Toll, wenn es so gut klappt! Bei uns ist es auch immer äußerst hilfreich, wenn der Papa übernimmt. Bei ihm schläft sie mühelos ohne Brust ein und lässt sich auch mal ne ganze Nacht lang beruhigen bis ca. 5 Uhr.
mayra hat geschrieben:Vorgestern Nacht zb. er war mir beim Stillen eingeschlafen und ich hab ihn dann ins Bett gepackt. Beim ersten Wachwerden wollte ich ihn nat. frisch machen, und auch umziehen. Er weint dabei dann immer, aber halt so, dass es unter „meckern“ fällt. Vorgestern schrie er wirklich und weinte, als wenn ich ihm was antun würde. Er war erst ruhig, als er quer auf dem Wickeltisch lag, stillen durfte und Mama kann ja schauen, wie sie die Stoffie weg und ne Pampers dran bekommt… als ich ihn kurz abdocken musste wegen Schlafsack, wieder so ein Panikgeschrei…
Wenn sowas bei uns mal vorkommt (ist gaaaanz selten der Fall), dass ich sie noch mal wickeln od. umziehen muss, dann weint sie auch so schrecklich. Und dass ich sie auf dem Wickeltisch stillen und dabei wickeln durfte, hatten wir auch schon mal - anders war sie echt nicht mehr zu beruhigen. ich glaub auch, dass das dann in dem Moment einfach "zuviel" ist, so aus dem noch Halbschlaf rausgerissen zu werden.
zu der Frage zum Verständnis des Kindes:
Da ich wieder schwanger bin, versuch ich auch schon seit Wochen, das Stillen in der Nacht zu reduzieren bzw. schließlich ganz einzustellen. Momentan ist es meistens so, dass meine Maus nur noch 1x stillen braucht so zwsichen ca. 1 und 3 Uhr in der Nacht. 3x hat sie sogar komplett durchgeschlafen vor 2 Wochen, d.h. in 2 Nächten davon wurde sie zwar auch mal ganz kurz wach, ließ sich aber durch ein leises "Schschsch" / Händchenstreicheln von mir sofort wieder beruhigen. Allerdings möchte sie dann morgens ab 5-6 Uhr für ne halbe Std. mindestens dauernuckeln, was mich oft nervt, aber andererseits auch ganz gut auszuhalten ist, wenn die Nacht gut war..
Ich versuch ihr auch immer zu erklären, die Brust muss schlafen oder hat eben "aua", was auch stimmt, weil mir schwangerschaftsbedingt die BW oft seeehr wehtun. Ich hab das Gefühl, dass sie es mittlerweile auch versteht. Gestern z.B. wurde sie so um 22 Uhr noch mal wach, hat ein bisschen geweint und auch gleich die "Bu" verlangt, ich bin dan rein, hab mich zu ihr gelegt und wirklich erklärt, dass Mama an den BW Aua hat und dass Trinken der Brust wehtut und sie deshalb erst noch mal ein bisschen schlafen muss, bevor sie wieder Bu bekommt. Sie hat dann auch ganz verständnisvoll irgendwas gebrabbelt mit "Mama Bu Aua" und als ich sie gefragt hab ob das dann o.k. ist wenn wir einfach noch ein bisschen kuscheln und Mama ihr was Schönes erzählt, hat sie ganz deutlich "ja" gesagt. Sie hat dann sofort ganz friedlich weitergeschlafen bis morgens, von 1x ganz kurz wachwerden mal abgesehen, da ist sie aber ohne weiteres von selber wieder eingeschlafen nach ein paar Sekunden. Sie hat einfach verstanden, dass sie irgendwann wieder trinken darf.
Vor 2-3 Monaten bzw. noch vor wenigen Wochen war das noch anders, da hatte ich auch meist den Eindruck, dass sie es noch nicht ganz begreifen kann. Bei ihr ist eigentlich nur angekommen: "Es gibt keine (oder sogar nie mehr) Brust" - für wie lange oder ob sie überhaupt jemals wieder trinken darf, hat sie nicht verstehen können. Jedenfalls hab ich das Gefühl, dass sich in ihrem kleinen Köpfchen richtig viel getan hat in der letzten Zeit, sie hat ein deutliches
Selbstverständnis entwickelt und begreift vieles besser. Ich glaub, damit hat das Verstehen ganz viel zu tun.