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Verfasst: 25.05.2008, 12:46
von MeinEngel
Öhhhm das hat der KiArzt in der Klink letzte Woche auch gesagt.
Beim Blutbild wurde aufgezeigt das sie zuwenig Eisen hat und er meine das liegt daran das ich noch stille und das die Mumi kein Eisen verwerten kann und zuwenig liefert.
Und das in einer ausgezeichneten Stillfreundlichen Klink?!?
Was jetzt nun. Der hat nämlich gesagt das man das später nochmals kontrollieren soll und dann - wenn wir noch nicht Beifüttern - ergänzen müssen.
LG
Stefanie
Verfasst: 13.06.2008, 14:18
von Lindara
Hat unser KiArzt auch gesagt, dass wir wegen Eisenmangel zufüttern sollen.
Ich hatte mir mal einen Vortrag zur Beikost angehört und dort wurde gesagt, dass Alternativmediziner das mit dem Eisenmangel so erklären:
Krankheitserreger können vom Eisen im Blut ziemlich gut gebunden und im Körper verbreitet werden, somit könnte es ein Schutz der Natur sein, dass Schwangere im dritten Trimester und Babys um den 7./8. Monat herum Eisenmangel haben, damit sie eben nicht so leicht krank werden. Bei Babys hängt das damit zusammen, dass ihr Immunsystem in dieser Zeit selbst die Arbeit übernehmen muss und die MuMi nicht mehr den Schutz vor Krankheiten bietet wie vorher.
Fand ich eine gute Erklärung.
viele Grüße
Lindarea
Verfasst: 18.06.2008, 20:37
von Caillean
also ich weiß da auch nicht recht, was ich glauben soll
denn Kieran isst, wenn überhaupt, nur wenig nebenher seit Ostern und wird ergo genaugenommen immer noch voll gestillt und er hat sehr großen Eisenmangel
weiß da auch nicht recht weiter
Verfasst: 08.08.2008, 22:37
von Vera
ich stille seit einem jahr praktisch voll und heute in der klinik kam raus: leonards eisenspeicher sind prallvoll.

Re: Längeres Stillen vermindert das Risiko von Eisenmangel
Verfasst: 03.11.2008, 11:25
von Linéathé
ich dachte auch, dass in der Schwangerschaft ein "Eisenmangel" sinnvoll ist, damit das Blut die Plazenta besser versorgen kann?
der Artikel hat mir zumindest wieder etwas meinen "hilfe-bekommt-mein Kind auch genug Eisen-Kopf" zurechtgerückt.
Re: Längeres Stillen vermindert das Risiko von Eisenmangel
Verfasst: 13.11.2008, 19:09
von wutzwutz
das hab ich mir auch erst im Delfi-Kurs anhören müssen. Ich stille noch meine 8 Monate alte Tochter so ziemlich voll. sie ist kein Breifan, hat aber auch schon sechs Zähne (Nr. 7 und 8 sind unterwegs) und will lieber kauen. so gebe ich ihr Kartoffeln, Möhren, Äpfel, Birne, Gurke, Brot, etc. aber halt noch kein Fleisch. ansonsten gibt es ganz viel MuMi.. "denk aber an den Eisenhaushalt!"

ok, die Frau empfiehlt auch, den Kinder Kuhmilch oder Kakao zu geben. Meiner Meiung völlig falsch!
Re:
Verfasst: 05.12.2008, 09:02
von maigora
MeinEngel hat geschrieben:Öhhhm das hat der KiArzt in der Klink letzte Woche auch gesagt.
Beim Blutbild wurde aufgezeigt das sie zuwenig Eisen hat und er meine das liegt daran das ich noch stille und das die Mumi kein Eisen verwerten kann und zuwenig liefert.
Und das in einer ausgezeichneten Stillfreundlichen Klink?!?
Was jetzt nun. Der hat nämlich gesagt das man das später nochmals kontrollieren soll und dann - wenn wir noch nicht Beifüttern - ergänzen müssen.
LG
Stefanie
oh menno
vergiss es
In der Milch ist wenig Eisen, aber es wird 100% verwertet, da die Verbindungen anders sind. Vom Beikost im ersten Jahr wird deutlich weniger Eisen verwertet, es kann keine Quelle sein... Wenn das Kind Eisenmangel hat, ist die Ursache dafür nicht der fehlende Beikost! Es gibt genug Kinder, die auch mir Beikost Eisenmangel haben (oder gerade deshalb?)... Wenn das Kind Eisen braucht, wird es schon nach der Quelle verlangen, sei es MuMilch oder was anderes - wenn man es nicht stört. Diese Regulation funktioniert selbst bei meinem Krebskranken Schwiegervater, der Eisenmangel hat und auf einmal Fleischliebhaber geworden ist, wo er sonst immer Fleisch eher liegen gelassen hat.
Re: Längeres Stillen vermindert das Risiko von Eisenmangel
Verfasst: 05.12.2008, 09:31
von maigora
bedenkt nur, wie viel unverdautes Essen im Stuhl ist, wenn das Kind Beikost bekommt? Bei meinen Kindern selbst mit 8 und 9 Monaten kamen die Lebensmittel so raus, wie sie reingekommen waren - nicht mal die Farbe hat sich geändert... Der Beikost im ersten Jahr hat mehr Lerneffekt als Nahrungseffekt.
Re: Längeres Stillen vermindert das Risiko von Eisenmangel
Verfasst: 09.12.2008, 15:37
von mamama
Unsere Tochter wurde etwa 7 Monate voll gestillt, danach hat sie etwas Gemüse- und Obstbrei gegessen. Ab etwa 11 Monaten hat sie (wenig) vom Tisch mitgegessen. Kuhmilchprodukte wollte sie erst, als sie abgestillt war (mit 23 Monaten), vorher verweigerte sie diese richtiggehend. Unsere ganze Familie isst ovo-lacto-vegetarisch.
Der KiA hat uns nicht reingeschwatzt (!), sondern mit ein und zwei Jahren jeweils die Eisenwerte gemessen. Beide Male absolut top! Die Meinung des KiA: Zufüttern vor dem 6. Monat ist unnötig, ebenso Kuhmilch vor dem vollendeten 1. Lebensjahr. Danach nur nötig, wenn nicht mehr gestillt wird. Das erwarte ich von einem gut ausgebildeten KiA!
Nach der landläufigen Theorie müsste unsere Tochter an Eisenmangel leiden, tut sie aber nicht...
LG Anita
Re: Längeres Stillen vermindert das Risiko von Eisenmangel
Verfasst: 09.12.2008, 16:20
von maigora
Kuhmilch hat mir Eisen überhaupt nichts zu tun - nur, dass sie seine Aufnahme verhindert

@mamama: Toll!
