Also, ich kenne das Buch auch, und ich finde es auch sehr gut, besonders, wie die Art beschrieben ist, dass du halt klar sagen sollst, was dich stört (oft sagen wir nur, ich mag das nicht, dass das da ist z.B.= unklare Ansage, daraus geht nicht hervor, dass du möchtest, dass es weggeräumt wird... sondern- räum das da bitte weg. Und wie oft sagen wir was in der Richtung und wundern uns, dass das Kind es nu nicht ausführt.).
Außerdem, die Art, wie wir dem Kind etwas rüberbringen, was uns nicht gefällt, dass wir dabei nämlich keinesfalls das Kind entwerten dürfen, sondern eben nur das, was nicht korrekt war, sagen. Also, Kritik ist wichtig, aber dennoch dem Kind gegenüber Achtung und Wertschätzung.. statt- du warst aber wieder ungezogen...

.
Und auch die Auszeiten. Naja, kommt darauf an, wie du sie verstehst/ verstanden haben willst/ rüberbringst... siehst du sie als Bestrafung, denn ist es Sch****. Aber bringt man es so rüber, dass das Kind erst mal zur Ruhe kommt und zu sich findet, schön in seinem Zimmer mit den Tieren kuscheln und sich kurz erholen darf ud man dann erneut drüber spricht- denn ist es doch eigentlich o.k. Oder! Und ich würde es nicht erzwingen wollen, machen wir auch nicht.
Ich fands Buch bereichernd, und nahm mein hauptfazit:
Klare Ansagen
Nicht maßregeln
Kind achten, auch bei Kritik und ihm dies auch bewusst machen (aua ha, meinem mann fällt das vielleicht schwer...)
Auszeiten nicht als Bestrafung, sondern um einfach durchzuschnaufen.
Glaube, Punkt 1- 3 sind am wichtigsten und schwersten, und wenn man die Beispiele liest, begreift man erst, wie oft man doch tatsächlich anders verfahren ist...
Nina, ich hoffe, es hilft euch!
LG Grit