Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Kaba
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Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Beitrag von Kaba »

Versteh mich nicht falsch, ich kann 100% nachvollziehen, wie anstrengend das ist, aber wenn ihr um 18.30-19.00 im Bett seid und er i.d.R. um 20.00 schläft finde ich das für das Alter völlig normal :oops:
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Aranyen
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Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Beitrag von Aranyen »

Kaba hat geschrieben: 19.07.2023, 07:53 Versteh mich nicht falsch, ich kann 100% nachvollziehen, wie anstrengend das ist, aber wenn ihr um 18.30-19.00 im Bett seid und er i.d.R. um 20.00 schläft finde ich das für das Alter völlig normal :oops:
Dem schließe ich mich an.
Mein Sohn brauchte immer 1-2 Stunden zum Einschlafen.
Für mich war radikale Akzeptanz, dass es eben so lange dauert hilfreich. Ich versuche mir die Zeit dann so angenehm wie möglich zu gestalten. Zeit am Handy, Podcast, etc. Beim Greifen nach dem Handy oder dem Klauen des Ohrstöpsels würde ich versuchen Grenzen zu setzen.

Musik, weißes Rauschen habt ihr schon durch? Schläft er noch in einem Schlafsack? Das hat bei uns die Bewegungsfreiheit etwas eingeschränkt.

Ich verstehe total wie belastend das ist, vor allem wenn du alleine bist und es die einzige Zeit des Tages ist, in der du für dich sein kannst. Für mich war es auch oft „Zeitverschwendung“.
Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Mein Sohn brauchte diese Zeit um den Tag zu verarbeiten. Vielleicht kannst du den Tag nochmal nacherzählen? Vielleicht hilft das deinem Sohn?
Ich drücke dir die Daumen, dass es für dich erträglicher wird.
Ich leben mit meinem Monster (Hochzeit 2017) und unserem Monsterchen (März 2018) im Sauerland.

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Eliane
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Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Beitrag von Eliane »

Bei uns war und sind 1-2 Stunden Einschlafbegleitung auch normal. Was sich aber sehr anstrengend anhört ist das aufstehen und toben durchs Bett/Zimmer. Meine Kleine war auch ziemlich zappelig beim Einschlafen, ich habe allerdings festgestellt, dass dies immer weniger wird je besser sie spricht. So kann sie halt ihren Tag verbal verarbeiten. Als das noch gar nicht bzw. schlechter ging, hat sie ihren Tag eben durch Bewegung verarbeitet. So erkläre ich mir das jedenfalls, vlt ist es aber auch Zufall, so genau weiß man das ja nie. An der Dauer der Einschlafbegleitung hat dies aber leider nix geändert, ist nur für mich entspannter einfach daneben zu liegen und zuzuhören als ständig aufpassen zu müssen, dass mir kein Kopf auf die Nase knallt…
Wenn mir das toben zu doll wurde und sie mir weh getan hab, habe ich auch sehr bestimmt „Nein“ gesagt und nochmal erklärt, dass jetzt „Ruhe-/Schlafenszeit“ ist und mir immer wieder mantragartig (in Gedanken)gesagt, dass sie irgendwann schon einschlafen wird, ich sie aber halt nicht zwingen kann. Hat mal besser mal schlechter geklappt.
Dass der Papa (trotz der Trennung) mal einen Abend (bei euch) übernimmt, ist keine Option?
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Badewannennilpferd
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Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Beitrag von Badewannennilpferd »

Serafin hat geschrieben: 19.07.2023, 05:42 Zum Laufen: gib ihm nen Kochlöffel in die Hand. Du hältst oben, er unten. Dann musst du dich nicht so bücken

Steht dein Kind wieder auf, wenn du liegen bleibst? Meine Einschlafstrategie war und ist in den Schlaf langweilen. Sprich selbst einschlafen. Meine Kinder würden nie ohne mich aufstehen.

Mein großer war und ich auch so ein Kandidat. Einschlafen dauert immer noch ewig (und um dreiviertel 7 hätt ich da noch lange nicht ankommen brauchen). Er ist müde, findet aber nicht in den Schlaf
Das mit den Kochlöffel probiere ich mal aus das ist ne schlaue Idee.
Ja vielleicht muss er einfach später ins Bett, ist halt nur doof das er schon so durch ist. Aber gut ich schaue mal.
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Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Beitrag von Serafin »

Badewannennilpferd hat geschrieben: 19.07.2023, 15:02
Serafin hat geschrieben: 19.07.2023, 05:42 Zum Laufen: gib ihm nen Kochlöffel in die Hand. Du hältst oben, er unten. Dann musst du dich nicht so bücken

Steht dein Kind wieder auf, wenn du liegen bleibst? Meine Einschlafstrategie war und ist in den Schlaf langweilen. Sprich selbst einschlafen. Meine Kinder würden nie ohne mich aufstehen.

Mein großer war und ich auch so ein Kandidat. Einschlafen dauert immer noch ewig (und um dreiviertel 7 hätt ich da noch lange nicht ankommen brauchen). Er ist müde, findet aber nicht in den Schlaf
Das mit den Kochlöffel probiere ich mal aus das ist ne schlaue Idee.
Ja vielleicht muss er einfach später ins Bett, ist halt nur doof das er schon so durch ist. Aber gut ich schaue mal.
Manche Kinder brauchen den Kochlöffel dann aber länger zum laufen. Muss dann aber keiner mehr dran hängen
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Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Beitrag von Sabina »

Und manche Kinder brauchen auch um 21 h noch 1-2 h zum Runterfahren (meine Töchter). Andere schlafen besser/schneller ein wenn man sie zu Bett bringt BEVOR sie durch sind (mein Sohn).
Signaturen sind halt doch praktisch für die Mitleser:innen…

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Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Beitrag von fragolapopulare »

((Badewannennilpferd))

Du machst nichts falsch.

Und vorneweg: Die ganzen Tipps wie Ferbern, sich vom Kind nichts gefallen zu lassen, etc. - die darfst Du guten Gewissens in die Tonne treten. Die kommen nur von Leuten, die keine Ahnung haben, wie das ist, so ein Kind zu haben.

Ich versuche mal, mich kurz zu fassen, wir haben hier lange Zeit mit heftigen Einschlafproblemen gekämpft. Im Grunde braucht Nr. 1, seit ich sie mit 18 Monaten abgestillt habe, fast JEDEN Abend 2-3 Stunden Einschlafbegleitung. Von mir. Papa wird dabei nicht akzeptiert. Und was haben wir nicht alles ausprobiert. Totalen Medienentzug, Veränderung der Schlafumgebung, anders essen, austoben, etc.

Bei Euch sind es so 1,5 bis 2 Stunden, wenn ich das richtig verstanden habe? 1,5 h finde ich zwar auch noch altersgemäß, zumal es in Eurem Leben zur Zeit vermutlich anstrengend und aufreibend ist. Das spürt Dein Mini ja auch. Aber ich verstehe dennoch Deinen Leidensdruck. Insbesondere, wenn der eigene Akku leer ist und es keine Aussicht auf Wiederaufladen gibt, fallen Langmut und radikale Akzeptanz schwer.

Vor anderthalb Jahren konnte ich nicht mehr. Und saß völlig aufgelöst bei der Kinderärztin, mit der Erwartung, dass sie uns zu den Frühen Hilfen schickt, zur Erziehungsberatung oder zur Psychologin. Ich kann daher wirklich gut nachvollziehen, wie erschöpft und dünnhäutig Du Dich fühlen musst (es ist ja im Grunde egal, ob das Einschlafen eineinhalb Stunden oder drei dauert, wenn es Dich DERART schlaucht). Aber sie war ganz cool, hat mich getröstet und erst mal ein Blutbild gemacht.

Was hilft uns?
a) Trotz allem: Radikale Akzeptanz (hast Du ja schon genannt). Auch mir selbst gegenüber übrigens...
b) Der Eisenwert war sehr niedrig. Wir haben eine Zeitlang Eisen sublimiert (mittlerweile tun wir das aus anderen gesundheitlichen Gründen nicht mehr). Das hat es eine Weile (!) lang verbessert.
c) Körperliche Begrenzung (haben hier ja auch andere berichtet) - auf dem Schoß halten. Vor allem Beinezappeln unterbinden hilft (Hand auf den Oberschenkel legen, etc.).
d) In unserem Fall gibt es medizinische Gründe dafür, dass wir beim Einschlafen mit Melatonin nachhelfen. Das haben wir zusammen mit der Kinderärztin nach reiflicher Abwägung entschieden.
e) Inzwischen ist Nr. 1 in ihrer Unruhe immerhin so ruhig, dass sie zulässt, gestreichelt zu werden, und dabei entspannt. Es gibt eine Stelle, die wir hier "Nasenwurzel" nennen (zwischen den Augenbrauen, oberhalb des Nasenbeins, entspricht in etwa dem "dritten Auge" aus dem Yoga). Wenn man die eine Weile lang zart und ruhig streichelt, und am besten dabei mit der Hand ein Auge sanft abdeckt, schläft sie nach etwas Unruhe-Vorlauf häufig gut ein. Zurzeit mache ich das, weil wir die Melatoningabe reduziert haben (soll sie ja nicht ewig bekommen), und das für den Rest ausreicht. Das war, ohne Witz, ein Tipp der weltbesten Bäckerei-Fachverkäuferin. <3

Mit d) und e) haben wir die Einschlafdauer auf ein für alle erträgliches Maß reduziert (0,5 bis 1 Stunden). Sie war vorher tagsüber auch echt geschlaucht, der Schlaf hat ihr gefehlt. Ich hoffe, dass wir mit zunehmendem Alter eher auf selbstbestimmtes Schlafengehen umsatteln können und aufs Nachhelfen verzichten.

Nr. 2 hat übrigens ein völlig anderes Einschlafverhalten, was mich echt tröstet, denn es beweist, dass wir mit Nr. 1 nichts falsch gemacht haben. Auch er hat mal schlechte Tage, an denen er lange braucht, aber i.d.R. reichen ihm 20 Minuten stillen oder kuscheln, und er schläft. Wie gesagt: In der Regel.
Liebe Grüße, Fragola mit Mini Nr. 1 03/2018 und Mini Nr. 2 10/2022
Badewannennilpferd
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Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Beitrag von Badewannennilpferd »

Kaba hat geschrieben: 19.07.2023, 07:53
Mit der Dauer würde ich glaube ich klar kommen es ist das ich auf den Kinderwagen umsteigen muss und das er versucht mich als Trampolin zu benutzen. Er darf es natütlich nicht aber einfach langweilig liegen beliebn kann ich halt auch nicht dann habe ich demnächst ein gebrochenes Nasenbein. Ich sage ihm das er das nicht darf und setze mich halt auf und weg.
Aranyen hat geschrieben: 19.07.2023, 09:40
Sachen erzähle ihm, aber ich habe noch nicht den Eindruck das er das registriert. Er mag wenn ich ihm sein Gute Nacht Lied singe.
Er schläft im Schlafsack, weißes Rauschen macht keinen Unterschied.

Ich lasse ihn nicht ans Handy aber er ist stur wie seine Mutter und hat richtig Ausdauer :D ich habe da Gefühl das hält ihn dann noch mehr wach. Ich versuche das aber weiter.
Vorher konnte ich das ganze wirklich gut verpacken unter ist halt so, aber jetzt bin ich echt dünnhäutig und habe das Gefühl ich mache was verkehrt das er so "lang" braucht und bin auch enttäuscht von mir das Ich immer wieder denke " jetzt schlaf endlich".
Ich hoffe das wenn mein Alltag wieder was ruhiger ist das ich da wieder hin komme. Im Moment habe ich oft das Gefühl ich mache viel falsch und ruhe nicht mehr so in mir mit dieser Gewissheit das ich das Ding schon Schaukel und das es ihm gut geht und er ganz normal ist.
Eliane hat geschrieben: 19.07.2023, 12:44
Genau es ist dieses Toben auf mir im Bett wäre es mir egal. Vielleicht muss ich doch jeder schönes Familienbett abbauen und auf den Boden umziehen.
Ich warte mal auf seine Worte und übe mich in Geduld. Bisher sagt er sehr gerne Nein. Zum Beispiel wenn ihm die Iagen beim Stillen zufallen. Dann dockt er ab und sagt Nein zur Brust und drückt sie weg. Niedlich ist er ja.
fragolapopulare hat geschrieben: 19.07.2023, 21:35
Danke das ist einfach gut zuhören das es bei anderen auch so ist. Ich denke und weiß eigentlich auch das außer abwarten wahrscheinlich nichts hilft. Och gucke mal was die KiÄ sagt wenn wir zur Kitauntersuchung da sind. Und sonst versuche Ich mal mein Mojo wieder zufrieden. Ich habe mir besser gefallen als ich das abkonnte.
Die Nasenwurzel zu streicheln hilft manchmal das es dann doch einschläft und sich nicht wieder wach rüttelt.


Ich habe ihn heute bis 19:40 kramen lassen und erst dann mit der Abendroutine angefangen. Ich hatte das Gefühl es war etwas ruhiger aber er hat jetzt auch Schnupfen 🙃

Laufen am Kochlöffel war ihm hoch suspekt und er hat geguckt als wolle ich das er verunglückt und hat sich nicht bewegt🤣
J 03/2022
Badewannennilpferd
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Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Beitrag von Badewannennilpferd »

Euch allen vielen Dank für eure hilfreichen, liebevollen Antworten. Das hilft echt sehr.
J 03/2022
mayo9121
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Re: Verzweifelt nach 16 Monaten Schlafkampf

Beitrag von mayo9121 »

Ich habe jetzt vieles nur überflogen (Klo und Kind mit Spielobst daneben, dass gerne bespaßt werden möchte. Jetzt kämpft er mit dem Staubsauger). Aber es kommt mir soooo bekannt vor (ich hatte hier auch mal einen Thread dazu). Keine Strategie hat etwas gebracht. Begrenzen: Gebrüll und sich Wehren, als wollte man ihn umbringen. Vorlesen: kurz zuhören und danach wieder auf Mamas Kopf setzen oder auf dem Bauch Trampolin springen (Badewannennilpferd: ich musste ein bisschen lachen, als du das mit dem Trampolin geschrieben hast. Ich sage das auch immer so und alle halten mich für bekloppt). Spazierentragen oder -fahren: Toll, etwas Abwechslung fürs Kind und jemand beschäftigt sich mit ihm! Handy in der Hand und ignorieren: Mama, wie kannst du nur, jetzt geht der Terror erst richtig los und das Mamatrampolin ist ein Witz dagegen. Usw.
Das ganze hatten wir auch seit er ziemlich klein ist. Zwei Monate vielleicht?

Aktuell ist es besser. Schritt 1: ich habe nachts und morgens abgestillt. Keine Auswirkung.
Schritt 2: wenn wir Einfluss drauf hatten, Mittagsschlaf auf 30 Minuten Max abgekürzt. Keine Auswirkung (Kindergarten hat nicht mitgezogen)
Schritt 3: seit einer Woche jetzt konsequent nur noch 30 Minuten Mittagsschlaf: es pendelt sich langsam ein. Schlafen circa von 19:30 bis 6:00. Von 5:30 bis 7:00 ist alles dabei. Völlig okay für mich. Und vor allem dieser Widerstand gegen das Schlafen abends ist weg!

Hier wurde es mit dem Sprechen übrigens nicht besser. Kind sprach schon früh sehr gut, gerne und viel. Dann wird halt geturnt und erzählt. Und wenn man nicht turnen darf, kann man auch Mama die Finger überall ins Gesicht stecken und über Trecker und Papageien philosophieren.

Ich wünsche euch, dass ihr ganz schnell eine Lösung findet, die für euch beide passt. Ich glaube, für das Kind ist es genauso anstrengend.
Ob Alleinerziehend oder nicht, es ist soooo anstrengend! Und ab einem gewissen Punkt hilft da auch keine radikale Akzeptanz mehr, weil man irgendwann einfach Zeit für sich braucht. Am schlimmsten ist für mich, dass die Krippe keinerlei Verständnis dafür hat (das ist nur eine Phase - wir kriegen ihn Mittags nicht wach - Blabla). Wenn er nach der Schließzeit wieder hingeht, muss ich denen richtig Feuer machen, damit das klappt. Sonst sind wir ganz schnell wieder in der Situation wie vorher. Und unser Alltag ist auch ohne waches Kind am Abend schon fordernd genug

Fühl dich gedrückt, wenn du magst.
Papagei 🦜 05/21
Känguru 🦘 04/24
🐕🐕 🐎 🐓 🐔 🐔 🐔 🐔 🐔 🐇 🐇
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