Wir sind im Juni in unser Haus eingezogen und haben schon sehr lange keine Kartons mehr rumstehen
Dinge da lagern, wo sie gebraucht werden, Toaster am Esstisch, Toast beim Toaster. Schlüssel an der Haustür. Handtücher im Bad. Eine Schublade für den Krims in der Küche, der sich da unweigerlich sammelt.
Was man seltener braucht, ist bei uns im Abstellraum im Keller, wie Werkzeug. Idealerweise in offenen Kisten in Regalen. Wir haben einen Karton mit Schraubenzieher und Schrauben, einen mit Elektrozeug, einen für Holz(werk)zeug, einen mit Zangen, Saitenschneider, Schraubenschlüssel etc. Nur grob sortiert.
Hauptsache es ist mit einem Handgriff weggeräumt (aka wieder rein geschmissen), sonst räumt man es nämlich nie weg.
Kisten und Kästchen, um Dinge beisammenzuhalten, war so ein bisschen meine Entdeckung der letzten 2 Jahre oder so. Sieht nicht nur ordentlicher aus, wenn der ganze Krims in einem Kästchen verschwindet, z.B. auf der obligatorischen Ablage im Bad, sondern putzt sich auch leichter (Kasten hoch, wisch, Kasten runter. Statt Lappen weg, 78 Einzelteile beiseite, Lappen suchen ...)
Bei uns stapelt sich Krempel im Moment auf dem Klavier

und im Büro des Mannes

, das dank großer Schiebetür so eine Art Erweiterung des Wohnzimmers ist. Da ist noch Zeug, das noch bisschen Liebe braucht ... (Oder einen kräftigen Schubs Richtung Mülleimer.)
Wo ich gerade über Zeug sinnieren, ich sollte mal die Upcycling-Stoffe aus dem Nähzimmer, die im Stoffschrank keinen Platz mehr gefunden habe, in die fast leere Schublade unter meinem Bett räumen. Danke für die Anregung
Ich hab 2022 anlässlich des ersten Umzugs ausgemistet. So anstrengend, aber so wertvoll.