Nachgeben bei 2 jährigem?
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Knutschi81
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Re: Nachgeben bei 2 jährigem?
ich kenn das gabriel verlangt auch zur Zeit wieder oft nach der Brust weil er sie jetzt im Sommer durch den ausschnitt auch mehr sieht,viele vor allem die schwiegerfamilei un d viele freunde finden das komisch oder wie meien freundin gar pervers aber ich steh dazu,abe rversteh kann ich dich gut gabreil akzeptiert leide rkein nein er weint dann gleich los!
Liebe Grüße Knutschi mit Knutschekugel und Grinsebacke


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Daya
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Re: Nachgeben bei 2 jährigem?
Das finde ich einfach nur schön. Genau das "Ok ich gebe halt nach" finde ich so verkehrt, weil es weder ein volles Ja noch ein ganzes Nein ist. Leider ging es mir in letzter Zeit oft so - bin dabei mit mir selbst nicht zufrieden.Und weil ich Stillen einfach nur normal finde, bzw. weil für mich Stillen bis zum natürlichen Abstillalter ein wichtiger Teil der Beziehung zu meinen Kindern ist, "gebe ich meinen fast-zweijährigen nicht nach", wenn sie stillen wollen, sondern "ich stille einfach" (und das meistens sehr gerne).
Trotzdem frage ich mich, ob es nicht mit einem wunderbar stillfreundlichen Umfeld auch Zeiten gibt, wo man erschöpft ist und nicht so viel kann wie das Kind braucht?
@tata, guter Tipp! ich frage gleich mal
- LaLeMi
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Re: Nachgeben bei 2 jährigem?
Meine Maus ist ja noch ein bißchen jünger. Ich stille meist dann, wenn die Maus es möchte - wenn es gerade irgendwie gar nicht paßt oder ich nicht mag, dann sage ich ihr das auch - mit Begründung, wie bei Sabsi. Häufig akzeptiert sie das problemlos, manchmal, gerade wenn sie müde ist, wird sie dann etwas "zappelig".
Das stillfreundliche Umfeld habe ich hier leider auch nicht; Gegenwind gab es schon anfangs manchmal, weil hier viele gar nicht stillen oder nur ganz am Anfang tragen - aber so richtig heftig ist es eigentlich dann nochmal so bei 1,5 J. geworden. Und so langsam fallen auch die "sonstigen" Erziehungsunterschiede bzw. Unterschiede in der Sicht aufs Kind immer mehr auf... so ein Umfeld wie das von Jusl Beschriebene wünsche ich mir hier.
Das stillfreundliche Umfeld habe ich hier leider auch nicht; Gegenwind gab es schon anfangs manchmal, weil hier viele gar nicht stillen oder nur ganz am Anfang tragen - aber so richtig heftig ist es eigentlich dann nochmal so bei 1,5 J. geworden. Und so langsam fallen auch die "sonstigen" Erziehungsunterschiede bzw. Unterschiede in der Sicht aufs Kind immer mehr auf... so ein Umfeld wie das von Jusl Beschriebene wünsche ich mir hier.
- LaLeMi
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Re: Nachgeben bei 2 jährigem?
Nachtrag:
Zeiten, in denen man erschöpft ist und nicht alle Bedürfnisse problemlos erfüllen kann, wird es sicher immer wieder geben - ich weiß aber nicht, ob die unbedingt mit dem Stillen zusammenhängen. Das ist sicher auch so, wenn man nicht stillt.
Zeiten, in denen man erschöpft ist und nicht alle Bedürfnisse problemlos erfüllen kann, wird es sicher immer wieder geben - ich weiß aber nicht, ob die unbedingt mit dem Stillen zusammenhängen. Das ist sicher auch so, wenn man nicht stillt.
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jusl
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Re: Nachgeben bei 2 jährigem?
Ich fühle mich da mal angesprochen, da ich zweifellos in einem stillfreundlichen Umfeld lebe:Trotzdem frage ich mich, ob es nicht mit einem wunderbar stillfreundlichen Umfeld auch Zeiten gibt, wo man erschöpft ist und nicht so viel kann wie das Kind braucht?
Für "man" kann ich nicht sprechen, aber für MICH: selbstverständlich gibt es Zeiten, in denen ich erschöpft bin. (Ich kenne ne Menge kinderloser Singles, denen es genauso geht
Ich hab das KEINESWEGS so gemeint, dass man beim Stillen möglichst immer Friedefreudeeierkuchen-Gefühle haben sollte! Tatsächlich mag ich mich mit der momentan offenbar aktuell gültigen Einstellung à la "Stillen Sie nur so lange, wie Mutter und Kind es genießen!" ehrlichgesagt GAR NICHT anfreunden (mag sein, dass ich damit ziemlich alleine bin). Denn: alle anderen Dinge rund um Kinderbetreuung kann man ja auch nicht einfach abwählen! Niemand sagt "Sprechen Sie nur so lange mit Ihrem Kind, wie es Ihnen keine frechen Antworten gibt!". Kinderhaben kann sehr nervig, anstrengend und ermüdend sein - Stillen als Teil davon eben auch; das ist doch eigentlich nicht überraschend. Wenn die Erwartungshaltung so ist, dass ich immer 100% hinter dem Stillen/LZS oder sonstwas stehen muss und das auch noch 100% der Zeit immer toll finden muss ("genießen"), dann ist das in meinen Augen das Gegenteil von Stillförderung: Stillen ist dann nämlich NICHT mehr normal, sondern was BESONDERES.Genau das "Ok ich gebe halt nach" finde ich so verkehrt, weil es weder ein volles Ja noch ein ganzes Nein ist. Leider ging es mir in letzter Zeit oft so - bin dabei mit mir selbst nicht zufrieden.
LG;
Julia
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Sonja37
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Re: Nachgeben bei 2 jährigem?
Hallo, Felix ist 2,5 und es kommt immer auf seine Form an ob er ein NEIN akzeptiert. Gerade war er krank, dann gehts gar nicht und das verstehe ich auch. Wir hatten am Montag die ganze Verwandtschaft zu Besuch und er wollte viel stillen und zwar dort wo er will..Also er verstehts eben nicht dass ich nicht gleich neben dem Schwager stille
. Aber ich möchte das nicht..ich merks gut vom Gefühl her vor wem ich locker stille. naja wir sind dann jeweils in einen anderen raum. Meine Schwester hat grad abgestillt (stillte etwas über 1 jahr), und ich merke deutlich dass sie sich sehr von aussen leiten liess und sie hebt auch immer alle vorteile raus die das abstillen mit sich bringt..
in den skiferien hab ich auf meine tochter gewartet beim skirennen am rand der piste bis sie kam, da wollte f. auch unbedingt stillen. das hab ich dann gemacht da waren mir die leute ziemlich egal. mein mann bekam aber die krise. jetzt sag ich ihm immer wie gut das stillen ist für felix, also gleich in der situation. zb. dass er weiterschläft am mittag auch wenn er schon halb wach ist und noch mehr schlaf braucht. war so als er krank war..schreiend aufgewacht nach 50 minuten und ich still ihn nochmal und er schläft nochmals 2 stunden. oder er hatte bauchweh, stillen und die verdauung wird angeregt.
Still nur fleissig weiter..lass dir nicht reinreden..und ein nein wird er immer mehr aktzeptieren je älter sie werden..das ist ja nicht nur beim stillen so, sondern auch sonst...
in den skiferien hab ich auf meine tochter gewartet beim skirennen am rand der piste bis sie kam, da wollte f. auch unbedingt stillen. das hab ich dann gemacht da waren mir die leute ziemlich egal. mein mann bekam aber die krise. jetzt sag ich ihm immer wie gut das stillen ist für felix, also gleich in der situation. zb. dass er weiterschläft am mittag auch wenn er schon halb wach ist und noch mehr schlaf braucht. war so als er krank war..schreiend aufgewacht nach 50 minuten und ich still ihn nochmal und er schläft nochmals 2 stunden. oder er hatte bauchweh, stillen und die verdauung wird angeregt.
Still nur fleissig weiter..lass dir nicht reinreden..und ein nein wird er immer mehr aktzeptieren je älter sie werden..das ist ja nicht nur beim stillen so, sondern auch sonst...
Sonja mit Melina(03/03) und Felix (11/06)
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Sonja37
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Re: Nachgeben bei 2 jährigem?
das finde ich supidupi. meine grosse hab ich ja leider nur 19 monate stillen können...aber bei felix auch, trotzt er heftig ist stillen ein segen. nicht nur beim trotzden natürlich.tata hat geschrieben:grad einen Trotzanfall hat und nicht mehr rausfindet -- Tanja
mir fällt noch ein. wir waren grad letztin in einem möbelgeschäft, beide kinder total aufgedreht, felix haute immer ab und ich musste die bestellung dem netten fräulein durchgeben (die war so 25). da hab ich ihn gestillt grad vor ihr und es kehrte ruhe ein. also töchterchen machte weiter scheiss..aber immerhin wars etwas reduziert.
Sonja mit Melina(03/03) und Felix (11/06)
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Sonja37
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Re: Nachgeben bei 2 jährigem?
Das ist mal ein Statement. ganz super, danke dafür. du hast so recht. und wie hast du es geschafft nur kollegen zu haben die lange stillen oder stillfreundlich sind?jusl hat geschrieben:Ich hab das KEINESWEGS so gemeint, dass man beim Stillen möglichst immer Friedefreudeeierkuchen-Gefühle haben sollte! Tatsächlich mag ich mich mit der momentan offenbar aktuell gültigen Einstellung à la "Stillen Sie nur so lange, wie Mutter und Kind es genießen!" ehrlichgesagt GAR NICHT anfreunden (mag sein, dass ich damit ziemlich alleine bin). Denn: alle anderen Dinge rund um Kinderbetreuung kann man ja auch nicht einfach abwählen! Niemand sagt "Sprechen Sie nur so lange mit Ihrem Kind, wie es Ihnen keine frechen Antworten gibt!". Kinderhaben kann sehr nervig, anstrengend und ermüdend sein - Stillen als Teil davon eben auch; das ist doch eigentlich nicht überraschend. Wenn die Erwartungshaltung so ist, dass ich immer 100% hinter dem Stillen/LZS oder sonstwas stehen muss und das auch noch 100% der Zeit immer toll finden muss ("genießen"), dann ist das in meinen Augen das Gegenteil von Stillförderung: Stillen ist dann nämlich NICHT mehr normal, sondern was BESONDERES.
LG;
Julia
Sonja mit Melina(03/03) und Felix (11/06)
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Daya
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- Registriert: 15.10.2008, 14:28
Re: Nachgeben bei 2 jährigem?
ich sollte wirklich VIEL öfter hier ins Stillforum reinlesen. Das gibt Kraft!
Eure Antworten haben mir die vergangene Stillwoche unglaublich verschönt - ich habe keinen Grund mehr gesehen, mein Kind nicht dann zu stillen, wann es will. Ging es mal wirklich nicht, habe ich es erklärt warum, und wann wieder möglich, etc...
Komischerweise war auch die Kraft wieder viel mehr: Wie abhängig man doch von seiner Umwelt und dem Großteil der Meinungen ist!
(Interessanterweise beflügelte mich einiges Geschriebene auch dahingehend, mitten in der Stadt einfach barfuß zu laufen, wenn mir danach war.
)
Lieben Gruß und Danke Euch
Eure Antworten haben mir die vergangene Stillwoche unglaublich verschönt - ich habe keinen Grund mehr gesehen, mein Kind nicht dann zu stillen, wann es will. Ging es mal wirklich nicht, habe ich es erklärt warum, und wann wieder möglich, etc...
Komischerweise war auch die Kraft wieder viel mehr: Wie abhängig man doch von seiner Umwelt und dem Großteil der Meinungen ist!
(Interessanterweise beflügelte mich einiges Geschriebene auch dahingehend, mitten in der Stadt einfach barfuß zu laufen, wenn mir danach war.
Lieben Gruß und Danke Euch
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Kirsten
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 123
- Registriert: 08.09.2005, 11:57
- Wohnort: Erkelenz
Re: Nachgeben bei 2 jährigem?
Zum Thema Erschöpfung: erschöpft bin ich persönlich öfter mal in meinem Alltag mit 4 Kindern und Haus und Hof. Gerade da empfinde ich es als absolute Entlastung, mich mehrmals täglich ganz ohne schlechtes Gewissen mit meinem Baby hinsetzen oder hinlegen zu dürfen, um zu stillen. Das sind wunderbare Pausen, die ich sonst nicht so hätte - und ich hoffe, dass ich diese Stillpausen noch viele Monate oder Jahre geniessen darf.
Zum Thema Normal/Besonders: diese Unterscheidung würde ich so gar nicht machen. Ehrlich gesagt bin ich tagtäglich dankbar für so viele scheinbar "normale" Dinge: für die Bäume, die jetzt so wunderbar blühen, für meine 4 gesunden, schönen, klugen Kinder, für meinen wunderbaren Ehemann und dafür, dass es uns gesundheitlich und finanziell gut geht - für unser ganz stinknormales, besonderes Leben. Und natürlich auch für das Stillen! Es ist normal und natürlich, ja, aber gleichzeitig eben auch etwas ganz Besonderes, Einmaliges, ein einzigartiges Band zwischen einzigartigen Menschen, und das geniesse ich. Ich geniesse, dass das Stillen mir Freude macht, und ich geniesse die Zeiten (falls solche Zeiten diesmal überhaupt kommen werden), in denen es mich nervt. Wie schön, dass ich ein Stillbaby habe, dass mich nerven kann! (Bei meinem dritten Baby hat das Stillen nämlich nicht geklappt, aus anatomischen Gründen.) Die Stillzeit, auch wenn man lange stillt, geht doch schnell vorbei, die Jahre (finde ich inzwischen) rasen nur so. Vielleicht ist mir das bewußter geworden, je älter ich werde - die Zeit, wo unsere Kinder uns so absolut und bedingungslos brauchen, geht doch so schnell vorbei! Bei diesem Gedanken verflüchtigt sich aufkommender Stress bei mir immer ganz schnell.
LG Kirsten
Zum Thema Normal/Besonders: diese Unterscheidung würde ich so gar nicht machen. Ehrlich gesagt bin ich tagtäglich dankbar für so viele scheinbar "normale" Dinge: für die Bäume, die jetzt so wunderbar blühen, für meine 4 gesunden, schönen, klugen Kinder, für meinen wunderbaren Ehemann und dafür, dass es uns gesundheitlich und finanziell gut geht - für unser ganz stinknormales, besonderes Leben. Und natürlich auch für das Stillen! Es ist normal und natürlich, ja, aber gleichzeitig eben auch etwas ganz Besonderes, Einmaliges, ein einzigartiges Band zwischen einzigartigen Menschen, und das geniesse ich. Ich geniesse, dass das Stillen mir Freude macht, und ich geniesse die Zeiten (falls solche Zeiten diesmal überhaupt kommen werden), in denen es mich nervt. Wie schön, dass ich ein Stillbaby habe, dass mich nerven kann! (Bei meinem dritten Baby hat das Stillen nämlich nicht geklappt, aus anatomischen Gründen.) Die Stillzeit, auch wenn man lange stillt, geht doch schnell vorbei, die Jahre (finde ich inzwischen) rasen nur so. Vielleicht ist mir das bewußter geworden, je älter ich werde - die Zeit, wo unsere Kinder uns so absolut und bedingungslos brauchen, geht doch so schnell vorbei! Bei diesem Gedanken verflüchtigt sich aufkommender Stress bei mir immer ganz schnell.
LG Kirsten
Kirsten mit David (00), Fiona (02), Noel (04, LKGS, 8 Monate pumpgestillt) und Kendra (12/08, SGA-Baby, Stillen gelernt nach 6 Wochen, immer noch stillend)
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