Das Buch von Anna W. kenne ich nicht; habe aber eine Frage: Warum soll einschlafstillen schlecht sein, wenn man das Bett als sicheren Ort vermitteln will? Ist nicht vielleicht genau das Gegenteil der Fall?
Sie beschreibt das so, dass man dem Kind durch das Herausnehmen aus dem Bett immer wieder vermittelt, dass es einen Grund zum Schreien gab, dass eine Gefahr drohte, vor der die Mama es nun beschützt.
Es lernt das Bett nicht als schönen und gemütlichen Ort kennen.
http://www.annawahlgren.com/index.php/v ... hlafbedarf
Beim Einschlafstillen bin ich ja noch bei ihr, doch wenn ich dann nach einiger Zeit gehe und sie nur kurz in eine nicht ganz so tiefe Schlafphase kommt wird sie wach und schreit weil sie Angst hat.
Kinder die das Bett als einen schönen Ort kennen gerlernt haben, vor dem sie nicht beschützt werden müssen, schreien deshalb nicht, sondern schlafen weiter.
Die Mutter soll beim Kind am Bett bleiben, es streicheln und "knuffen" (eine Art Massage) und jeden Abend immer wieder die selbe "Leier" sagen ("Gute Nacht mein, Kind, der Tag war schön, ich habe dich lieb und du darfst jetzt schlafen")
Irgendwann kennt das Kind die Leier, weiß, dass es nun schlafen kann, dass keine Gefahr droht und die Mama da ist.
Soviel ihre Theorie.
Ich finde das klingt ganz einleuchtend, jedoch weiß ich nicht was ich davon halten soll das Kind mit seiner Angst zu konfrontieren, zumal Matilda sich eben nicht durch meine Anwesenheit oder streicheln beruhigen lässt.
Sobald sie mich sieht und ich nicht reagiere und sie aufnehme wird sie richtig hysterisch.
Heute Abend ist der Papa zu hause und wir mal versuchen sie zu betten.
Übrigens haben wir einen kleinen Übeltäter entdeckt:
Nachdem Matilda heute immer wieder ihre Zunge herausgestreckt hat und damit spielte und sie schon 3 Mal (normalerweise einmal die Woche) die Pampers voll hatte, haben wir noch einmal in ihren Mund gesehen:
Da ist er, es schimmert ein kleiner weißer Zahn durchs Zahnfleisch
Enldich habe ich einen Schuldigen und muss mir keine Gedanken mehr machen, dass an mir als Mutter etwas nicht stimmt.
Wie leicht man aber ins Wanken gerät was seine Prinzipien angeht!
Zum Glück gibts hier Unterstützung!
Werde berichten wie's weiter geht!
Liebe Grüße,
Laura