blueberry: oh, das ist nicht schön.
Die Lactrasekapseln aus der Apotheke vertrage ich auch nicht so gut, da vertrage ich dann zwar die Laktose aber dafür gibts auch Magenprobleme.
Ich hab dann im dm/Rossmann die Laktase Kautabletten entdeckt. Niedrig dosiert aber ich vertrage sie sehr gut.
Leider gehöre ich zu den Menschen, die nichtmal die Butter auf dem Brot vertragen. Bei mir fing die ganze Problematik etwa 2003 an (damals hatte ich so einen tollen Hausarzt der sagte, dass ich mit den Krämpfen und dem Durchfall leben müsse, weil er keine Ursache fand) und 2006 (2005 endlich die Diagnose von einer fähigen Internistin) hat es nochmal einen bösen Schub gemacht. Vorher brauchte ich etwa eine Kautablette für eine Pizza (1000 FCC-Einheiten), dann schlagartig waren es 5 Tabletten. Kürzlich habe ich dann mal ausprobiert, ob 4 nicht vielleicht auch reichen, aber wie die Nacht auf der Toilette mir bewies, ging das Experiment nach hinten los
Beim Essen auswärts riskiere ich nichts. Ich habe immer eine Dose Laktase in der Handtasche und das ist auch gut so.
Zum Frühstück komme ich nicht ohne meinen Kakao aus, den brauche ich, wie andere Menschen den Kaffee. Da bin ich auf laktosefreie Milch umgestiegen.
Seit letzter Nacht fürchte ich, dass meine Tochter (2) jetzt schon betroffen sein könnte. Sie hat die halbe Nacht böse Bauchkrämpfe gehabt und erst beim Pupsen wurde es etwas besser. Als ich sie krampfend in meinem Bett hatte, habe ich mir in ihr echt wieder erkannt
Ich weiß, dass sie es kriegen wird. Meine 3 Geschwister sind alle betroffen, ich am stärksten. Ich habe nur gehofft, dass es sie, wie uns alle, auch erst mit 16-20 trifft und nicht schon im Kleinkindalter

