US von Brust nicht aussagekräftig?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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jusl
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Re: US von Brust nicht aussagekräftig?

Beitrag von jusl »

Na denn... ergibt ja vielleicht ein kompletter Hormon ein Ergebnis. Drücke die Daumen dafür!

LG;
Julia
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darkdragonsoule
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Re: US von Brust nicht aussagekräftig?

Beitrag von darkdragonsoule »

dann würde ich schnell nach den hormonen schauen lassen.was anderes kann ich mir nicht mehr vorstellen.kann sein dass der dich einstellt und dann kannst du vollstillen.ich drücke dir die daumen!das wär doch klasse =)

mal was anderes: wie kommt ihr denn so mit dem bes zurecht,so im täglichen alltag wenn du sicher auch nach bedarf stillst?
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Nion-Saille
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Re: US von Brust nicht aussagekräftig?

Beitrag von Nion-Saille »

Danke jusl. Wenn was an den Hormonen nicht stimmen sollte dürfte ich eh nix Hormonmäßiges (lt. Hämatologen) aufgrund meiner MTHFR-Mutation nehmen :?

@ dark: Klappt ganz gut mit BES :mrgreen: ja stille nach Bedarf. Manchmal was nervig wenn Raik dauernd an-und abdockt oder ich abdocken muss weil die großen was anstellen und ich hin muss :roll: aber ich hab ja genug Übung drin :mrgreen:

LG
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darkdragonsoule
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Re: US von Brust nicht aussagekräftig?

Beitrag von darkdragonsoule »

das glaube ich =) wie machst du es nachts?im sitzen dann oder gehts da ohne bes? ich hab bei bettina was tolles gesehen :mrgreen: sie hat so eine art kette die sie immer umhat an der sie das bes befestigt (bettina sag doch nochmal wie du das hattest :D ).
was heisst MTHFR-Mutation? :oops:
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Nion-Saille
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Re: US von Brust nicht aussagekräftig?

Beitrag von Nion-Saille »

Nachts schläft er so 4-5Std. ;) Wach wird er dann so gegen 4-5 Uhr jenachdem wann er abends eingeschlafen ist. Das erste stillen geht ohne BES (da sind meine Brüste voll). So gegen 7Uhr gibts dann was mit BES.
Ist ne Gerinnungsstörung (und Gefäße verkalken vorzeitig, deshalb darf ich auch z.B. keine Pille nehmen und sollte abnehmen, sowie halbjährliche Kontrollen beim Ha-> Leberwerte und nochwas untersuchen lassen. Blutdruck muss ich auch im Auge behalten).

LG
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Sonnenblume278
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Re: US von Brust nicht aussagekräftig?

Beitrag von Sonnenblume278 »

Dein Frauenarzt wollte die Untersuchung wenigstens machen. Meiner hat gesagt, dass jeder sofort sehen kann, dass meine Brust zum Stillen nicht taugt. :shock: In der Schwangerschaft klang das noch ganz anders. :roll: Naja, der sieht mich wohl nicht wieder.
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darkdragonsoule
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Re: US von Brust nicht aussagekräftig?

Beitrag von darkdragonsoule »

crass!ja und wie sieht deine brust denn aus dass er das gleich auf einen blick sehen kann?viele meinen ja auch dass eine große brust gleich bedeutet dass man auch viel brustgewebe hat und viel milch produzieren könnte...
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Mondenkind
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Re: US von Brust nicht aussagekräftig?

Beitrag von Mondenkind »

jusl hat geschrieben:
Mondenkind hat geschrieben: Jedoch ist diese Aussage:
Nion-Saille hat geschrieben:
Er sagte mir das es nicht aussagekräftig wäre da es Frauen gibt die mit wenig Drüsen genug Milch produzieren und Frauen die viele haben wenig Milch produzieren.
Klingt ja einleuchtend, aber ist das wirklich so?
völlig korrekt.
Naja - natürlich kommt es nicht nur auf die Menge des Drüsengewebes an, sondern v.a. auf den Hormonstatus, wobei sich beides mitunter bedingt, logo. (insofern ist u.a. eine Schilddrüsenuntersuchung eine gute Idee!). Aber eine Frau mit per US nachgewiesener ausgeprägter Micromastie wird ganz sicher nicht so viel Milch bilden können wie Frauen mit einer durchschnittlichen Gewebemenge. Und allein um die Ausprägung anzuschauen, wäre ein US (von jemandem der sich damit auskennt) absolut sinnvoll! In schweren Fällen reicht da ja schließlich eine Untersuchung per Hand aus um klar feststellen zu können, dass eine Micromastie/Amastie vorliegt (da durfte ich selbst schon mal zugegen sein...)

Das Testosteron kann da durchaus ne Rolle spielen... Ansprechpartner wären hier Gyn oder Hausarzt.

LG;
Julia
Eine ausgeprägte Mikromastie läßt sich aber doch schon palpatorisch feststellen. Natürlich kann man ein Sono machen. Da sie aber Milch bildet, wird da irgendwas an Drüsengewebe sein. Und in welchem Zusammenhang die Menge des Drüsengewebes jetzt mit einer zu geringen Milchmenge steht, wird der Ultraschall nicht definitiv klären können, da bin ich mir sicher. Dafür mache ich schon zu lange Mammasonographie. Ich habe schon mehrere Frauen gesehen, die keine/kaum Milch bildeten, den Brüsten sah man das dann schon vorher an. (Stichwort Poland-Syndrom, tubuläre Brüste u.ä.). Ich glaube nicht, daß man bei vorhandenem, funktionstüchtigen Brustdrüsengewebe urteilen kann, ob das jetzt Schuld ist am Milchmangel.

"Nicht aussagekräftig" finde ich die richtige Bezeichnung. Denn wenn er ihr Gyn ist, wird er ihre Brüste ja auch schon irgendwie kennen, was Größe, Form, Tastbefund angeht. Richtungsweisend wird da m E viel eher eine hormonelle Untersuchung incl Schilddrüsendiagnostik sein. Wenn die SD sowieso vergrößert ist, fände ich das wirklich wichtig, auch dass diese sonografisch abgeklärt wird.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Sonnenblume278
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Re: US von Brust nicht aussagekräftig?

Beitrag von Sonnenblume278 »

darkdragonsoule hat geschrieben:crass!ja und wie sieht deine brust denn aus dass er das gleich auf einen blick sehen kann?viele meinen ja auch dass eine große brust gleich bedeutet dass man auch viel brustgewebe hat und viel milch produzieren könnte...
Ziemlich klein. A Körbchen :cry:
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Liebe Grüße Anke
Captainsparrow

Re: US von Brust nicht aussagekräftig?

Beitrag von Captainsparrow »

Wegen meiner Mastopathie hab ich ja auch rel. wenig funktionelles Brustdrüsengewebe. Das hatte ich vorher schon im KH gesagt, und deshalb musste ich wirklich STÄNDIG, STÄNDIG, STÄNDIG anlegen und Pumpen von Anfang an, mindestens alle 2h. Der Hintergrund laut der Stillberaterin dort: während der SS wird das Drüsengewebe dort mit Prolaktinrezeptoren ausgestattet, an die später dieses Milchbildungshormon gebunden wird und die Milchbildung auslöst. Während der SS sind die noch blockiert, d.h. Prolaktin kann kaum anbinden. Nach der Geburt werden alle diese Rezeptoren von den Blockern "befreit" und wollen mit Prolaktin "gefüttert" werden. Wird nun die Brust ständig stimluiert, wird ganz viel Prolaktin gebildet und die Rezeptoren bleiben erhalten. Ungefütterte Rezeptoren verkümmern recht schnell.
Also haben die Drüsen einer Frau bei der ganz früh ganz oft angelegt wurde viele Rezeptoren. Das ist der erste, hormonelle Schritt.
So kann auch eine Frau mit wenig Drüsengewebe viele Rezeptoren haben. Und wo viele Rezeptoren sind wird auch sehr viel Milch gebilldet, wenn die abgerufen wird. So macht dann nicht die Menge es Drüsengewebes allein die Milchmenge sondern die maximale Ausnutzung der einzelnen Drüse.
Bei meinem Großen konnte ich gar nicht stillen da ich nich über 10g kam nach 2 Wochen. Diesmal kann ich nach dem anfänglichen trockenen Pump/Anlegemarathom sogar voll stillen, wobei ca. 1/3 aus der schwer betroffenen linken Brust kommt und schätzungsweise 2/3 aus der rechten, ganz selten kann ich sogar mal eine Mahlzeit links alleine Stillen.
Die Medis erhöhen ja nur den Prolaktinspiegel und nicht die Anzahl der Rezeptoren.
Aber ich denke dass ab einem gewissen Grad trotz hoher Rezeptorzahl das Drüsengewebe evtl. nicht ausreichen kann.
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