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Re: Wie stützt ihr das Köpfchen beim Tragen
Verfasst: 15.10.2008, 22:30
von Montanara
Und ausserdem: ein richtg festgezogener Wulst kann bei Blockaden sogar kontraproduktiv sein, so sehen wir das....
Ich bitte darum, derartige Diskussionen im Beraterinnenforum zu führen, da gehören sie auch hin.
Herzlich
Dorothea
Re: Wie stützt ihr das Köpfchen beim Tragen
Verfasst: 15.10.2008, 22:39
von Sara
ich habe das Thema gesperrt und den Beitrag von Elisabeth ins Beraterinnen-Forum abgetrennt
ich möchte damit vorbeugen, dass Ratsuchende weiter verunsichert werden mit Fakten, die unter Trageberaterinnen eine Relevanz haben
das Thema wird später wieder entsperrt, wenn sich die Gemüter beruhigt haben
danke für euer Verständnis
Re: Wie stützt ihr das Köpfchen beim Tragen
Verfasst: 15.10.2008, 23:47
von Alexandra
Ich möchte eine kleine Erklärung hinzufügen.
Hier ist niemand am Aufkochen alter Suppen itneressiert. verschiedene Beratungsansätze gibt es, die dürfen auch Eingang finden. Wenn der Fragenden hier mit der Tuchwulst geholfen ist - schön! Allerdings empfehlen wir es aus von Annette und Dorothea genannten Gründen eher nicht.
Ich selber habe übrigens ein Kind, das Kanten jegwelcher Art nie toleriert hat, auch Wülste nicht. Und er hatte sonst kaum Symptome, allenfalls noch exzessives Schreiebn im Auto... Trotzdem war er heftigst blockiert und das Tuchbinden geht erst richtig gut, seitdem er behandelt wurde!
Persönlich halte ich die Idee mit der Mullwindel / einem Halstüchlein fürs Baby für einen guten Mittelweg: es scheuert nichts am Hals, trotzdem kann das Tuch im Ganzen strähnchenweise gut nachgezogen werden.
Liebe Grüße Alex
Re: Wie stützt ihr das Köpfchen beim Tragen
Verfasst: 17.10.2008, 15:59
von Zottel
Ob Wulst oder auch nicht....
...die fast identische Frage hatte ich auch vorgehabt zu stellen. Dominik wehrt sich fürchterlich gegen das Stützen des Köpfchens. Geht nur per Hand, wenn er wach ist. (Toll, und dann damit Hausarbeit erledigen....) ausserdem drückt er die Beine durch, dass ich ihn kaum einhocken kann. Erst wenn er dann eindöst, (glücklicherweise recht schnell) geht das so richtig. Aber was ich sagen wollte:
Auf Blockaden weisen allerdings mehr als nur die von dir genannten "Symptome" hin. Meine Töchter waren auch sehr ausgeglichene Kinder und nutzten scheinbar beide Seiten gleich.
Mehr Info findest du auch noch
hier
Die vier Baby-Bilder in dem Link - das ist exakt mein Dominik! GENAU SO ist seine Körperhaltung! Ui. Und ist dabei total ausgeglichen, weint kaum, schläft nachts prima.... Ich war schon ein paar Tage am rumrätseln, ob ich "hysterisch" reagiere von wegen "ah, ein Krankheitssymptom!" ihr wisst was ich meine?
Sorry, wenn das jetzt OT ist aber in dem Zusammenhang stellt sich mir die Frage: Kann eine Blockade denn in der U3 übersehen werden? Bzw. erst später auffallen?
Das wäre ja schön, wenn sich mein Tragetuch- Problem so "einfach" aus der Welt schaffen liesse... ich hab schon an mir selber gezweifelt...
Gruß
Zottel
Re: Wie stützt ihr das Köpfchen beim Tragen
Verfasst: 17.10.2008, 16:14
von Lösche Benutzer 2152
Zottel hat geschrieben:Sorry, wenn das jetzt OT ist aber in dem Zusammenhang stellt sich mir die Frage: Kann eine Blockade denn in der U3 übersehen werden? Bzw. erst später auffallen?
Das wäre ja schön, wenn sich mein Tragetuch- Problem so "einfach" aus der Welt schaffen liesse... ich hab schon an mir selber gezweifelt...
Gruß
Zottel
Es ist leider so, dass sich die wenigsten Kinderärzte damit auskennen. Es ist gut möglich, dass bei der U3 darauf noch nicht einmal geschaut wurde.
Re: Wie stützt ihr das Köpfchen beim Tragen
Verfasst: 17.10.2008, 20:52
von honigbienchen
Zottel hat geschrieben:
Sorry, wenn das jetzt OT ist aber in dem Zusammenhang stellt sich mir die Frage: Kann eine Blockade denn in der U3 übersehen werden? Bzw. erst später auffallen?
Hallo zottel,
weißt du, das Problem bei der U3 ist, daß du einen Arzt haben musst, der für dieses thema empfänglich und ausmerksam ist. Es gibt nämlich leider auch Ärzte, die sehen sowas einfach nicht, gerade wenn die Eltern auch noch sagen, daß das Kind überwiegend ausgeglichen ist. DIES ist meiner Meinung nach der schlimmste Zweiflungsgrund, ob Blockade oder nicht, auch als Mama zweifelt man da ja.
Oft wird man auf Blockaden auch erst aufmerksam, wenn es motorische Beeinträchtigungen gibt und dann bekommt man von Ärzten auch oft erstmal Krankengymnastik verschrieben...
Mein persönlicher Tipp, als Mami von zwei Kindern ist, wenn man nur den leisesten Verdacht auf Blockaden hat, zu einem guten, darauf spezialisierten Arzt zu gehen, der nach Gutmann therapiert. Dann ist meist eine Behandlung ausreichend (bei Kindern zwischen 3 Monaten und einem Jahr).
Man hat nichts zu verlieren und da ist nichts schlimmes!!!
Zottel, so wie du deinen Sohn beschreibst, würde ich einen Termin machen.
Vor allem, wenn doch nichts ist, hat man Gewissheit.
LG.
Re: Wie stützt ihr das Köpfchen beim Tragen
Verfasst: 17.10.2008, 21:06
von Elisabeth Muthig
Zottel hat geschrieben:Sorry, wenn das jetzt OT ist aber in dem Zusammenhang stellt sich mir die Frage: Kann eine Blockade denn in der U3 übersehen werden? Bzw. erst später auffallen?
ich hab ein kind in der trageberatung gehabt, daß war krumm wie ein würstchen und der hinterkopf war auf einer seite platt.
selbst, wenn dieses kind seinen jopf gerade ablegen wollte wäre es immer wieder auf die platte seite weggekippt:
"unser kiA sagt, daß wächst sich aus!"
ich hab ihnen geraten zum osteopathen zu gehen.
schon nach einer behandlung bekam ich eine mail, daß es zwar kein kiss ist, aber eine andere blockade und daß ihr kind schon viel gerader sei...
und letztens hab ich mich selber um nen beratung gebracht

, weil ich der mama geraten habe zum osteopathen zu gehen. wir standen im mailkontakt wegen einem trageproblem. sie wollte erst nicht zum osteopathen gehen, weil der KiA ihr davon ABGERATEN hat! das wäre für die kinder nicht gut, wenn sie in so jungem alter schon eingerenkt werden würden...

tja, was soll man zu soviel unfug nur sagen.
jedenfalls schmiegte sich das kind nach der behandlung beim tragen problemlos an... (ob mit oder ohne wulst weiss ich nicht

)
lg
Elisabeth
Re: Wie stützt ihr das Köpfchen beim Tragen
Verfasst: 17.10.2008, 21:11
von juliajelle
Mal zurück zu der Frage wie das Köpfchen stützen - Aaron mochte das auch ganz unt gar nicht in der WXT mit Querbahn. Ich habe dann halt immer entweder beide Bahnen aufgefächert und so nachgezogen, dass sie sich genau hinter seinem Nacken kreuzten und dadurch das Köpfchen gestützt wurde. Oder ich habe eine Bahn über sein Köpfchen gezogen, dass dann meistens seitlich lag. Das ging aber auch nur manchmal - meist hat es ihn gestört, wenn da was auf seinem Kopf war.
Re: Wie stützt ihr das Köpfchen beim Tragen
Verfasst: 17.10.2008, 21:12
von honigbienchen
Elisabeth Muthig hat geschrieben:
und letztens hab ich mich selber um nen beratung gebracht

, weil ich der mama geraten habe zum osteopathen zu gehen. wir standen im mailkontakt wegen einem trageproblem. sie wollte erst nicht zum osteopathen gehen, weil der KiA ihr davon ABGERATEN hat! das wäre für die kinder nicht gut, wenn sie in so jungem alter schon eingerenkt werden würden...

tja, was soll man zu soviel unfug nur sagen.
Ja, finde auch das ist immer schwierig, dieses Thema bei einer Beratung anzusprechen. Aber auch wichtig.
Das Problem ist ja, daß viele KiÄ eben wie in diesem Beispiel sogar abraten und dann steht man als "Nicht-Mediziner" einfach da. Aber egal, man gibt den Hinweis und was die Eltern daraus machen, ist ja ihre Entscheidung. Wie mit so vielem

Re: Wie stützt ihr das Köpfchen beim Tragen
Verfasst: 17.10.2008, 21:17
von honigbienchen
juliajelle hat geschrieben: Ich habe dann halt immer entweder beide Bahnen aufgefächert und so nachgezogen, dass sie sich genau hinter seinem Nacken kreuzten und dadurch das Köpfchen gestützt wurde.
Da sieht man mal, wie unterschiedlich es sein kann.
Darf ich fragen, ob dein Kind eine Blockade hatte?? Denn selbst bei Kindern mit Blockaden gibts kein Patentrezept, leider. Kommt ja auch immer drauf an, wo die Blockade ist und und und...
LG.