Ich glaube, du kannst aus den bisherigen Antworten ablesen, dass „richtig rein“ + „Kinder“ eine eher unübliche Kombination ist.

Wie auch? Dir steht ganz einfach weniger Zeit und Kraft für den Haushalt zur Verfügung als vorher, also muss man zwangsläufig Abstriche machen.
Auf die Uhr geguckt habe ich leider noch nicht, aber ich mache auch keine große wöchentliche Aktion. Ich schreibe mal, wie hier meine Routinen aussehen (bei denen mir vor allem in letzten Jahr der FlyLady-Faden hier im SuT soo sehr geholfen hat

):
Bad:
Täglich abwechselnd:
Boden trocken abstauben. Mit der gelben Jemako-Faser geht das ruck-zuck und gründlicher als mit dem Sauger.
Toilette & Waschbecken reinigen. Alles mit Reiniger einsprühen, kurz wirken lassen, mit Mikrofaserlappen abputzen.
Diese zwei Routinen sorgen dafür, dass es tatsächlich immer vorzeigbar aussieht. Die Duschkabine streifen wir halt nach Gebrauch ab, und wenn dann die Armaturen einmal schön trockengerieben werden, macht das schon einen sauberen Eindruck. „Richtig putzen“: alle fünf Wochen. Wenns hochkommt.
Küche: Nach jeder Mahlzeit mache ich den Tisch, die Arbeitsfläche und den Boden sauber. Den Tisch brauchen die Kinder zum Malen und Basteln, die Arbeitsfläche ist winzig und muss daher frei sein, und der Boden muss sauber sein, weil ich es hasse, auf Krümel zu treten.
Die Spülmaschine läuft immer abends und wird morgens ausgeräumt, so dass schmutziges Geschirr fast immer sofort reingeräumt werden kann.
Den Boden in Küche/Wohnzimmer (ein Raum) versuche ich zumindest alle paar Tage auch trocken zu säubern (siehe Bad); nass gewischt wird alle fünf Wochen oder in der Kückenecke nach Bedarf.
Büro und Gästezimmer:
Frag nicht. Da tanzen die Wollmäuse und es ist unordentlich. Diese Räume räume ich auf und putze sie, wenn wir Besuch haben.
Schlaf- und Kinderzimmer:
Betten machen (also Decken aufschlagen): jeden Morgen. Aufräumen alle paar Tage, wenn es mir zu unordentlich wird. Saugen (dort liegt Teppichboden) zwischendurch grob mit den Akkusauger, nach Aufräumaktionen gründlicher mit dem richtigen Sauger.
Wäsche:
Eine Ladung am Tag. Morgens rein, mittags in den Trockner, abends zusammenlegen. Nächsten Morgen einräumen (damit ich die Kinder nicht wecke.)
In der Summe sind es wohl schon ein paar Stunden, die ich mit Haushalt verbringe, aber da ich viel so nebenbei mache, kommt es mir nicht so viel vor. Es könnte etwas ordentlicher sein, aber wie Lily schon schrieb: Ich möchte nicht meine komplette Freizeit damit verbringen. „Einigermaßen aufgeräumt + oberflächlich sauber“ reicht mir in diesem Lebensabschnitt, wo die Kinder noch klein sind.