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Re: nachtschreck im familienbett..

Verfasst: 23.09.2008, 21:36
von LZSMama
Kristallkind hat geschrieben:Ja wie krass, das hab ich ja noch nie gehört...kann man die Kleinen dann nicht einfach richtig aufwecken? Das erscheint mir doch die wesentlich weniger schlimme Alternative zu sein....

nein, das soll man nicht. das ist wie mit schlafwandlern. Bloss in Ruhe lassen, gerade weil sie davon gar nichts mitbekommen!

Re: nachtschreck im familienbett..

Verfasst: 23.09.2008, 21:39
von Nina
Aufwecken geht auch gar nicht. Also bei Emily zumindest nicht.
Manchmal wird sie selber wach während der Attacke und schreit dann "normal" weiter. Und dann will sie immer irgendwas - oft ein taschentuch oder was trinken oder was ausziehen. Wenn ich ihr den Wunsch dann rasch erfülle, schläft sie meistens weiter.
Aber alles in allem dauert so eine Attacke meistens 20-30 Minuten :o

Re: nachtschreck im familienbett..

Verfasst: 23.09.2008, 21:40
von LZSMama
Caillean hat geschrieben:hm, da muss ich euch ja mal fragen, woher weiß ich denn, dass es das ist?
weil Kieran schreit seit einer Weile (bald 2 Wochen) wirklich sehr oft nachts total extrem (schrill, wie am Spieß) und wir haben auch den Eindruck, dass er auf nichts reagiert, gar nicht bei Sinnen ist
helfen tut irgendwie auch nichts, aber es ging eine Nacht auch mit immer wieder 2-minütigen Schlafunterbrechungen 2,5 Stunden am Stück, letzte Nacht 40 min mit Unterbrechungen
oft wacht er morgens auch so auf, dass es ne Weile braucht, bis man ihn "in der realen Welt hat", ganz plötzlich hört er dann auf und erzählt total süß, als sei nie was gewesen
da bleiben mir dann nur meine aufgestauten Aggressionen, die ich irgendwie loswerden muss, und meine klingelnden Ohren samt Tinitus und Kopfweh :?

Caillean
Hmm... In dem Alter und so einer kurzen Zeit kann man das wohl noch nicht genau sagen, da es ja auch alles mögliche sein kann (Zähne, Erkrankung, ...) Ich würde das einfach weiter beobachten. Aber wenn es das ist merkt man es meiner Mienung einfach. Das Muttergefühl weiss ja eigentlich immer gut bescheid, ist zumindest bei mir so.
Die Zeitlichen Angaben bei dir hab ich nicht ganz verstanden :oops: Kannst du das schlafverhalten noch einmal genauer aufschreiben?

Re: nachtschreck im familienbett..

Verfasst: 23.09.2008, 21:45
von LZSMama
Nina hat geschrieben:Aufwecken geht auch gar nicht. Also bei Emily zumindest nicht.
Manchmal wird sie selber wach während der Attacke und schreit dann "normal" weiter. Und dann will sie immer irgendwas - oft ein taschentuch oder was trinken oder was ausziehen. Wenn ich ihr den Wunsch dann rasch erfülle, schläft sie meistens weiter.
Aber alles in allem dauert so eine Attacke meistens 20-30 Minuten :o

Das denke ich auch, mit dem Aufwecken. Aber ich mag es auch gar nicht probieren ob das geht. Denn er lässt sich nicht einmal ansprechen. Das reicht.
Aufwachen tut er danach nicht, er legt sich dann einfach normal hin (falls er nicht schon/wieder liegt) und schläft weiter als wär nichts gewesen.
Teilweise, wenn er schon überflutet ist, dämmert er so schon weg. Er sitzt dann da, ud man sieht, das er nicht mehr ansprechbar ist. Hat Augen auf und alles, aber er ist nicht bei sich. Bloss ignorieren, am besten nicht einmal angucken.
Teils ist er so dann auch eingeschlafen, hat sich an das Sofa geschmissen (Gesicht schön im Sofa eingegraben) und gekreischt, bis er schlief.....

Re: nachtschreck im familienbett..

Verfasst: 23.09.2008, 21:50
von badefroeschlein
LZSMama hat geschrieben:Das die sich danach nicht dran erinnern weiss ich soweit auch schon. Nur wenn der Auslöser selbst was mit dem Gehirn zu tun hat, schwinden meine Hoffnungen das es nochmal vergeht, da er Gehirnlich ja eh n knacks weg hat,...
Was hat denn Dein Kleiner? Sorry für die Frage, falls Du nicht antworten magst.
Also im Beitrag wurde gesagt, daß das so bis 6-7 Jahre dann verschwunden ist. Sicherlich eine lange Zeit, wenn es ein Kind schlimm erwischt hat, aber doch trotzdem ein Ende. Also wenn meine den Nachtschreck hat, dauert es 30 bis 40 Minuten und ist echt schlimm. Könnt heulen, weil man nichts tun kann. Manchmal klappts, wenn der Papa mit ihr auf dem Arm ans Fenster geht und ins dunkle hinausschaut. Dann kann sie sich beruhigen und kommt später zu sich.

Re: nachtschreck im familienbett..

Verfasst: 23.09.2008, 21:54
von Nina
Badefröschlein, wie hieß denn die Sendung, wo der Bericht kam?

Re: nachtschreck im familienbett..

Verfasst: 23.09.2008, 21:57
von LZSMama
Naja, da wären wir ja wieder beim Thema. Auf den Arm nehmen würde bei uns ja gar nicht gehen. Da hät ich die Hölle auf Erden wenn ich es nur versuchen würde ihn hoch zu heben :?
Die Zeit mit dem selber Heulen ist bei mir ehrlich gesagt vorbei. Alleine schon weil ich weiss das er davon eh nichts weiter merkt, und es eh nichts bringt. Und ich zudem eh eher denke "lass mich eiiiiiiineeeeee Nacht mal Ruhe haben" *gg*
Er hat eine Störung des zentralen Nervensystems,.. Unter anderem auch schon Sauerstoffmangel->Unterversorgung hinter sich wofür er auch nen kompletten Monat im KH "aufgepeppelt" wurde,....

Re: nachtschreck im familienbett..

Verfasst: 23.09.2008, 21:58
von badefroeschlein
Nina hat geschrieben:Badefröschlein, wie hieß denn die Sendung, wo der Bericht kam?
Ich weiß es eben nicht mehr, das ist ja das ärgerliche. :? Habe es nur gesehen, weil alles so auf meine Maus paßte und hatte gehofft, dort mehr zu erfahren.

Re: nachtschreck im familienbett..

Verfasst: 23.09.2008, 22:01
von Caillean
LZSMama hat geschrieben: Die Zeitlichen Angaben bei dir hab ich nicht ganz verstanden :oops: Kannst du das schlafverhalten noch einmal genauer aufschreiben?
oh, sorry, klar, versuche ich
also die 2 Beispiele die ich nannte mal konkreter beschrieben:
letzte Woche nachts halb zwölf ging es los, er lies sich nicht beruhigen, weder im Bett, noch durch in den Arm nehmen, eher stieß er mich dann irgendwann weg
legte ihn zurück ins Bett, irgendwann schlief er, dauerte aber keine 2 Minuten, kaum dass ich ihn losließ, spätestens aber wenn ich einige Schritte von seinem Bett wegtrat, ging das Geschrei wieder los
und dann ging unser Spiel von vorne los
aber auch in meinem Arm hörte er halt nie auf zu Schreien (hatte versucht, ob er dann dort einschläft)
nach 2 Stunden war ich nur noch aggressiv, hab ihn Papa in die Arme gedrückt und bin heulend nach draußen, mich abreagieren, damit ich es nicht am Kind auslass
nach ner halben Stunde wieder rein, Papa hatte ihn auch nicht beruhigen können, dann immer noch heulend mit Kind im Arm ins Bett gelegt und dann war nach 10 Minuten endlich Beruhigung eingekehrt und Schlaf angesagt

letzte Nacht 10 vor zwölf von Geschrei geweckt worden, hin, versucht, ihn zu beruhigen, ging nicht, in Arm half nicht, wieder hingelegt, da hat er sich dann gegen jede Berührung gewehrt
dann bin ich mit ihm rumgelaufen und irgendwann war dann Ruhe und beim Hinlegen ging es dann aber noch mal wieder los, irgendwann schlief er dann endlich doch (eben nach insgesamt 40 min)

hm, wo ich es jetzt so niederschreibe, ist es wohl doch anders, denn wegstoßen würde ein richtig im Nachtschreck befindliches Kind einen dann ja auch sicher nicht ...
bleibt mir weiter die Frage, was und warum da bei uns los ist

Caillean

Re: nachtschreck im familienbett..

Verfasst: 23.09.2008, 22:06
von badefroeschlein
Ich habs gefunden!!! Das was da als Text steht, wurde so im Fernsehbericht gesendet.

http://www.planetopia.de/archiv/2008/pl ... ersion.pdf