Wem geht oder ging es genauso?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Lilliane
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Re: Wem geht oder ging es genauso?

Beitrag von Lilliane »

Ooooohhh ja, ich erinner mich!
Am Anfang dachte ich, wie überleben nur all diese anderen Mütter? Speziell die, die dann auch noch mehrere Kinder haben!
Im Nachhinein muß ich sagen, daß mein Fehler war, daß ich zuviel wollte.
Ich wollte trotz Kind irgendwie das Leben normal weitermachen.
Lesen, den Haushalt, Internet, Stricken, Nähen, telefonieren, in der Sonne liegen.
Ähm naja, irgendwann habe ich mich einfach mal den Gegebenheiten hingegeben und bin dem Rat der guten Frau Stadelmann gefolgt und habe nix mehr außer Stillen und schlafen gemacht. Dann war alles völlig ok.
Aber am Anfang hab ich auch gedacht, ich geh ein ;-)
Liebe Grüße

Lilliane

mit zwei Mai-Kindern, geliebt, getragen und geschoben, voll- und dauergestillt, Familienbett gebettet, zu Hause aufwachsend ;-)
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tania
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Re: Wem geht oder ging es genauso?

Beitrag von tania »

worauf du dich freuen kannst:

- bald findet dein kleines die brust schon besser selber. ich kann zwar beim stillen noch (?) nicht weiterschlafen, aber ich habe weniger nackenschmerzen vom halbaufrecht brust wieder ins kind stopfen.

- deine tragemuskeln bilden sich aus. mit zwei monaten konnte ich meinen kleinen noch nicht so viel tragen. jetzt sind acht bis zehn stunden am tag kein problem (er ist im schub..) und ich hab ein bisschen zeit "für mich".

und mein momentanes mantra: ich bin froh, dass er mir mitteilt, wann immer irgendwas nicht stimmt. dass er darauf vertraut, dass ich auf seine mitteilung reagiere. dass er mich bei sich wissen will.

liebe grüße, es ist hart. und wunderschön. tania
tania mit sohn *09 und sohn *12
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cher123blau
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Re: Wem geht oder ging es genauso?

Beitrag von cher123blau »

cher123blau hat geschrieben:Als ich Schwanger war hätte ich nie gedacht das es so schwer wird. Ich wusste das mein Baby mich 24 Stunden am Tag braucht aber ich dachte nicht das er so lange nicht länger als 2 Stunden manchmal auch nur eine Stunde am Stück schläft. In vielen Foren oder Bücher schlafen die Babys da ja schon entweder ganz durch oder sie haben 3-4 Stunden zwischen den Mahlzeiten. Egal ob Tag oder Nacht.

Ich stille gerne nach Bedarf, ehrlich. Doch fühle ich damit voll alleine. Jeder erzählt mir das sein baby mindestens schon mal ne zeit 3 Stunden und mehr geschlafen haben. Doch Tim schaffte das noch nie. Kann es sein das er trotzdem ich eigentlich viel Milch hab nicht satt wird?

Ich hoffe ich halte durch...
Ich hab durchgehalten und es kamen noch viele Näche dazu die viel schlimmer waren als die bis zu diesem Tag. Und ich werde weiterhin durchhalten, weil ich mein Schatz liebe und für ihn da sein möchte wenn er mich braucht.
"Wenn Mama ihr T-Shirt hochschiebt, werde ich vor Aufregung ganz zappelig, weil ich weiß: Jetzt darf ich an den schönsten Ort der Welt!"
:slürp*

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Minchen
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Re: Wem geht oder ging es genauso?

Beitrag von Minchen »

du bist so süß, echt! :wink: :lol:
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
lunettchen
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Re: Wem geht oder ging es genauso?

Beitrag von lunettchen »

Treibt mir Tränen in die Augen. Solche wie dich, brauchen wir! :-)
Liebe Grüße, lunettchen mit Schätzchen 5/08 und 9/11.
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cher123blau
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Re: Wem geht oder ging es genauso?

Beitrag von cher123blau »

lunettchen hat geschrieben:Treibt mir Tränen in die Augen. Solche wie dich, brauchen wir! :-)
Nein, solche wie euch braucht man hier! Ohne euch hätte ich nie durchhalten können. Ihr habt mir immer wieder auf´s neue Kraft gegeben und mich motiviert das ich weiter machen soll. Auch wenn ich manches nicht so nett empfand, bin ich mehr als dankbar.
"Wenn Mama ihr T-Shirt hochschiebt, werde ich vor Aufregung ganz zappelig, weil ich weiß: Jetzt darf ich an den schönsten Ort der Welt!"
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lunettchen
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Re: Wem geht oder ging es genauso?

Beitrag von lunettchen »

Danke dir. Ich hole mir auch oft eine Aufmunterung aus dem Forum oder denke *och, jammer du doch nicht so. Es geht Anderen auch so*.
Ich hätte nie gedacht, dass ich jetzt über 1,5 Jahre nachts so oft geweckt werden würde (und dass ich es so lieben gelernt habe, wenn er jetzt *Mamaaa, Mimiii* fleht...die kleine Zuckerschnute).
Nur manchmal kommt soviel zusammen, dann ist es sehr anstrengend...

Wird schon. Sie geben soviel zurück. :-)
Liebe Grüße, lunettchen mit Schätzchen 5/08 und 9/11.
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LaLeMi
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Re: Wem geht oder ging es genauso?

Beitrag von LaLeMi »

Ich unterstütze Euch auch mal :D
Durchgeschlafen hat die Maus, als sie ca. 2 Jahre alt war (also, da wollte sie nur noch 1x in der Nacht stillen :lol: ). Das war dann für ca. 2 Monate wieder vorbei, als ich erneut schwanger wurde, so langsam paßt es wieder - die Milch wird nun weniger und sie stillt nur noch ca. 3x in 24 Std.
Gaaanz lang und gaaanz oft hat sie alle 1-2 Std. gestillt, z.T. auch alle halbe Stunde... auch in der Nacht...
Gegessen hat sie erst, als sie ca. ein Jahr alt war. Gestillt hat sie trotzdem.

Man schafft das, auch wenn man rückwirkend nicht mehr weiß, wie.

Aber, wenn sie dann etwas größer sind, strahlen einen an und sagen "Mimi !!!!" und zeigen begeistert auf die Brust, dann ist alles gut ;-)
Oder beim "Still-Lächeln" ;-)

Ihr macht das alles richtig!
Lieben Gruß von LaLeMi mit den beiden Maimäusen 2007 und 2010 und dem Septembermäuserich 2013

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***ClauWi-Trageberaterin (Grundkurs 2007, Aufbaukurs 2008)***[/i]
Mitglied im TRAGENETZWERK e.V.
lunettchen
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Re: Wem geht oder ging es genauso?

Beitrag von lunettchen »

Lieb von dir. Danke für die Aufmunterung. Wir halten durch. :-)
Ich liebe die Freude, wenn er die Brust sieht. :-) Mimiii, da daaa! Hihi.
Nichts freut ihn so sehr. :-)
Liebe Grüße, lunettchen mit Schätzchen 5/08 und 9/11.
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Pupu
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Re: Wem geht oder ging es genauso?

Beitrag von Pupu »

Ich schieb dir eine Portion Kraft rüber! Und eine kleine Anekdote dazu:

Ich war neulich beim Stilltreff (es war ausser mir und den Stillberaterinnen keiner da *g*) und das Gespräch kam auf die Nachtruhe. Ich sagte: "unsere Nächte sind toll. Elina schläft nachts ihre 12 Stunden, sie wird lediglich aller 2-3 Stunden zum Stillen wach. Dann rutsch ich im Bett zu ihr hin, halt die Brust rüber, sie trinkt und schläft dann direkt weiter. Also total entspannt."
Da sagten die Stillberaterinnen: es ist schön, dass du das so sehen kannst. Viele Mütter haben die gleichen Nächte, und sie sehen es als Problem an und fragen, wie sie es ändern können.

Das hat jetzt mit deiner Situation nur teilweise was zu tun. Was ich damit sagen will ist - die Einstellung macht so viel aus! Wenn man rangeht mit "menno, mein Kind will dauernd trinken, andere schlafen schon lange durch, ich will das nicht" - dann empfindest du das als Problem. Ich hatte das Glück, schon im SuT (und anderen Foren) rumgelesen zu haben bevor ich schwanger wurde. Ich habe von Schlafproblemen gelesen, von nächtlichem Dauerstillen, von dauerndem Aufstehen, von Geschwistern die zu unterschiedlichen Zeiten wachwerden und sich gegenseitig dauernd wieder wecken... ach, von allen möglichen Sachen, bei denen man nachts auf dem Zahnfleisch kriecht! Und dann kam unsere Elina - und schlief nachts! Einfach so. Natürlich braucht sie ab und zu ihre Stillmahlzeit, aber wenn sie schläft, schläft sie. Sie sitzt nicht plötzlich nachts im Bett und macht Party und die Nacht zum Tag. Man muss nicht nachts herumlaufen und Liedchen singen und schaukeln und sonstwas. Sondern wenn Nacht ist, SCHLÄFT sie. Und darüber bin ich so dankbar! Was solls, dass sie aller 2-3 Stunden (und abends manchmal öfter) nach der Brust verlangt. Es ist ja nicht so, als müsste ich mir dafür einen abbrechen, nur mal eben für ein paar Minuten die Brust rüberzureichen. Natürlich ist das auch manchmal etwas nervig, vor allem wenn man abends grad so schön am suten ist ;) und dann muss man aller naselang rüberrennen. Aber gerade in Anbetracht der Tatsache, dass sie älter wird und sie vielleicht bald von selbst anfängt weniger zu stillen... dass es gar langsam möglich wird, dass sie sich abstillt... wenn dieser Gedanke greifbar wird, und man den Hauch des Abschiedsschmerzes empfindet den man spüren würde wenn es jetzt wirklich so wäre, dass die Stillzeit ein Ende hat... gerade dann geniesse ich die Tatsache lieber, dass wir noch stillen, als sie zu beklagen. Lieber halte ich die Brust hin als nachts aufzustehen und ein Glas Wasser zu holen, oder etwas anderes das sie wieder beruhigt wenn sie zwischendurch aufwacht (falls es kein Durst ist, meine ich).

Okay, jetzt ist es doch ein Roman geworden :oops: Eigentlich wollte ich nur sagen, dass die Einstellung eine entscheidende Rolle dabei spielt, wie man die Gegebenheiten empfindet - als Last oder als Geschenk. Ich empfinde unsere Nächte als Geschenk, andere würden vielleicht die gleichen Nächte als Last empfinden. Und dieser Unterschied liegt bei dir.

Wahrscheinlich kannst du deinen Sohn und sein Trinkverhalten nicht ändern. Aber vielleicht deinen Blickwinkel?

Viel Glück und Durchhaltevermögen wünsche ich dir!
Lg aus Finnland von Pupu mit Wildgurke 🥒 (02/09), Quatschbanane 🍌 (08/11) und zwei Minimöhrchen 🥕🥕 (07/17)

"I'm not procrastinating. I'm doing side quests!"
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