fördern, unterfordern oder überfordern ?

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Re: fördern, unterfordern oder überfordern ?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

duduja hat geschrieben:Grins.....NEIN ich fürdere meine Kinder nicht extra!!!!! Ich singe mit ihnen, backe mit ihnen, lese ihnen was vor, erkläre ihnen Buchstaben, wenn sie mich fragen, geh mit ihnen auf den Berg und an den See....und fertig! Die kriegen in der Schule noch so viel Druck, da sollen sie wenigstens jetzt noch Zeit zum Kindsein haben!!!

Ich hab übrigens auch meinen hochbegabten Sohn nicht extra gefördert....falls das jemanden hier beruhigt :mrgreen: Der hat nämlich beim Asterix-Hefte anschauen das Leben gelernt, fragt mich aber bitte nicht, wie das geht....und mein Dritter WOLLTE mit 5 Jahren lesen lernen....und kam jeden Abend von selbner an, um zu üben.....
Und sollte ich jetzt vielleicht ein Problem haben, weil mein Ältster NICHT aufs Gymi geht? Dafrü hat er nächstes Jahr ne Lehrstelle und hat die Leitungen zu seinem renovierten Dachboden selber verlegt, mit seinen 16 Jahren.....das kann ich auch mit Abitur nicht, weil ich von Elektrik keinen blassen Schimmer hab 8)

Was ich nur so seltsam finde, ist, dass Bildung für Viele alleine als das gilt, was man lernen kann.....aber die Herzensbildung, auf die es im Leben WIKRLICH ankommt zählt nicht.....
Sehr schöner Beitrag! :-)
Ich sehe das genau so.
Lösche Benutzer 1828

Re: fördern, unterfordern oder überfordern ?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

kittiefred hat geschrieben:jetzt kommt die extremste meinung zum thema ;):

ich glaube kinder brauchen gar keine förderung, im sinne von aktiver beeinflussung von aussen. sie brauchen eine ihnen freundlich gesinnte umgebung. und ein paar negative faktoren wie dauerberieselung durch die flimmerkiste sollte man vermeiden.

und auch was die schule angeht... am liebsten würde ich meinen sohn auf eine sudburyschule gebeben,

@whoopsy: du kannst dem ami-papa ja mal erzählen dass das lernen vom ABC, wegen der mitlaute bei den Konsonanten (Be, Ce, äF, äM), das spätere schreiben lernen erschwert ;)
Ja, das hätte ich auch gerne gewollt. Zum Glück haben wir aber einen Platz an einer MOntessori-Schule bekommen. Aber Jonas ist auffällig dort - er tut nichts, lernt aber trotzdem,also kann lesen, schreiben, rechnen. Kam wohl von allein.......

zum ABC: ja, das stimmt. Jonas tat sich da anfangs auch schwer, weil wir das nicht bedacht hatten.
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Re: fördern, unterfordern oder überfordern ?

Beitrag von kittiefred »

Sandküste hat geschrieben: er tut nichts, lernt aber trotzdem
komisch :roll: ;)
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milkshake
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Re: fördern, unterfordern oder überfordern ?

Beitrag von milkshake »

kittiefred hat geschrieben:@whoopsy: du kannst dem ami-papa ja mal erzählen dass das lernen vom ABC, wegen der mitlaute bei den Konsonanten (Be, Ce, äF, äM), das spätere schreiben lernen erschwert ;)
das ist interessant, habe ich noch nie etwas von gehört. könnt ihr das näher erläutern???

kittie, kommt für euch keine waldorfschule in frage als alternative zur "regelschule"? im hamburger westen gibts doch auch eine (da wohnt ihr doch,oder?)
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Re: fördern, unterfordern oder überfordern ?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Naja, die Kinder sollen lautsprachlich lernen - wir sagen Ah, Be, Ce, De, Eh, Ef, Geh, HAH - die Kinder lernen aber A, B, C, D, E, FFFFF, G, also, so, wie man s in den Wörtern ausspricht, kurz. Wenn sie statt FFFF "EFF" gelernt haben, haben sie dann Probleme beim lesen. Sie würden dann z.B. nicht Fuchs lesen können sondern "EFFuZEHHAHES"
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milkshake
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Re: fördern, unterfordern oder überfordern ?

Beitrag von milkshake »

danke für die erklärung.

entweder habe ich ein brett vorm kopf :oops: ich verstehs irgendwie nicht so ganz :oops:

was genau sollte man denn dann tun wenn man das abc lernen möchte? es also nicht gedehnt vorsperchen? und wie spricht man ein B kurz und nicht gedehnt?
Sandküste hat geschrieben:Naja, die Kinder sollen lautsprachlich lernen - wir sagen Ah, Be, Ce, De, Eh, Ef, Geh, HAH - die Kinder lernen aber A, B, C, D, E, FFFFF, G, also, so, wie man s in den Wörtern ausspricht, kurz. Wenn sie statt FFFF "EFF" gelernt haben, haben sie dann Probleme beim lesen. Sie würden dann z.B. nicht Fuchs lesen können sondern "EFFuZEHHAHES"
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Re: fördern, unterfordern oder überfordern ?

Beitrag von kittiefred »

@whoopsy: nee, waldorf ist sogar noch weiter, von dem was ich gut finde, entfernt als die staatliche schule hier in der strasse. waldorf hat sehr viel mit anpassung und disziplin zu tun. alles dinge die ich nicht befürworte ;)

die falsch gelernten konsonanten machen vor allem beim Lautieren probleme. ein kind will ein wort schreiben und spricht es sich selber vor um raus zu finden welche buchstaben es braucht: zb HAUS. es spricht Ha U eS. das geschrieben wort sieht dann vielleicht so aus: HUS. jetzt fehlt nicht nur das A, weil es ja beim Ha schon dabei ist, sonder das falsch zusätzliche e beim eS stört auch noch.

sprich nur den Laut den der Buchstabe macht. ohne den hilfsvokal.
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Re: fördern, unterfordern oder überfordern ?

Beitrag von milkshake »

danke, jetzt hab ichs ein bisschen besser verstanden :D theorie ist nicht so mein ding :lol:

ja, waldorf hat teils recht strikte rituale/vorgaben.

es ist halt schwierig in deutschland eine sinnvolle schule zu finden. über das sudbury projekt habe ich auch schon gelesen. ist nenas schule nicht sowas in der art?
kittiefred hat geschrieben:@whoopsy: nee, waldorf ist sogar noch weiter, von dem was ich gut finde, entfernt als die staatliche schule hier in der strasse. waldorf hat sehr viel mit anpassung und disziplin zu tun. alles dinge die ich nicht befürworte ;)

die falsch gelernten konsonanten machen vor allem beim Lautieren probleme. ein kind will ein wort schreiben und spricht es sich selber vor um raus zu finden welche buchstaben es braucht: zb HAUS. es spricht Ha U eS. das geschrieben wort sieht dann vielleicht so aus: HUS. jetzt fehlt nicht nur das A, weil es ja beim Ha schon dabei ist, sonder das falsch zusätzliche e beim eS stört auch noch.

sprich nur den Laut den der Buchstabe macht. ohne den hilfsvokal.
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Re: fördern, unterfordern oder überfordern ?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

[quote="whoopsy2006"
was genau sollte man denn dann tun wenn man das abc lernen möchte? es also nicht gedehnt vorsperchen? und wie spricht man ein B kurz und nicht gedehnt?

[/quote]

wie in Ball - nur ohne "all" hintendran ;-)

Beim normalen Buchstabieren würde das Kind dann evtl. BE - AH - ELL - ELL - also Beaell schreiben (überspitzt). Oder in HAUS nur HUS schreiben, weil es ja buchstabieren würden HA - U - ES (und das E in S stört dann auch noch.
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milkshake
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Re: fördern, unterfordern oder überfordern ?

Beitrag von milkshake »

das ist mal ein gutes konkretes beispiel, danke :D
Sandküste hat geschrieben:
wie in Ball - nur ohne "all" hintendran ;-)[/quote]
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