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Re: Beeinträchtigt Schliddrüsenunterfunktion das Stillen?
Verfasst: 06.01.2009, 09:04
von Carmen79
So Update
Hab am Mo Termin bei einem Internisten, spezialisiert auf Schilddrüse.
Bin ja mal gespannt, obwohl die meinten schon am Telefon das eine Kontrolle nach 8 Wo evtl. noch zu früh ist...
Aber so bin ich schonmal da in Behandlung

Re: Beeinträchtigt Schliddrüsenunterfunktion das Stillen?
Verfasst: 06.01.2009, 11:13
von blueberry
Klingt gut - viel Erfolg!

Re: Beeinträchtigt Schliddrüsenunterfunktion das Stillen?
Verfasst: 06.01.2009, 11:57
von Rosine
Das klingt doch gut...
Ich stille nun seit drei Jahren (mit kurzer Unterbrechung zwischen beiden Kids) trotz L-Thyroxin und chronischer Schilddrüsenentzündung. So lange ich gut eingestellt bin ist das gar kein Problem

. In der SS und hatte ich einen erhöhten Bedarf und musste einfach regelmäßig zur Kontrolle und die Dosis des Thyroxins wurde angepasst. Jetzt lass ich ungefähr alle 6 Monate kontrollieren (oder früher, wenn ich selber merke, dass mein Körper verrückt spielt).
Alles Gute dir am Montag - ich denke, wenn du gut eingestellt bist und regelmäßig kontrollieren lässt, dürfte das alles gaaar kein Problem sein - so wie Mondenkind schon schreibt, wir ja nur der Zustand hergestellt, den dein Körper mit normaler Schilddrüsenfunktion sowieso hätte

.
Re: Beeinträchtigt Schliddrüsenunterfunktion das Stillen?
Verfasst: 06.01.2009, 12:15
von Tabalina
Ich nehme derzeit 150 L-Thyroxin + 75 Novothyral (was wirklich schon ne sehr hohe Dosis ist) und stille trotzdem.
Ich hatte auch NIE Probleme von wegen zu wenig Milch oder beim Milcheinschuss und da hatte ich eine extrem schlechte SD Werte.
Aber es ist immer gut, wenn man eh schon Probs mit der SD hat, zu einem Facharzt zu gehen, der sich gut damit auskennt.
Re: Beeinträchtigt Schliddrüsenunterfunktion das Stillen?
Verfasst: 07.01.2009, 14:20
von Gräfin
Hier auch. Ich bin auf 225 L-Thyroxin. Stillen kein Thema.
Wichtig ist eher, wirklich engmaschig in der SS die SD-Werte zu kontrollieren und anzupassen. Vor der SS war ich bei 150 L-Thyroxin. Und leider wissen Internisten, die sich mit SD auskennen oft nichts über die Zusammenhänge mit Schwangerschaft und Stillzeit.
Und nach der Geburt dauert es ein bisschen, bis sich alles normalisiert hat, aber auch hier ist eine Überprüfung alle 6-8 Wochen sinnvoll. Da lässt sich dann auch ein großen Blutbild immer mal mit anschließen und auch die Eisen(speicher)-Werte können überprüft werden - ein Tipp meiner Hebi, die Blutwerte in der Stillzeit prüfen zu lassen.
Re: Beeinträchtigt Schliddrüsenunterfunktion das Stillen?
Verfasst: 07.01.2009, 14:34
von Pfauenkoenigin
huhu,
bei mir wurde in der 8.SSW hashimoto festgestellt.
der nuklearmediziner, bei dem ich war, meinte, es sei völlig ausreichend, lt50 zu nehmen und alle 3 monate kontrollieren zu lassen.
da ich aber 07 eine fg in der 13.SSW hatte, wollte ich kein risiko eingehen.
im ht-mb forum habe ich dann kontakt zu frau dr. brakebusch aufgenommen.
alle 4 wochen mußte ich dann zur blutentnahme und ich bin mit lt bis auf 200 hocgeklettert.
nach der geburt hatte ich bisher keine probleme, auch nicht mit dem stillen.
ich gestehe aber, daß ich seit bestimmt 3 wochen nur noch unregelmäßig mein lt nehme *maldraufachtenmuß*
das ht-mb forum ist übrigens sehr hilfreich!
viele grüße
nooni
Re: Beeinträchtigt Schliddrüsenunterfunktion das Stillen?
Verfasst: 07.01.2009, 18:24
von blueberry
Darf ich mal - da alle mit Schilddrüsenunterfunktion gerade hier so in dem Thread versammelt sind - eine andere Frage stellen?
Es geht um die Geburt: hattet Ihr eher Krankenhausgeburten mit viel Eingreifen oder haben auch welche natürliche Geburten (Geburtshaus/Hausgeburt/gute KKH-Geburt mit Abwarten) probiert und es hat geklappt?
Noch bin ich ja (Hormonstörung mit PCO-Verdacht sei "Dank"

die sich zur Unterfunktion hinzugesellte) noch nicht schwanger, aber ich habe gemerkt, dass ich bei allen Geburtsberichten von natürlichen Geburten, in denen die Frauen sagten "man muss halt nur auf seinen Körper vertrauen - da laufen Automatismen ab, so dass der Körper alles quasi selbst in die Hand nimmt - mach Dir da mal keine Sorgen" o.ä. immer dachte: viele der Abläufe des Körpers unter der Geburt sind ja eben hormongesteuert - wenn schon sonst so viel am Hormonkreislauf nicht von selbst funktioniert wie es soll, ob das dann unter der Geburt funktioniert?
Will sagen: wirken sich Hormonstörungen (z.B. eben der Schilddrüse, deren Hormone ja wesentlich am entstehen und halten einer Schwangerschaft beteiligt sind) negativ auf die Geburt aus / können sie zu Komplikationen führen? Ist man mit Hashimoto, PCO oder ähnlichem z.B. eine Risikoschwangere, die nicht im Geburtshaus entbinden dürfte?
Ich fürchte, dass das jetzt hier doch bissl zu off-topic ist und mache mal einen eignen Thread dazu im "Schwangerschaft und Geburt"-Unterforum auf - Vielleicht könntet Ihr da lieberweise dann antworten? Irgendwie hab ich das Vertrauen in meinen Körper da verloren

Re: Beeinträchtigt Schliddrüsenunterfunktion das Stillen?
Verfasst: 10.01.2009, 10:08
von Sagittaria
Re: Beeinträchtigt Schliddrüsenunterfunktion das Stillen?
Verfasst: 10.01.2009, 18:28
von blueberry
Oh, der ist interessant, danke

Re: Beeinträchtigt Schliddrüsenunterfunktion das Stillen?
Verfasst: 12.01.2009, 10:01
von Carmen79
Ja der Link ist echt gut, Danke!
War eben beim HA/Internisten. Ja wie erwarten ist erstmal Blutabnahme gelaufen und nächste Wo macht er dann US von der SD. Er meinte ich soll das 25 erstmal so weiternehmen bis die Ergebnisse da sind, damit würde ich nix falsch machen.
Doof nur: warum die Werte überhaupt überprüft wurden war ja mein Herzrasen... Das ist aber wohl eher typisch für ne Über-, nicht Unterfunktion

grübel grübel.... kommt dann wohl doch eher von der SS ansich, das Herzrasen.
Halt euch auf dem Laufenden
