Bela ist ja nun vier geworden und schläft definitiv auch nicht alleine ein.
Es gibt zwei Varianten des Zu-Bett-gehens bei uns:
Erste Variante: Ich bin verfügbar. Dann kriegt er (falls ebenfalls verfügbar vorzugsweise von Papa) noch was vorgelesen. In aller Regel Buch und Thema nach Wunsch. Dann werde ich wenn ich nicht schon eh vorlese spätestens dazu gebeten. Meist reden wir dann noch darüber, was den Tag über so los war, was er/wir so erlebt haben..... Dann wird gestillt, wobei er meist schon einschläft. Am besten geht das wenn ich dabei was lese. Sollte er tatsächlich dabei nicht einschlafen, dreht er sich dann irgendwann um, kehrt mir den Rücken zu, oft betrachtet er dann noch ein kleines Spielzeug, das er grade sehr gern mag und schläft dabei ein.
Dauer von dem Zeitpunkt an, an dem ich in Erscheinung trete so ungefähr 3 bis 25 Minuten.
In sehr sehr seltenen Fällen wenn es echt gar nicht klappt und er nur rumwurschtelt und gar keine Ruhe einkehrt sage ich ihm durchaus auch, dass ich nun nicht mehr liegen bleiben mag und rausgehe werde wenn er weiter rumort. Er sagt dann normalerweise auch: "Nein, bleib lieber da, ich schlaf jetzt auch!", dreht sich um und pennt in den nächsten drei Minuten.
Zweite Variante: Ich bin nicht verfügbar. Dann läuft die ganze Zeremonie genauso ab, bis auf das Stillen halt.
Stattdessen will er sich dann in den Arm kuscheln und noch ein bißchen erzählt bekommen. Entweder nochmal aus einem Buch oder noch lieber frei.
Laut Markus dauert das länger und funktioniert auch nur wenn Bela echt müde ist.
Alles in allem bin ich (bzw. sind wir) mit der Schlafsituation hier total zufrieden, daher besteht hier bis auf weiteres keinerlei Änderungsbedarf.
Er schläft nach wie vor im Familienbett, wird nach wie vor meist Einschlafgestillt, - insofern ist das für Euch sicherlich nun keine große Hilfe, da eine ganz andere Ausgangssituation.
Was mir generell allerdings zu der ganzen Einschlaf-Begleitungskiste einfällt ist: Es funktioniert definitiv nur dann mit dem in-den-Schlaf-begleiten (wenn man mal von den Ausnahmen absieht in denen er so k.o. ist dass er auch im Stehen einschlafen würde) wenn ich (oder der jeweilige Erwachsene) es schafft, selbst "runterzufahren". D.h. ruhig werden, entspannen.... Bei mir geht das am besten, wenn ich lese (das kann ein Buch genauso sein wie der Laptop) oder per Kopfhörer ein Hörspiel höre,etc.. Wichtig ist glaube ich bei uns hauptsächlich MEINE Entspannung.
Sobald ich auch nur einen Gedanken daran verschwende, was ich gleich noch vor habe, wenn er eingeschlafen ist kann ich's vergessen. Dann kehrt einfach keine Ruhe ein. Er sagt dann sogar: "Ich bin müde, aber ich kann nicht einschlafen."
Allerdings verbitte ich mir schon rumgeknibbele an mir, wenn mich nervt.
(Bela popelt gern beim Stillen an der anderen Brust, an meinem Hals etc. und ich kanns z.T. einfach nicht gebrauchen.) Ich sag ihm dann, dass mich das unruhig macht und er das lassen soll.
So, Roman zu Ende!

Ich hoffe, ihr findet einen für alle beteiligten guten und praktikablen Weg!