Kleinkind isst wenig, stillt weiterhin viel..
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klecksauge
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Re: Kleinkind isst wenig, stillt weiterhin viel..
Nur kurz, ich schaffe es erst am DO sinnvoll zu antworten, Geburtstag im Haus. 
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
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Rettet die Geburtshilfe!
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Frieda22
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Re: Kleinkind isst wenig, stillt weiterhin viel..
Danke für deine Erfahrung, das hilft mir sehr weiter! Das war dann ein ähnliches Alter wie bei uns jetzt. Wie waren dann die Nächte? Und wie sieht es jetzt nach 5 Monaten mit dem Essen aus? Ich hab es gestern geschafft, tagsüber das Stillen einzugrenzen. Er hat dann auch deutlich mehr gegessen. dafür war die Nacht eine reine Dauerstillerei..Elafant hat geschrieben: 21.11.2023, 19:33 Hallo Frieda,
ich bin keine Expertin, aber ich lasse dir gerne meine Erfahrung da:
Die Löwin hatte nämlich auch bis vor ein paar (vllt 5?) Monaten noch einen Stillrhythmus wie ein Neugeborenes. Gegessen hat sie auch nur Minipotionen, "sichere Lebensmittel" gab es nicht und ihr Lieblingssatz war "schmeckt nicht"... Gewichtsprobleme hatte sie nie, aber ihre Kalorien kamen auch fast ausschließlich aus meiner Milch. Irgendwann konnte ich das dauernde Stillen einfach nicht mehr ertragen und nachdem "sanftes Reduzieren" nichts gebracht hat, habe ich tagsüber ganz abgestillt (das waren leider zwei wirklich harte Wochen, aber für mich anders nicht mehr zu ertragen. Zum Einschlafen und nachts darf sie immernoch). Bei ihr hat das tatsächlich dafür gesorgt, dass sie nun deutlich mehr isst.
Das kann natürlich bei euch ganz anders laufen und soll kein Ratschlag sein. Zur Zungenband-Problematik kann ich auch nichts sagen, aber du hattest ja gefragt, ob es Kinder gibt, die immer die Muttermilch bevorzugen: Ich bin davon überzeugt, ja! Und ich hatte das Gefühl, dass sie vor allem erst ab da überhaupt anfing zu lernen die Bedürfnisse "müde", "Hunger", "Nähe" zu unterscheiden. Vorher war das alles eins und die Lösung dafür war Stillen. Inzwischen können wir das trennen und haben zumindest für "Hunger" und "Nähe" andere Wege gefunden. Nur für "müde" ist die Lösung nach wie vor stillen...
Das mit den verschiedenen Bedürfnissen merke ich auch ganz stark. Bisher war die Lösung immer das Stillen. So langsam kann ich ihm erklären, dass er Durst/Hunger hat und auch was trinken/essen kann.
@klecksauge Danke für deine Mühen! Freu mich auf deine Antwort
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mayo9121
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Re: Kleinkind isst wenig, stillt weiterhin viel..
Ich denke auch, dass es Kinder gibt, die das Stillen vorziehen. Allerdings sind bei euch die Voraussetzungen ja noch anders mit der Zungenbandproblematik. Bis Papagei 1,5 war durfte er auch noch ständig Stillen. Dann kam er in den Kindergarten (Krippe 8-15 Uhr). Da war er dann auf Dauer gezwungen, irgendwas zu sich zu nehmen. Wir hatten ihm am Anfang Milchbrei mit Obstbrei, Milchfläschchen oder Quetschie, sowas in der Art mitgegeben. Irgendwann hat er dann auch nackte Nudeln gegessen. Gab es dann halt auch zum Frühstück. Er isst bis heute noch sehr krüsch und es dürfen keine Obst oder Gemüsestückchen drin sein. Wenn er zu viel isst oder erkältet ist wie jetzt gerade, kommt eine Menge wieder Retour.
Das Stillen wurde ausschließlich von mir und Umweltfaktoren reduziert. Von ihm aus nie. Mitte September musste ich ganz abstillen und seitdem ist Flüssigkeitsaufnahme und harter schmerzhafter Stuhlgang ein Problem. Vielleicht hätte er es zur Unterstützung der Verdauung noch eine Weile gut gebrauchen können und hat deshalb von sich aus nicht reduziert. Wenn er sehr hungrig oder müde ist, fragt er jetzt noch manchmal nach der Brust
Ich bin auch gespannt auf Klecksauges Antwort und lese mal gespannt mit. Ich hoffe, es findet sich eine Lösung für euch.
Das Stillen wurde ausschließlich von mir und Umweltfaktoren reduziert. Von ihm aus nie. Mitte September musste ich ganz abstillen und seitdem ist Flüssigkeitsaufnahme und harter schmerzhafter Stuhlgang ein Problem. Vielleicht hätte er es zur Unterstützung der Verdauung noch eine Weile gut gebrauchen können und hat deshalb von sich aus nicht reduziert. Wenn er sehr hungrig oder müde ist, fragt er jetzt noch manchmal nach der Brust
Ich bin auch gespannt auf Klecksauges Antwort und lese mal gespannt mit. Ich hoffe, es findet sich eine Lösung für euch.
Papagei
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Känguru
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Känguru
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Elafant
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Re: Kleinkind isst wenig, stillt weiterhin viel..
Die Nächte waren zu dem Zeitpunkt eh so, dass es nicht mehr schlimmer werden konnte...Frieda22 hat geschrieben: 22.11.2023, 11:42
Danke für deine Erfahrung, das hilft mir sehr weiter! Das war dann ein ähnliches Alter wie bei uns jetzt. Wie waren dann die Nächte? Und wie sieht es jetzt nach 5 Monaten mit dem Essen aus? Ich hab es gestern geschafft, tagsüber das Stillen einzugrenzen. Er hat dann auch deutlich mehr gegessen. dafür war die Nacht eine reine Dauerstillerei..
Das mit den verschiedenen Bedürfnissen merke ich auch ganz stark. Bisher war die Lösung immer das Stillen. So langsam kann ich ihm erklären, dass er Durst/Hunger hat und auch was trinken/essen kann.
Blöd, dass eure Nacht so doof war! Die Umstellung bis die gegessenen Kalorien bei Tag wirklich ausreichen, kann sicher auch noch ein paar Tage dauern (ich erinnere mich nicht mehr genau, aber zwei Wochen bis Essen "normal" war, hat es bei uns sicher auch gedauert. Jedenfalls nicht, als hätte man einen Schalter umgelegt...).
Essen klappt nun ziemlich gut und viel selbstverständlicher als vor fünf Monaten, sie sagt auch oft, wenn sie Hunger hat. Ansonsten merkt man es eindeutig am sinkenden Energielevel und dann wird auch gerne gegessen (wenn auch wählerisch, aber damit kann ich gut umgehen). Hier hat sich das Thema also tatsächlich sehr entspannt. Gerade letzte Woche hat sie gegessen "wie ein Scheunendrescher" und war danach plötzlich drei Zentimeter größer. Ich habe also endlich das Gefühl, dass ich ihrer Kompetenz da voll und ganz vertrauen kann.
Ich wünsche euch sehr, dass ihr das Thema für euch auch bald klären könnt. Das kann schon sehr belastend sein und mit dem Zungenband habt ihr ja auch noch eine zusätzliche "Baustelle".
Elafant mit Spatz (2017) und Löwin (2021)
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Frieda22
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Re: Kleinkind isst wenig, stillt weiterhin viel..
@mayo9121
Interessant, dass es bei euch ähnlich war. Wenn ich nicht da bin, hungert er allerdings bzw hält sich mit Minimalmengen über Wasser bis ich komme und holt dann alles nach. Insgesamt ist er in meinem Beisein noch am Meisten. Eingewöhnung (2x die Woche in eine Betreuung) klappt gerade auch schlecht, weil er dort nichts isst und bei (vermutlich) Hunger/Durst nach mir weint.
Zwecks Zungenband rät meine Kinderärztin noch zum Abwarten. Es ist auch nicht direkt vorne an der Zunge angewachsen und er kann die Zunge auch rausstrecken. Sie meint, dass eine Vollnarkose eine zu große Belastung darstellt und wir erstmal noch schauen sollen, wie es sich im nächsten halben Jahr entwickelt. Ich bin noch unschlüssig..
@Elafant
Die Nächte sind hier auch überwiegend schlimm. Hinzu kommt seit kurzem, dass er im Sitzen stillen möchte, also ich ihn im Arm halten soll. So kann ich gar nicht schlafen. Wenn ich ihn ablege, wird er nach einiger Zeit wieder wach.
Ich probiere es, nur noch in der Früh, zum Mittagsschlaf und zum Einschlafen zu stillen. Den Tag über ruhig zu gestalten, viel zu kuscheln und ihm regelmäßig Essen anzubieten, welches er mag. Der Plan ist, dass mal zwei Wochen durchzuziehen. Und dann in den Weihnachtsferien vielleicht ein stillfreies Zeitfenster in der Nacht..
Das macht mir jedenfalls Hoffnung, dass es sich bei euch so entwickelt hat. Ich schwanke halt immer zwischen Er braucht noch Zeit und es ist schon ein auffälliges Essverhalten, wofür ich mir Unterstützung suchen muss. Ich kenne im Umfeld nur in der Hinsicht "einfache" Kleinkinder. Die mit einem Jahr schon Mengen essen und überwiegend durchschlafen. :/
Könnt ihr mal kurz beurteilen, wie die Essensmengen sind? Ich weiß, man sollte nicht vergleichen und keine Kalorien zählen, aber ich weiß mittlerweile gar nicht mehr, in welchem Rahmen wir uns bewegen.
Dienstag: morgens ca 200g Hirsebrei mit Wasser und 1 TL Butter, ca 50g Obstmus; vormittags: 1 Mandarine; mittags: 1 kleine Weißwurst; abends: 1 Fischstäbchen, ca 15 Scheiben Karotten gedünstet; zum Bett gehen: 150g Hirsebrei mit Vollmilch und 50g Obstmus
Mittwoch: morgens ca 100g Hirsebrei mit Wasser und Butter + etwas Obstmus, nachmittags: 1 Vollkorntoast mit Frischkäse und Schinken, abends: ca 100g Milchreis mit 50g Obstmus
Donnerstag: insgesamt ca 250g Hirsebrei mit Wasser/Butter mit ca 100g Obstmus über den Tag verteilt, 2 Scheiben Schinken( vom Brot runter), etwas Karotte und Käse während dem Kochen
Interessant, dass es bei euch ähnlich war. Wenn ich nicht da bin, hungert er allerdings bzw hält sich mit Minimalmengen über Wasser bis ich komme und holt dann alles nach. Insgesamt ist er in meinem Beisein noch am Meisten. Eingewöhnung (2x die Woche in eine Betreuung) klappt gerade auch schlecht, weil er dort nichts isst und bei (vermutlich) Hunger/Durst nach mir weint.
Zwecks Zungenband rät meine Kinderärztin noch zum Abwarten. Es ist auch nicht direkt vorne an der Zunge angewachsen und er kann die Zunge auch rausstrecken. Sie meint, dass eine Vollnarkose eine zu große Belastung darstellt und wir erstmal noch schauen sollen, wie es sich im nächsten halben Jahr entwickelt. Ich bin noch unschlüssig..
@Elafant
Die Nächte sind hier auch überwiegend schlimm. Hinzu kommt seit kurzem, dass er im Sitzen stillen möchte, also ich ihn im Arm halten soll. So kann ich gar nicht schlafen. Wenn ich ihn ablege, wird er nach einiger Zeit wieder wach.
Ich probiere es, nur noch in der Früh, zum Mittagsschlaf und zum Einschlafen zu stillen. Den Tag über ruhig zu gestalten, viel zu kuscheln und ihm regelmäßig Essen anzubieten, welches er mag. Der Plan ist, dass mal zwei Wochen durchzuziehen. Und dann in den Weihnachtsferien vielleicht ein stillfreies Zeitfenster in der Nacht..
Das macht mir jedenfalls Hoffnung, dass es sich bei euch so entwickelt hat. Ich schwanke halt immer zwischen Er braucht noch Zeit und es ist schon ein auffälliges Essverhalten, wofür ich mir Unterstützung suchen muss. Ich kenne im Umfeld nur in der Hinsicht "einfache" Kleinkinder. Die mit einem Jahr schon Mengen essen und überwiegend durchschlafen. :/
Könnt ihr mal kurz beurteilen, wie die Essensmengen sind? Ich weiß, man sollte nicht vergleichen und keine Kalorien zählen, aber ich weiß mittlerweile gar nicht mehr, in welchem Rahmen wir uns bewegen.
Dienstag: morgens ca 200g Hirsebrei mit Wasser und 1 TL Butter, ca 50g Obstmus; vormittags: 1 Mandarine; mittags: 1 kleine Weißwurst; abends: 1 Fischstäbchen, ca 15 Scheiben Karotten gedünstet; zum Bett gehen: 150g Hirsebrei mit Vollmilch und 50g Obstmus
Mittwoch: morgens ca 100g Hirsebrei mit Wasser und Butter + etwas Obstmus, nachmittags: 1 Vollkorntoast mit Frischkäse und Schinken, abends: ca 100g Milchreis mit 50g Obstmus
Donnerstag: insgesamt ca 250g Hirsebrei mit Wasser/Butter mit ca 100g Obstmus über den Tag verteilt, 2 Scheiben Schinken( vom Brot runter), etwas Karotte und Käse während dem Kochen
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mayo9121
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Kleinkind isst wenig, stillt weiterhin viel..
Die Mengen, die du notiert hast, finde ich gar nicht so wenig. Das schafft der Papagei heute an guten Tagen.
Im Kiga hat es auch eine Weile gedauert, bis er dort ein bisschen gegessen hat. Wenn er ein paar Tage nicht da war, weil er krank war oder nach der Schließzeit, bekomme ich jetzt nach einem Jahr noch die volle Brotdose mit nach Hause. Nur einmal alles durchgerührt. Nur Joghurt geht fast immer. Und auch das die letzten Tage (krank+Backenzahn) nur teelöffelweise über den ganzen Tag verteilt. Solche Faktoren sind auch nicht zu vernachlässigen. Stress/Unsicherheit durch den Kita-Start, evtl Zähne - manchmal passiert da ja im Hintergrund auch was, das wir gar nicht so mitbekommen - Krankheit.
Auch das WAS gegessen wir bei euch, fände ich ja traumhaft
wenn ich das so lese, frage ich mich, wovon genau mein Kind wächst und gedeiht.
Im Kiga hat es auch eine Weile gedauert, bis er dort ein bisschen gegessen hat. Wenn er ein paar Tage nicht da war, weil er krank war oder nach der Schließzeit, bekomme ich jetzt nach einem Jahr noch die volle Brotdose mit nach Hause. Nur einmal alles durchgerührt. Nur Joghurt geht fast immer. Und auch das die letzten Tage (krank+Backenzahn) nur teelöffelweise über den ganzen Tag verteilt. Solche Faktoren sind auch nicht zu vernachlässigen. Stress/Unsicherheit durch den Kita-Start, evtl Zähne - manchmal passiert da ja im Hintergrund auch was, das wir gar nicht so mitbekommen - Krankheit.
Auch das WAS gegessen wir bei euch, fände ich ja traumhaft
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Serafin
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Re: Kleinkind isst wenig, stillt weiterhin viel..
Unser großer hat sehr lange nur gegessen, wenn ich nicht da war, also im Kiga.... Bei ihm hat sich das Stillen erst reduziert, als ich mit dem zweiten schwanger war und da schlicht nicht mehr wirklich was kam. Nach der Geburt war Schlaraffenland für ihn. Ich habe ihn auch mit 5 dann gegen seinen Willen abgestellt, weil es mir einfach zu viel wurde. Der kleine war ähnlich drauf, den habe ich mit 3 abgestellt. Auch mit großem Protest.
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Elafant
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Re: Kleinkind isst wenig, stillt weiterhin viel..
Ich finde das auch nicht besonders wenig und vor allem toll abwechslungsreich!!
Wenn du dir trotzdem Sorgen machst/ein komisches Gefühl hast, solltest du dem aber natürlich trotzdem nachgehen!
Ok, nachts im Sitzen Stillen ist schlimm, da wirst du dann natürlich jedes Mal richtig wach.
Da würde ich auf jeden Fall versuchen etwas zu ändern!
Was passiert denn, wenn du auf Liegen bestehst? Ich finde, dass man da als Mama schon auch irgendwann Regeln aufstellen darf. Und in dem Alter kann das Kind Erklärungen und Regeln ja schon durchaus begreifen. Ich würde also erklären "ich bin zu müde zum Sitzen und möchte liegen. Wenn du Stillen möchtest, können wir das gerne hier tun." Das darf das Kind natürlich doof finden und wird sich sicherlich am Anfang lautstark beschweren, aber hier wurden meine "Stillregeln" eigentlich immer recht bald akzeptiert (hier hatten wir z.B. Phasen mit "an der anderen Brust rumfummeln" und "alle 10 Sekunden die Seite wechseln", was ich nicht wollte).
Wenn du dir trotzdem Sorgen machst/ein komisches Gefühl hast, solltest du dem aber natürlich trotzdem nachgehen!
Ok, nachts im Sitzen Stillen ist schlimm, da wirst du dann natürlich jedes Mal richtig wach.
Was passiert denn, wenn du auf Liegen bestehst? Ich finde, dass man da als Mama schon auch irgendwann Regeln aufstellen darf. Und in dem Alter kann das Kind Erklärungen und Regeln ja schon durchaus begreifen. Ich würde also erklären "ich bin zu müde zum Sitzen und möchte liegen. Wenn du Stillen möchtest, können wir das gerne hier tun." Das darf das Kind natürlich doof finden und wird sich sicherlich am Anfang lautstark beschweren, aber hier wurden meine "Stillregeln" eigentlich immer recht bald akzeptiert (hier hatten wir z.B. Phasen mit "an der anderen Brust rumfummeln" und "alle 10 Sekunden die Seite wechseln", was ich nicht wollte).
Elafant mit Spatz (2017) und Löwin (2021)
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Frieda22
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Re: Kleinkind isst wenig, stillt weiterhin viel..
Danke für eure Erfahrungen! Das tut gut zu lesen, dass es nicht nur bei uns so ist.
Wir haben es tatsächlich die letzte Woche geschafft, untertags nur noch zum Einschlafen (mittags+abends) zu stillen. Er fragt dazwischen auch nicht. Die Nächte sind auch wieder ruhiger. Er stillt zwar auch noch 3-4x, aber schläft dann weiter. Mehr essen tut er aber nicht.
Mich wundert es aber, dass ihr die Mengen gar nicht so wenig findet. Wenn ich es überschlage, komme ich oft so auf 500-600 Kalorien. Wenn ich dann lese, dass ein zweijärhgies Kind eher einen Bedarf von 1000kcal hat, muss er den Rest ja über die Muttermilch bekommen. Flüssigkeit bekommt er auch fast nur dadurch. An guten Tagen trinkt er vllt 200ml zusätzlich, sonst nur schluckweise. Er ist war dünn, bleibt aber auf seiner Perzentile. Vielleicht muss ich die Stillmahlzeiten doch noch weiter reduzieren.. Ich möchte ungern abstillen. Meine Traumvorstellung wäre, nur abends und vllt nachts noch 1-2x zu stillen und den Rest holt er sich durchs Essen.
Er isst auch immer noch sehr gerne Brei und will gefütterrt werden. Dachte, das wird in diesem Alter auch weniger und er möchte selber essen.
Wir haben es tatsächlich die letzte Woche geschafft, untertags nur noch zum Einschlafen (mittags+abends) zu stillen. Er fragt dazwischen auch nicht. Die Nächte sind auch wieder ruhiger. Er stillt zwar auch noch 3-4x, aber schläft dann weiter. Mehr essen tut er aber nicht.
Mich wundert es aber, dass ihr die Mengen gar nicht so wenig findet. Wenn ich es überschlage, komme ich oft so auf 500-600 Kalorien. Wenn ich dann lese, dass ein zweijärhgies Kind eher einen Bedarf von 1000kcal hat, muss er den Rest ja über die Muttermilch bekommen. Flüssigkeit bekommt er auch fast nur dadurch. An guten Tagen trinkt er vllt 200ml zusätzlich, sonst nur schluckweise. Er ist war dünn, bleibt aber auf seiner Perzentile. Vielleicht muss ich die Stillmahlzeiten doch noch weiter reduzieren.. Ich möchte ungern abstillen. Meine Traumvorstellung wäre, nur abends und vllt nachts noch 1-2x zu stillen und den Rest holt er sich durchs Essen.
Er isst auch immer noch sehr gerne Brei und will gefütterrt werden. Dachte, das wird in diesem Alter auch weniger und er möchte selber essen.
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mayo9121
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Re: Kleinkind isst wenig, stillt weiterhin viel..
Auch wenn der errechnete Bedarf bei 1000 kcal liegt, ist es von Kind zu Kind sehr unterschiedlich und phasenweise wird auch mehr oder weniger gebraucht.
Mein 2,5-jähriger möchte phasenweise übrigens auch gerne noch gefüttert werden - ist ja so bequem
Wenn ihr nach wie vor stillt, finde ich die Trinkmenge verglichen mit meinem Sohn auch ok. Bei uns ist Trinken seit dem Abstillen echt schwierig und ich bin froh, wenn er 300 ml am Tag schafft. Trotz wenig und wenig abwechslungsreichem Essen und Trinken wächst und gedeiht er beanstandungslos. Gut ist das wenig Trinken auf Dauer sicher nicht - ich hoffe auch "es ist nur eine Phase"
Mein 2,5-jähriger möchte phasenweise übrigens auch gerne noch gefüttert werden - ist ja so bequem
Wenn ihr nach wie vor stillt, finde ich die Trinkmenge verglichen mit meinem Sohn auch ok. Bei uns ist Trinken seit dem Abstillen echt schwierig und ich bin froh, wenn er 300 ml am Tag schafft. Trotz wenig und wenig abwechslungsreichem Essen und Trinken wächst und gedeiht er beanstandungslos. Gut ist das wenig Trinken auf Dauer sicher nicht - ich hoffe auch "es ist nur eine Phase"
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