Seite 2 von 2

Re: Deutsche Grammatik

Verfasst: 17.01.2026, 19:53
von Sabina
Oh…Wallis…ich glaube die verstehen sich nicht mal selbst. 😬

Re: Deutsche Grammatik

Verfasst: 22.01.2026, 22:25
von Labello86
Luagn sagen wir auch, meistens als "luag amol" (schau mal) oder auch "i han gluagt" (ich habe geschaut)
Das Pendant dazu ist übrigens losn. "Los amol"😄 oder zu renitenten Kindern "kannsch it uamol losn?"
Hochdeutsch schreiben geht trotz Dialekt gut und kann ich in meinem Umfeld am besten, schätze das kommt daher, dass ich immer schon sehr viel lese. Deshalb darf ich auch alles Korrektur lesen.

Re: Deutsche Grammatik

Verfasst: 22.01.2026, 23:02
von Sabina
Österreich, oder? Bist du relativ grenznah zur Schweiz? Lose für hören und luege für schauen haben wir ja auch. Unsere Freundin aus Liezen spricht aber ganz anders und der Freund aus Wien sowieso.😆

Re: Deutsche Grammatik

Verfasst: 22.01.2026, 23:11
von Jia
Sabina hat geschrieben: 22.01.2026, 23:02 Österreich, oder? Bist du relativ grenznah zur Schweiz? Lose für hören und luege für schauen haben wir ja auch. Unsere Freundin aus Liezen spricht aber ganz anders und der Freund aus Wien sowieso.😆
Ich habe auch gleich gedacht, das klingt recht vertraut, mit klaren Anklängen ans Bündnerland.

Re: Deutsche Grammatik

Verfasst: 23.01.2026, 09:13
von Labello86
Sabina hat geschrieben: 22.01.2026, 23:02 Österreich, oder? Bist du relativ grenznah zur Schweiz? Lose für hören und luege für schauen haben wir ja auch. Unsere Freundin aus Liezen spricht aber ganz anders und der Freund aus Wien sowieso.😆
Ja genau, mein Dialekt kommt aus dem Tiroler Oberland, ca 30 Autominuten von der Schweizer Grenze entfernt.
In der Landeshauptstadt, nichtmal 100km weiter östlich, ist es schon ganz anders. Laut meinem Vater ist die Sprache im Oberland rätoromanischer Herkunft, weiter östlich im Inntal schon bajuwarisch.

Re: Deutsche Grammatik

Verfasst: 23.01.2026, 12:50
von fragolapopulare
Lustiges Mithörsel zum Thema lugen und schweizerdeutsch (keine Gewähr für die Transkription vom Baseldeutschen): Vorhin in der Straßenbahn, zwei junge Schweizerinnen mit sehr vielen Primarktüten auf dem Rückweg zum Bahnhof. Die eine guckt einen Film auf dem Handy. Die andere: Was luagsch da? - D‘ schwyzer Nationalhymne. Die cha‘ i nöd. - Mir chann ini ?!

Die war irgendwie so erfrischend grad heraus und hat alle meine Vorurteile über den feierlich-heiteren Nationalstolz der Schweizer über den Haufen geworfen!