Im Sommer wird er vier...

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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Altraia
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Re: Im Sommer wird er vier...

Beitrag von Altraia »

Ich habe ihr auch gesagt, das ich noch Haushalt machen muß und die Zeit brauche...
Ja, das habe ich auch gesagt. Und dass Papa und ich Zeit für uns haben müssen. Geweint hat er nie, da lege ich auch Wert drauf ;-)
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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Re: Im Sommer wird er vier...

Beitrag von 3fachMama »

Wir haben angefangen, dass unsere Große allein einschläft, wie wir umgezogen sind und sie in das große Bett gewechselt ist. Da konnten wir uns nicht mehr zulegen und haben dann angefangen, dass sie uns ihren Tag erzählt, dann lesen wir eine Geschichte, geben ihrem Kuscheltier einen Kuss, geben ihr einen Kuss, decken sie richtig süss, wünschen ihr eine gute Nacht und gehen raus. Das klappt erstaunlich gut. Klar haben wir noch Tage wo sie alle 5 Minuten nach uns ruft, aber sie muss nicht mehr mit Körperkontakt einschlafen.
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Re: Im Sommer wird er vier...

Beitrag von Ringelsocke »

ach, das hätte ich auch gern, aber unsere gehen ja zu gleichen Zeit zusammen udn schlafen auch in einem großen Bett (einer am Kopf- einer am Fußende), das gäbe nur stress vermute ich :(
Liebe Grüße von der Ringelsocke mit 2 Mädels (12/04 und 07/06)
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Re: Im Sommer wird er vier...

Beitrag von kittiefred »

sohnemann ist 6 und schläft auch nicht alleine ein ;) soll er auch gar nicht.
die zeit ist so kurz und vergeht so schnell, in der diese kleinen leute uns dabei haben wollen. das nutze ich aus ;)
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Re: Im Sommer wird er vier...

Beitrag von Ringelsocke »

@ Kittiefred

Und wielange dauert das Einschlafen bei deinem Sohn?
Unsere schlafen innerhalb von 15 Minuten in der Regel, das finde ich ok.
Liebe Grüße von der Ringelsocke mit 2 Mädels (12/04 und 07/06)
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Re: Im Sommer wird er vier...

Beitrag von kaze »

Bela ist ja nun vier geworden und schläft definitiv auch nicht alleine ein.
Es gibt zwei Varianten des Zu-Bett-gehens bei uns:

Erste Variante: Ich bin verfügbar. Dann kriegt er (falls ebenfalls verfügbar vorzugsweise von Papa) noch was vorgelesen. In aller Regel Buch und Thema nach Wunsch. Dann werde ich wenn ich nicht schon eh vorlese spätestens dazu gebeten. Meist reden wir dann noch darüber, was den Tag über so los war, was er/wir so erlebt haben..... Dann wird gestillt, wobei er meist schon einschläft. Am besten geht das wenn ich dabei was lese. Sollte er tatsächlich dabei nicht einschlafen, dreht er sich dann irgendwann um, kehrt mir den Rücken zu, oft betrachtet er dann noch ein kleines Spielzeug, das er grade sehr gern mag und schläft dabei ein.
Dauer von dem Zeitpunkt an, an dem ich in Erscheinung trete so ungefähr 3 bis 25 Minuten.
In sehr sehr seltenen Fällen wenn es echt gar nicht klappt und er nur rumwurschtelt und gar keine Ruhe einkehrt sage ich ihm durchaus auch, dass ich nun nicht mehr liegen bleiben mag und rausgehe werde wenn er weiter rumort. Er sagt dann normalerweise auch: "Nein, bleib lieber da, ich schlaf jetzt auch!", dreht sich um und pennt in den nächsten drei Minuten. :shock:

Zweite Variante: Ich bin nicht verfügbar. Dann läuft die ganze Zeremonie genauso ab, bis auf das Stillen halt.
Stattdessen will er sich dann in den Arm kuscheln und noch ein bißchen erzählt bekommen. Entweder nochmal aus einem Buch oder noch lieber frei.
Laut Markus dauert das länger und funktioniert auch nur wenn Bela echt müde ist.

Alles in allem bin ich (bzw. sind wir) mit der Schlafsituation hier total zufrieden, daher besteht hier bis auf weiteres keinerlei Änderungsbedarf.
Er schläft nach wie vor im Familienbett, wird nach wie vor meist Einschlafgestillt, - insofern ist das für Euch sicherlich nun keine große Hilfe, da eine ganz andere Ausgangssituation. :?

Was mir generell allerdings zu der ganzen Einschlaf-Begleitungskiste einfällt ist: Es funktioniert definitiv nur dann mit dem in-den-Schlaf-begleiten (wenn man mal von den Ausnahmen absieht in denen er so k.o. ist dass er auch im Stehen einschlafen würde) wenn ich (oder der jeweilige Erwachsene) es schafft, selbst "runterzufahren". D.h. ruhig werden, entspannen.... Bei mir geht das am besten, wenn ich lese (das kann ein Buch genauso sein wie der Laptop) oder per Kopfhörer ein Hörspiel höre,etc.. Wichtig ist glaube ich bei uns hauptsächlich MEINE Entspannung.
Sobald ich auch nur einen Gedanken daran verschwende, was ich gleich noch vor habe, wenn er eingeschlafen ist kann ich's vergessen. Dann kehrt einfach keine Ruhe ein. Er sagt dann sogar: "Ich bin müde, aber ich kann nicht einschlafen."
Allerdings verbitte ich mir schon rumgeknibbele an mir, wenn mich nervt. (Bela popelt gern beim Stillen an der anderen Brust, an meinem Hals etc. und ich kanns z.T. einfach nicht gebrauchen.) Ich sag ihm dann, dass mich das unruhig macht und er das lassen soll.

So, Roman zu Ende! :D
Ich hoffe, ihr findet einen für alle beteiligten guten und praktikablen Weg!
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Re: Im Sommer wird er vier...

Beitrag von kittiefred »

Karo hat geschrieben:@ Kittiefred

Und wielange dauert das Einschlafen bei deinem Sohn?
Unsere schlafen innerhalb von 15 Minuten in der Regel, das finde ich ok.

kommt drauf an wie der tag war...

früher war er nach drei vorgelesenen sätzen weg. seit einiger zeit hört er sehr aufmerksam zu und man müsste ganze romane vorlesen bis er schläft.
deshalb lesen wir jetzt immer im wachzustand und danach machen wir eine cd an mit so ner elfengeschichte und ruhiger musik. dabei schläft er dann irgendwann ein. manchmal sofort und öfter reden wir noch etwas. dazu muss man wissen dass sein zimmer und mein zimmer durch so eine altbau-doppel-flügeltür verbunden sind. die tür ist offen und somit sind wir quasi im selben raum. ich setz mich dann meist an den computer und arbeite.

jetzt hat er aber gerade gestern gesagt dass er lieber wieder beim vorlesen im arm einschlafen möchte. und wenn die kleine schwester das zulässt machen wir das auch wieder.
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kittiefred
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Re: Im Sommer wird er vier...

Beitrag von kittiefred »

ach ja, letztens meinte er immer dass ich zu weit weg bin (luftlinie 3 meter mit blickkontakt ;) ) und da hab ich ihm angeboten dass er sich hinter mich aufs sofa legen kann. dort ist er dann eingeschlafen und ich hab ihn in sein bett getragen als ich selber ins bett gegangen bin. das war auch gemütlich.
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Altraia
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Re: Im Sommer wird er vier...

Beitrag von Altraia »

Wenn's hier harmonisch gelaufen wäre, würde ich meinen Sohn bestimmt auch noch bis in den Schlaf begleiten. Aber es war so ätzend und dauerte immer länger. Er hält sich krampfhaft selbst vom Schlafen ab, wenn jemand dabei ist :?. Und wenn man selbst dann nach 1,5 Stunden, dem Nervenzusammebruch nahe, brüllend aus dem Zimmer geht, hat ja auch niemand was von...

Er hat dann geredet, gesungen (aber nur, um etwas zu tun und nicht einzuschlafen ;-)), getreten, geknabbert, einen angeleckt ( :shock: ganz furchtbar für mich!), sich auf mich gewälzt und wieder runter, wollte aussteigen, nicht wieder einsteigen, spielen gehen :roll:. Alle Ansätze, das irgendwie für alle verträglicher zu gestalten halfen nichts. Da habe ich dann auch kein Problem damit, wenn er jetzt einigermaßen zufrieden und viel früher und schneller als vorher alleine einschläft. Gelesen, geredet und geknuddelt wird natürlich weiterhin ausgiebig.
Liebe Grüße,
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Re: Im Sommer wird er vier...

Beitrag von 3fachMama »

Altraia hat geschrieben:Wenn's hier harmonisch gelaufen wäre, würde ich meinen Sohn bestimmt auch noch bis in den Schlaf begleiten. Aber es war so ätzend und dauerte immer länger. Er hält sich krampfhaft selbst vom Schlafen ab, wenn jemand dabei ist :?. Und wenn man selbst dann nach 1,5 Stunden, dem Nervenzusammebruch nahe, brüllend aus dem Zimmer geht, hat ja auch niemand was von...

Er hat dann geredet, gesungen (aber nur, um etwas zu tun und nicht einzuschlafen ;-)), getreten, geknabbert, einen angeleckt ( :shock: ganz furchtbar für mich!), sich auf mich gewälzt und wieder runter, wollte aussteigen, nicht wieder einsteigen, spielen gehen :roll:. Alle Ansätze, das irgendwie für alle verträglicher zu gestalten halfen nichts. Da habe ich dann auch kein Problem damit, wenn er jetzt einigermaßen zufrieden und viel früher und schneller als vorher alleine einschläft. Gelesen, geredet und geknuddelt wird natürlich weiterhin ausgiebig.
Genauso lief es denn bei uns auch immer ab und das ging einfach nicht mehr. Teilweise haben wir über 3 Std. gebraucht bis die Große geschlafen hat. Hier gabs regelmässig Zusammenbrüche von meiner Seite und zum Schluss bin ich schon sehr berspannt mit reingegangen, so dass Ärger vorprogrammiert war.

Wir sind auch immer noch in Reichweite und sobald sie uns ruft gehen wir auch rein und lesen wahlweise noch mal vor, reichen ihr das Trinken usw. usw..
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