verfasst: 21.11.2009, 12:21
von tania
bei uns kam so um vier fünf monate rum ne phase, da war er immer nur gaaaanz kurz an der brust und ich habe es vermisst.. es war so anstrengend, ihn anderweitig ständig zu beschäftigen :roll: . aber halt auch das stillen an sich wird viel weniger anstrengend. inzwischen (zehn monate) ist es eine echte freude und entspannung pur. die ersten monate.. uah!! ständig verkrampfungen im nacken und den schultern, beschweren, wenn die brust aus dem mund rutscht, er hat nur auf mir geschlafen, auch nachts, dann, ab acht wochen, hat er neben mir geschlafen (immerhin), aber mit dem gesicht AUF meiner brust..

es wird besser. und anders. und anders anstrengend :wink: . und dann wieder besser. und anders. und anders anstrengend.. 8)

Re: Beruhigungsschnullern - ich kann nicht mehr...

Verfasst: 22.11.2009, 14:53
von metha
Hallo Sunny,

gut das es euch besser geht.
Das Buch hört sich interessant an...
Ich habe echt viel gelesen aber das nicht,
ich kenn das mit dem schlechten Gewissen, bin da inzwischen auch schon durch einige Täler durch.
Als die Kleine blähungen hatte haben wir das mit dem 4 stunden ohne auskommen auch praktieziert und mir brach fast mein Herz,
Gott sei Dank wurde mir dann gesagt es sei alles Schwachsinn von wegen und so nüchterner Magen,
Ich glaube man kann manches nachholen vorallem wenn sie noch so klein sind.

Ich möchte Dich aber ermutigen auch deinen Freunden gegenüber zu sagen wie es Dir geht,
z.B. das du Dich über eine Besuch am Spätnachmittag freust oder gemeinsammes Kochen mit anschließendem Essen auf dem Sofa oder neben deinem Kleinen auf dem Wohzimmerteppich.
Viele die selbst keine Kinder haben fühlen sich unsicher mit der neuen Situation dich in der Mamarolle zu erleben.
Vor 2,5 Jahren ich war da selbst noch nicht Mama, habe ich immer den Raum verlassen oder habe mich weiter weggesetzt wenn eine Freundin ihren Sohn stillte mit den Worten ich lass euch mal in Ruhe, dass Sie mein Verhalten mehr verkrampft hatte als wenn ich neben ihr munter weiter geprabbelt hätte verstehe ich erst heute wo ich selbst gerne einfach nebenbei Stille.

Am Anfang brauch man schon Zeit und einen geschützten Raum mit seinem Kind aber irgendwan kommt das Bedürfnis in den
Alltag der anderen integriert zu werden.

Vielleicht es Babyschwimmen oder ein Angebot von der Vhs oder Haus der Familie zum Beispiel Yoga Mutter mit Kind (hatte ich gemacht und sehr genossen)
was um Mütter kennen zu lernen.