Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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gelumpe
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von gelumpe »

Alexandra75 hat geschrieben: Übrigens wollte meine Tochter so ab dem 4 Monate auch nicht mehr in den Balkon geschoben werden -wir haben alles durch :-)
So war es bei uns auch...
Alexandra75 hat geschrieben: Jetzt sieht es so aus das wir einfach noch ein schmales Bett für meinen Mann geholt haben und meine Tochter und ich im franz. Bett schlafen. Jetzt schlafen wir alles gut und glücklich :-))
Das ist ja cool, ein Beistellbett für den Papa oder quasi ein Papabalkon. :lol:
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maniha3

Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von maniha3 »

Papabalkon :schlapplach: :!:
Schade, daß wir dafür keinen Platz haben :lol: 8)

Das ist doch ne´Marktlücke, oder ?
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Nina
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von Nina »

Dieses Posting finde ich sehr bezeichnend.

Da kommt eine Mama und sagt, daß sie etwas stört, sie ein Problem damit hat. Und sofort kommen alle an und wollen dieser Mama unterstellen, daß sie ihre Ansicht doch nochmal überdenken soll, aufhören soll, sich dagegen zu wehren, daß SIE das Problem ist usw. In jedem anderen Kontext würde es wohl allen auffallen, wie eigenartig das tönt. Aber im Bezug auf Schlafen und Einschlafstillen ist es hier im Forum halt so üblich, daß die Mutter sich ganz und gar in Demut zurückzustellen hat, damit auch ja die Bedürfnisse des Kindes geachtet werden.

Liebe Sandra, ich möchte dir gerne den Rat geben, auf dein Gefühl zu hören. Wenn du dich mit dem Einschlafstillen nicht wohlfühlst, dann ändere es. Versuch, deine Tochter abzudocken und sei bei ihr, wenn sie weint. Es ist schön und richtig, daß du sie ind en Schlaf begleitest. Aber es darf nicht zur Qual werden. Wenn du bereit bist, einfach nur neben ihr zu liegen, wird sie das auch akzeptieren.

Ich habe mir durchs Einschlafstillen zwei extrem schlecht schlafende Kinder herangezogen, und wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen zu dem Punkt, an dem ich das erste Mal unsere Schlafsituation als "Problem" wahrgenommen habe. Ich würde vieles heute anders machen.
LG,

Nina mit Emily (08/05), Jonathan (02/08 ), Katharina (01/11) und Überraschungs-Doppelpack (05/12)

Tief im Winter lernte ich endlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer lag.
(Albert Camus)
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petra066
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von petra066 »

Liebe Sandra,

genauso wie Babies verschieden sind, sind auch Mütter unterschiedlich. In manche Familiensituation passt das Familienbett, in andere nicht. Manche Mutter fühlt sich wohl beim Einschlafstillen, eine andere nicht.
Wenn es nicht zu deinem Gefühl passt, dann versuch dein Kind auf den Arm zu nehmen und in den Schlaf zu wiegen oder euer eigenes Schlafritual zu finden. Wichtig ist nur, dass dein Kind sich deiner Liebe sicher ist und dass du bei ihm bist.
Denn um es mal mit Hannah Lothrop's Worten zu sagen: "Wenn wir gereizt und unausgeglichen sind, wird sich unsere Unruhe auf das Baby übertragen. An solchen Tagen (und auch Stunden) kann unsere ständige Nähe eher schaden als nützen. Mit etwas Feingespür für die eigenen Bedürfnisse und die des Kindes wirst du sicher das rechte Maß finden."
:D
LG Petra
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Alexandra75
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von Alexandra75 »

Hallo Nina,

Du hast natürlich vollkommen recht, ich glaube keiner hat das von uns so krass gemeint wie Du das nun vielleicht darstellst bzw. hoffe ich das es auch nicht so verstanden wird :-) Natürlich geht das eigene Gefühl vor...stillen in totaler Ablehnung bringt keinem was - dann lieber aufhören - hätte ich auch so gemacht!

Ich habe es einfach so rausgelesen das sie wegen dem gerede von aussen ein Problem hat mit dem einschlafstillen weniger aus sich selbst heraus.

LG

Alexandra
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gelumpe
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von gelumpe »

Alexandra75 hat geschrieben: Ich habe es einfach so rausgelesen das sie wegen dem gerede von aussen ein Problem hat mit dem einschlafstillen weniger aus sich selbst heraus.
So habe ich das auch verstanden!

Kann es sein, dass hier eine klitzekleine Namensverwechselung vorliegt? Sabrina und Sandra, klingt ja auch etwas ähnlich...
Aber nichts für ungut, kann ja mal passieren. :wink:
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opalinchen
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von opalinchen »

Öhm - ich heiße Sabrina. Darauf muss ich bestehen :-) (korrekt bemerkt, liebe gelumpe *g*)

Und ja, mehr oder weniger kam das schlechte Gefühl dabei von außen. Die positiven Beispiele haben mir sehr geholfen :-)

Und natürlich - wenn ich trotz allem ein schlechtes Gefühl HÄTTE, müsste ich mir einen anderen Weg der Einschlafbegleitung suchen, ganz klar. Aber die positive Bestärkung war - in meinem Falle - genau das richtige. Auch und gerade die Bestätigung, das nicht jede absolut glücklich und zu jeder Zeit zufrieden ist mit diesem Weg - sondern auch immer mal zweifelt und sich was "einfacheres" wünscht. Gerade DAS hilft mir ungemein :-)

Und ein kleiner Bericht von heute abend: heut war unser Rhythmus völlig im Eimer (Mama auf ein Käffchen mit Freunden und die Kleine bei der Oma), die kleine schlief an der Brust ein, wurde wieder wach, schlief wieder ein, wurde wieder wach, wollte nicht mehr an die Brust. Hat mir dann noch 10min was 'erzählt', und schlief dann unterm erzählen neben mir ein. (geht also offensichtlich auch ohne)

Die letzten 2 Tage schlief sie innerhalb von 20min beim stillen ein. :D
LG Sabrina mit Selina (*11/2008) und Alex (*08/2011)
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Ilwy
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von Ilwy »

Hallo,

habe Emelie auch von Anfang an in den Schlaf gestillt. Und ja, es gibt zeiten da ist man nicht immer glücklich damit und dann gibt es Zeiten wo man es einfach nur genießt.
E. hat zur Zeit Probleme mit dem Schlafen an sich. sie wird nachts zwischen 30 min und einer Stunde regelmäßig munter und lässt sich nur durch Stillen beruhigen und findet auch NUR mit der Brust in den Schlaf. Schunkeln, singen, tragen ... helfen nicht. Ich war vor ein paar tagen schon sooooo erschöpft, konnte das Stillen absolut nicht mehr genießen, sobald sich die Kleine neben mir bewegt hat (wir praktizieren Familienbett) war ich schon genervt, weil ich wusste das ich gleich wieder stillen muss.
Doch dann hab ich mal in mich hineingehorcht, warum ich eigentlich so genervt bin - ich wusste es nicht - war einfach schon zu angespannt . E. macht es ja nicht mit Absicht, sie braucht mich einfach - nicht nur die Brust sondern sie will Mama!!!!!!!!!!!
jetzt wo ich auch wieder entspannter bin sind die Nächte etwas besser geworden, haben plötzlich wieder einen fast 2 Stundenrhythmus.

LG
Ilwy
Liebe Grüße von Ilwy mit Lillie 10/08 an der Hand und kleiner Eule 10/12 im Tuch
Yolanthe
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von Yolanthe »

maniha3 hat geschrieben: Und eigentlich hätte man gerne zusammen den Tatort um 20.15 angeschaut :oops: :?
Aber wenn man sich dann um 21.00 ( oder auch erst um 22.0)0 loseisen kann,
ist der Abend schon gelaufen.
Ich habe meinen Sohn abends immer im Stillkissen auf dem Sessel gestillt. War bequem, ich konnte den "Abendfilm" sehen, da seine Stillzeit praktischerweise zw. 19 und 20 Uhr lag und es meist 30-40 min dauerte, bis er satt einschlief. Die letzten 20 min hatte er die Augen schon gschlossen.

Wenn er dann eingeschlafen war, hab ich die BW aus seinem Mund genommen, ihn mehr auf´s kissen geschoben und konnte mich dann voll auf den Film konzentrieren. ich hätte da auch keinen Sinn drin gesehen, ihn dann gleich hinzulegen, weil er ja sowieso zw. 22:30 und 23 Uhr wieder wach wurde und Hunger hatte. Dann sind war alle ins Bett und ´häufig sind wir beide beim Stillen eingeschlafen. Mich hat dann nur der steife Nacken genervt, weil er nicht im Liegen stillen wollte. :roll:

Wenn ich ihn dann neben mich gelegt hab, hat er immer papas Nähe gesucht. Das ist heute noch so. Wenn der Kleine nicht in Schlaf kommt, schick ich meine beiden Männer ins Bett, der kleine kuschelt sich an ihn und kurze Zeit später schläft er ein. :wink:

Nach dem Abstillen war es schwieriger, ihn zum schlafen zu kriegen.
Mein Freund hat ihn immer auf seinen Oberschenkeln geschaukelt. Das wurde dann sein Einschlafritual. Übergangsweise haben wir dann das Tragetuch als Hängematte benutzt und nun schläft er meist allein in seinem Bettchen wach ein.
wenn er nachts wach wird und nicht gleich wieder einschläft, holen wir ihn wieder ins Bett. Nur ist dies halt für 3 Leute echt zu klein (1,40 m) und für ein größeres ist kein Platz :roll:
Liebe Grüße von Yolanthe
mit großem Fische-Mädchen (03/2001) und kleinem Stier (05/2008)
vroni
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von vroni »

Nina hat geschrieben:Dieses Posting finde ich sehr bezeichnend.
Da kommt eine Mama und sagt, daß sie etwas stört, sie ein Problem damit hat. Und sofort kommen alle an und wollen dieser Mama unterstellen, daß sie ihre Ansicht doch nochmal überdenken soll, aufhören soll, sich dagegen zu wehren, daß SIE das Problem ist usw. In jedem anderen Kontext würde es wohl allen auffallen, wie eigenartig das tönt. Aber im Bezug auf Schlafen und Einschlafstillen ist es hier im Forum halt so üblich, daß die Mutter sich ganz und gar in Demut zurückzustellen hat, damit auch ja die Bedürfnisse des Kindes geachtet werden.
Mich stört der Tenor dieses Beitrags sehr, denn ich finde, daß es viele Beiträge (die möglicherweise etwas kritisch hinterfragen) quasi ins Unrecht setzt.
Ich stelle einfach mal ein Zitat aus dem Ausgangsposting dagegen:
opalinchen hat geschrieben: Kennt das vielleicht noch jemand? Oder hat jemand vielleicht eine Idee, warum ich da so komisch reagiere (Hobby-Psychologen gerne vor!)? Für Ideen - und Ratschläge, wie ich das vielleicht wieder ablegen kann, wäre ich wirklich dankbar!!
und vermute, daß Du diesen Absatz im Eifer des Gefechtes übersehen hast.
Nina hat geschrieben:Ich habe mir durchs Einschlafstillen zwei extrem schlecht schlafende Kinder herangezogen, und wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen zu dem Punkt, an dem ich das erste Mal unsere Schlafsituation als "Problem" wahrgenommen habe. Ich würde vieles heute anders machen.
Ich wage das zu bezweifeln, das Schlafen ist nämlich eine ganz individuelle Sache und teilweise auch Veranlagung. Häufig hat es außerdem etwas mit der geistigen Reife und Entwicklung zu tun.
Z.B. besteht die Möglichkeit zu übersehen, daß die Kinder weniger Schlaf brauchen, als man selber annimmt und deshalb schlafen sich "schlecht" - oder sie sind nicht ausgelastet genug oder genau andersherum, es war zuviel los und es muß ihm Schlafen verabeitet werden (über- als auch Unterforderung sind ungünstig). Das Essen kann auch eine Rolle spielen, z.B. wenn etwas schwerer vertragen wird.
Oder die eigene Erwartung widerspricht der Realität, und da kann es durchaus ein Weg sein, seine eigene Haltung einmal zu hinterfragen.
Liebe Grüße
vroni mit Augenstern (*10/02) und Goldkrümel (*10/06)
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