Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
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Badewannennilpferd
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Hallo,
Ich wünsche dir viel Kraft!
Ich denke auch das du deinen Beitrag melden darfst ein Profi hat bestimmt nich mehr Tipps und Rat für dich.
Zu dem Dauerstillen möchte ich dir da lassen, ja es zerrt an den Kräften und den Nerven. Aber es könnte doch auh sein das er clustert ( clusterfeding). Mein Sohn hat wie ein Uhrwerk 8 Wochen lang jeden Tag von 16-23 Uhr am meiner Brust gehangen. Ist mach 5 Minuten für 15 Minuten eingeschlafen und dann Seite wechseln und von vorne. Er hat nur nicht geschrien wenn meine Brust in seinem Mund war. Anstrengend aber normal für die Zeit.
Es ist Kräfte zehrend und mein Mann hat mir mein Essen klein geschnitten damit ich es mit einer Hand in mich hinein manövrieren konnte.
Es ist aber gut für die Milchbildung.
Zum Pumpen, ich habe hier schon öfters gelesen das es auch ok ist das Baby anzulegen und das machst du ja.
Ich wünsche dir viel Kraft.
Ich wünsche dir viel Kraft!
Ich denke auch das du deinen Beitrag melden darfst ein Profi hat bestimmt nich mehr Tipps und Rat für dich.
Zu dem Dauerstillen möchte ich dir da lassen, ja es zerrt an den Kräften und den Nerven. Aber es könnte doch auh sein das er clustert ( clusterfeding). Mein Sohn hat wie ein Uhrwerk 8 Wochen lang jeden Tag von 16-23 Uhr am meiner Brust gehangen. Ist mach 5 Minuten für 15 Minuten eingeschlafen und dann Seite wechseln und von vorne. Er hat nur nicht geschrien wenn meine Brust in seinem Mund war. Anstrengend aber normal für die Zeit.
Es ist Kräfte zehrend und mein Mann hat mir mein Essen klein geschnitten damit ich es mit einer Hand in mich hinein manövrieren konnte.
Es ist aber gut für die Milchbildung.
Zum Pumpen, ich habe hier schon öfters gelesen das es auch ok ist das Baby anzulegen und das machst du ja.
Ich wünsche dir viel Kraft.
J 03/2022
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FireAngel
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Ja, clustern tut er sehr ausgiebig. Über den gesamten Tag gerechnet, habe ich die Pre-Menge nicht wirklich reduzieren können, im Gegenteil. Wobei es wenige MAhlzeiten gibt, wo er nachher nichts fordert (meist vormittags), aber nachmittags reichts ihm durch das ganze Clustern dann offensichtlich nicht mehr, also bekommt er dort dann Pre hinterher. Tlw. geht die Vormittags-Cluster-Phase nach dem Mittag dann gleich so ab 14/15 Uhr in die abendliche über.
Mittlerweile hab ich rausgefunden, dass er gerne abends badet und danach etwas entspannter wird.
Die letzten 2 Nächte hat er aber ca Mitternacht nur noch abgepumpte Muttermilch oder Pre bekommen von meinem Partner, und manchmal haben wir getrennt geschlafen (Wohnzimmer/Schlafzimmer). So sind wir zumindest mal auf etwas mehr Schlaf gekommen. Heißt aber auch, dass die Zufütterung mehr geworden ist bzw er manche Mahlzeiten nur Pre bekommt vor allem in der zweiten Nachthälfte. Zumindest klappt es mit dem langsamen, kontrollierten Gaben von Pre jetzt etwas besser und er speit es nicht mehr so sehr bzw spuckelt nur ab und an etwas vergorene Milch. Habe heute Nacht für ein paar Stunden den Notarzt-Dienst einer Kollegin übernommen und pumpe ab, dann kriegt er es morgen früh zurück. Sind halt nur lausige 70 ml...
Also ist jetzt genau das Gegenteil von dem eingetreten, für was ich die ganze Zeit gekämpft habe.
Gemeldet hat sich niemand bei mir - weder auf mein originales Posting noch auf die Meldung des Threads. Weiß nicht so recht, ob ich das jetzt als "Feiertags-Off" zu werten habe, oder dass mein Fall nichts für eine Beratung ist, oder davon ausgegangen wird, dass hier ausreichend beantwortet wurde???
ICh bin euch auf jeden Fall sehr dankbar für eure Tips und Erfahrungen. Es hilft einem schon enorm, sich nicht völlig aus der Welt gefallen zu sehen und es ein bisschen als "schräge" Normalität zu sehen, dass z.B. Schlaf völlig überbewertet wird oder irgendwann stattfindet . Mein Haus sieht übrigens aktuell schlimmer aus als zu meinen besten Studenten-Zeiten - nur die Schimmel-Zucht in der Küche konnte bisher vermieden werden
Mittlerweile hab ich rausgefunden, dass er gerne abends badet und danach etwas entspannter wird.
Die letzten 2 Nächte hat er aber ca Mitternacht nur noch abgepumpte Muttermilch oder Pre bekommen von meinem Partner, und manchmal haben wir getrennt geschlafen (Wohnzimmer/Schlafzimmer). So sind wir zumindest mal auf etwas mehr Schlaf gekommen. Heißt aber auch, dass die Zufütterung mehr geworden ist bzw er manche Mahlzeiten nur Pre bekommt vor allem in der zweiten Nachthälfte. Zumindest klappt es mit dem langsamen, kontrollierten Gaben von Pre jetzt etwas besser und er speit es nicht mehr so sehr bzw spuckelt nur ab und an etwas vergorene Milch. Habe heute Nacht für ein paar Stunden den Notarzt-Dienst einer Kollegin übernommen und pumpe ab, dann kriegt er es morgen früh zurück. Sind halt nur lausige 70 ml...
Also ist jetzt genau das Gegenteil von dem eingetreten, für was ich die ganze Zeit gekämpft habe.
Gemeldet hat sich niemand bei mir - weder auf mein originales Posting noch auf die Meldung des Threads. Weiß nicht so recht, ob ich das jetzt als "Feiertags-Off" zu werten habe, oder dass mein Fall nichts für eine Beratung ist, oder davon ausgegangen wird, dass hier ausreichend beantwortet wurde???
ICh bin euch auf jeden Fall sehr dankbar für eure Tips und Erfahrungen. Es hilft einem schon enorm, sich nicht völlig aus der Welt gefallen zu sehen und es ein bisschen als "schräge" Normalität zu sehen, dass z.B. Schlaf völlig überbewertet wird oder irgendwann stattfindet . Mein Haus sieht übrigens aktuell schlimmer aus als zu meinen besten Studenten-Zeiten - nur die Schimmel-Zucht in der Küche konnte bisher vermieden werden
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vam
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2900
- Registriert: 27.01.2020, 13:08
Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Also ihr habt ja schon einiges durch. Wie hoch ist denn aktuell die Zufüttermenge? In welchen Portionsgrößen gebt ihr sie?
Dass Trinken aus der Flasche einfacher ist als aus der Brust und dass auch satte Babys noch die Flasche leeren können, weißt du, oder? Da gibt es auch einen Artikel im Stillwissen dazu, das ist der fixierte Beitrag oben. Also bloß nicht verunsichern lassen davon.
Die Stillberaterinnen hier machen das alle ehrenamtlich neben Familie und Beruf. Es meldet sich sicher noch jemand.
Viel Stillen und oft Anlegen bis dahin ist mal das Beste, was du machen kannst (auch wenn du das nicht mehr hören kannst). Mein Sohn war auch so unruhig beim Stillen. Am besten hat bei ihm geholfen, ihn im Halbschlaf andocken zu lassen. Ich hab das wirklich lange abgepasst. Meine Tochter lässt sich leicht ablenken. Da muss ich mit ihr alleine sein, im Liegen klappt am besten. Und sie trinkt nicht, wenn sie muss. Erst wenn ich sie abhalten habe, dockt sie an.
Ach, und das Chaos in der Wohnung kann man locker bis ins Kleinkindalter behalten
Was könnte dir denn etwas Entlastung bringen?
Dass Trinken aus der Flasche einfacher ist als aus der Brust und dass auch satte Babys noch die Flasche leeren können, weißt du, oder? Da gibt es auch einen Artikel im Stillwissen dazu, das ist der fixierte Beitrag oben. Also bloß nicht verunsichern lassen davon.
Die Stillberaterinnen hier machen das alle ehrenamtlich neben Familie und Beruf. Es meldet sich sicher noch jemand.
Viel Stillen und oft Anlegen bis dahin ist mal das Beste, was du machen kannst (auch wenn du das nicht mehr hören kannst). Mein Sohn war auch so unruhig beim Stillen. Am besten hat bei ihm geholfen, ihn im Halbschlaf andocken zu lassen. Ich hab das wirklich lange abgepasst. Meine Tochter lässt sich leicht ablenken. Da muss ich mit ihr alleine sein, im Liegen klappt am besten. Und sie trinkt nicht, wenn sie muss. Erst wenn ich sie abhalten habe, dockt sie an.
Ach, und das Chaos in der Wohnung kann man locker bis ins Kleinkindalter behalten
Was könnte dir denn etwas Entlastung bringen?
... mit dem kleinen Wilden (2019) und Pünktchen (2022)
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Glyzinie
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
In diesem jungen Babyalter war ich bereits vom Besuch meiner Familie total überfordert. Mein Mann hat danach noch gesagt, dass man das deutlich gemerkt hat. Ich würde mich nie mehr drauf einlassen und mein Tip an dich wäre auch: Absagen an schlechten Tagen.
Du hast ein momentan sehr anstrengendes Baby, was vielleicht gerade am Rad dreht wegen seiner Entwicklung oder sonst was.
(Ich habe 6 Monate lang nicht gewischt, wird ja auch total überbewertet
mein Mann hat max. die Küche und Bad mal geschrubbert mit Glasreiniger auf den Boden).
Du hast ein momentan sehr anstrengendes Baby, was vielleicht gerade am Rad dreht wegen seiner Entwicklung oder sonst was.
(Ich habe 6 Monate lang nicht gewischt, wird ja auch total überbewertet
Mit eiligem Piffi (11/2016)
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FireAngel
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Zufütterung meist bei den abendlichen Clusterphasen, dann erfolgt das meist, wenn er ca 3x beide Brüste "durch" hat und beim umgefähr 4ten Wechsel nur noch insuffizient die jeweilige Brust nimmt, ohne effektiv mal gesaugt zu haben. Da folgen dann zwischen 20 bis max 60 ml Pre.vam hat geschrieben: 28.12.2022, 00:52 Also ihr habt ja schon einiges durch. Wie hoch ist denn aktuell die Zufüttermenge? In welchen Portionsgrößen gebt ihr sie?
Dass Trinken aus der Flasche einfacher ist als aus der Brust und dass auch satte Babys noch die Flasche leeren können, weißt du, oder?
Anders dann in der zweiten Nachthälfte, wenn wir aufgrund massiver Erschöpfung "Schichtdienst" machen - da ist es meist so ca 60-70 ml, selten auch eine ganze 125er Flasche Pre. Langsam haben wir gelernt, wann er etwas "weniger gierig" trinkt, dann ist meist gut, auch wenn er erstmal noch weiter schmatzt, aber nach kurzer Zeit dann nicht mehr. Ansonsten tränke er alles weg, was man ihm anbietet - er hat auch schon mal anderthalb Fläschen (ca 180 ml getrunken) und natürlich meinen Mann im Schwall vollgespien.
Heute Nacht wird er aufgrund meiner Abwesenheit wahrscheinlich auf ca 2 Fläschchen kommen, ca 180 ml Muttermilch vom Abpumpen und Rest dann mit Pre wenn er noch Hunger haben sollte.
Halbschlaf kennt mein Kleiner nicht wirklich - Hunger kommt ziemlich plötzlich und er fordert dann ziemlich vehement ein. Hab teilweise nicht mal mehr Zeit, das Stillkissen richtig hinzulegen.
Zusätzlich hab ich noch andere ..wie soll ich es nennen? - Stressfaktoren, da ich einerseits grade auf akutem "Sozialkontakte-Entzug" bin (denn ich hab extreme Hummeln im Hintern, bin Führungskraft in einer HiOrg, Ausbilderin etc..) und zum anderen, dass ich meinen Leistungssport incl Training nicht ausüben kann. Da konnte ich in Training und Wettkampf hemmungslos meine Aggressionen an unschuldigen Gewichten und 80kg-Phantomen austoben usw. - ich hab somit wohl schlicht keinerlei "natürliches Ablassventil" und fühle mich körperlich komplett im Eimer. Figur ist mir völlig schnuppe, hatte schon immer hässliche Kurven dank Lipödem, aber mein lebenslanges Training geht mir sowas von ab und mit Yoga und sonstigen "hüpfen-springen-tanzen"-Kursen kann ich leider so gar nichts anfangen. Noch kann ich mich zusammenreißen wg Sportverzicht, aber wenn das so weiter geht, komm ich irgendwann auf ungesunde Ideen....
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Ich verstehe das ... mir hat nur ein intensiver Spaziergang mit Kiwa gereicht, um Dampf abzulassen.
Das mit der Flasche in der 2. Nachthälfte ist nur leider sehr schlecht, weil eben gerade in den frühen Morgenstunden die Milchbildung optimal angeregt wird. Das ist eigentlich die einzige Zeit, in der du unbedingt stillen solltest, wenn du nicht gerade arbeiten musst.
Ich habe es beim Großen so gemacht; Wenn er abends nach dem Clustern nicht zufrieden war, hat er eine Flasche bekommen. Und je nach Müdigkeitsgrad bei mir ist die auch manchmal etwas größer ausgefallen ... bis zu 90ml und dann habe ich mich sofort mit ihn schlafen gelegt. Dann habe ich mindestens 4h durchgehenden Schlaf am Stück bekommen. In der 2. Nachthälfte hat dann stillen immer gereicht, bis er dann am morgen anfangs dann auch eine Flasche gebraucht hat. So habe ich mich durchgehangelt und die Zufüttermengen sind eben konstant weniger geworden. Ich war nicht zu streng mit uns.
Das mit der Flasche in der 2. Nachthälfte ist nur leider sehr schlecht, weil eben gerade in den frühen Morgenstunden die Milchbildung optimal angeregt wird. Das ist eigentlich die einzige Zeit, in der du unbedingt stillen solltest, wenn du nicht gerade arbeiten musst.
Ich habe es beim Großen so gemacht; Wenn er abends nach dem Clustern nicht zufrieden war, hat er eine Flasche bekommen. Und je nach Müdigkeitsgrad bei mir ist die auch manchmal etwas größer ausgefallen ... bis zu 90ml und dann habe ich mich sofort mit ihn schlafen gelegt. Dann habe ich mindestens 4h durchgehenden Schlaf am Stück bekommen. In der 2. Nachthälfte hat dann stillen immer gereicht, bis er dann am morgen anfangs dann auch eine Flasche gebraucht hat. So habe ich mich durchgehangelt und die Zufüttermengen sind eben konstant weniger geworden. Ich war nicht zu streng mit uns.
- Minja
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Sorry nur ganz kurz und knapp- es klingt nach einer harten Zeit bei euch und ich bin beeindruckt wie du es bisher geschafft hast!
Hast du schon mal an stillfreundliches zufüttern mit Brusternährungsset gedacht. Vielleicht tut deinem Sohn das gut wenn er die 20-30ml Zusatz direkt an der Brust bekommt?
Deine Brustwarzen müssen echt was mitmachen, ich befürchte er hat ein ungünstiges Trinkmuster. Vielleicht kann deine Hebamme noch kommen und euch praktisch und mental unterstützen?
Hast du schon mal an stillfreundliches zufüttern mit Brusternährungsset gedacht. Vielleicht tut deinem Sohn das gut wenn er die 20-30ml Zusatz direkt an der Brust bekommt?
Deine Brustwarzen müssen echt was mitmachen, ich befürchte er hat ein ungünstiges Trinkmuster. Vielleicht kann deine Hebamme noch kommen und euch praktisch und mental unterstützen?
große Motte 01/11, Flummi 05/14 und Knöpfchen 10/20
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FireAngel
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Nunja, das Problem ist ja, dass er nach vielen Stillmahlzeiten dann doch noch mal kommt und die Brust nicht mehr nimmt. Da hilft leider auch das BES nicht, da er ja nicht mehr andocken mag. Manchmal gehts ja ohne "hinterherfüttern", aber das weiß ich im Voraus ja leider nicht.
Bez Hebamme: ich habe den Eindruck, sie bagatellisiert das Ganze. Sprach immer wieder davon, dass Zwiemilch-Ernährung durchaus funktioniert, und ich halt mit zunehmender Milchmenge das Fläschchen ausschleichen soll, gedeihen würde er ja, Gewicht auch ok, usw usw usw...; hab auch nicht so das innige Verhältnis zu ihr. Sie war vor knapp 2 Wochen das letzte Mal da.
Stillberaterin dachte ich mal dran, aber hier in der Gegend gibts offensichtlich niemanden, in der Suche der LLL zB ist München das nächste
- das sind gut anderthalb Stunden Fahrzeit von hier
und Stillgruppen finden hier seit Corona am Krankenhaus keine mehr statt.
Heute war wieder Stillmarathon angesagt. morgens kurz nach 8 vom letzten Einsatz heimgekommen, hat er grade gequengelt. Nachts hatte er meine ganzen vorher abgepumpten 210 ml Muttermilch schon am Abend in 2 Portionen verdrückt und nachts um ca 22 und 2 UHr jeweils fast ein ganzes 125ml-Fläschchen Pre verdrückt. Vom zweiten blieb ein kleiner Rest, den er um 4 noch bekommen hat. Soviel zu Konsummenge, wenn gar nicht gestillt wird.
Ich hab es geschafft, abends um 1 Uhr abzupumpen, 2x 70 ml Muttermilch rausbekommen (viel für mich!).
Ganzen Tag über dann (mit Ausnahme von 2 Stunden zwischen 9.30 und 11.30 und 1 Stunde um ca 14 Uhr rum) im 5-15 min-Rhythmus an meiner Brust gehangen, jeweils eingeschlafen und dann zack nach kurzer Zeit wieder wach. Bis jetzt um 20.30 UHr....
Ich habe jetzt nen steifen Nacken und drückende Kopfschmerzen und kam grade nicht mehr vom Sofa hoch. Mittagessen hab ich auf dem Sofa mit einer Hand während dem Stillen gegessen und Toilette gehen sowieso überflüssig - ohne Trinken pinkelt Frau auch weniger. Jetzt stehen wir grade bei Stillsitzung Nummer 16 für heute (plus die Fläschchen vor 8 Uhr) und er dockt nur noch kurz an und lässt die Brustwarze quengelig wieder fallen. Bubi hat nun Pre bekommen und 80 ml davon in 10 Minuten vernichtet....wenigstens schreit er nicht mehr hungrig, sondern quengelt nur noch. An Schlafen denkt er aber nicht ansatzweise.
Bez Hebamme: ich habe den Eindruck, sie bagatellisiert das Ganze. Sprach immer wieder davon, dass Zwiemilch-Ernährung durchaus funktioniert, und ich halt mit zunehmender Milchmenge das Fläschchen ausschleichen soll, gedeihen würde er ja, Gewicht auch ok, usw usw usw...; hab auch nicht so das innige Verhältnis zu ihr. Sie war vor knapp 2 Wochen das letzte Mal da.
Stillberaterin dachte ich mal dran, aber hier in der Gegend gibts offensichtlich niemanden, in der Suche der LLL zB ist München das nächste
Heute war wieder Stillmarathon angesagt. morgens kurz nach 8 vom letzten Einsatz heimgekommen, hat er grade gequengelt. Nachts hatte er meine ganzen vorher abgepumpten 210 ml Muttermilch schon am Abend in 2 Portionen verdrückt und nachts um ca 22 und 2 UHr jeweils fast ein ganzes 125ml-Fläschchen Pre verdrückt. Vom zweiten blieb ein kleiner Rest, den er um 4 noch bekommen hat. Soviel zu Konsummenge, wenn gar nicht gestillt wird.
Ich hab es geschafft, abends um 1 Uhr abzupumpen, 2x 70 ml Muttermilch rausbekommen (viel für mich!).
Ganzen Tag über dann (mit Ausnahme von 2 Stunden zwischen 9.30 und 11.30 und 1 Stunde um ca 14 Uhr rum) im 5-15 min-Rhythmus an meiner Brust gehangen, jeweils eingeschlafen und dann zack nach kurzer Zeit wieder wach. Bis jetzt um 20.30 UHr....
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FireAngel
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Heute konnte ich endich mal wieder ein bisschen Luft schnappen. Gestern musste ich zwar "nur" 3x zufüttern, davon 140 ml Muttermiilch und Nachts 1x 60 ml Pre, aber das Stillen während der abendlichen Clusterphase war ein echter Kampf.
Was mir zunehmend auffällt: Bubi kann auch anders - insbesondere in den frühen Morgenstunden (meist halb 4 und irgendwann zwischen 6-30-8 Uhr) und Vormittags über lässt er sich ruhig und ohne große Probleme andocken, dockt während dem Stillen fast gar nicht ab und trinkt zwischen 10-15 Minuten. Oft ist er dann erstmal mit einer Brust zufrieden, kommt dann nach 1-1,5h das nächste Mal. GAnz anders dagegen die Nachmittage und Abende, da wird er unruhig, braucht viel Hilfe beim Andocken, hampelt quasi bei jeder Stillmahlzeit rum, dockt alle 1-2 Minuten ab und steigert sich sukzessive immer mehr rein. Das Umfeld ist dabei dassselbe wie Vormittags - Sitzend auf dem Sofa, Stillkissen, Bubi quer vor dem Bauch oder in Football-Position, externe Einflüsse wie Haushaltslärm etc ähnlich.
Zufütterung war die letzten Tage (die 2 Dienstnächte ausgeklammert, da warens mehr als 300 ml) ca 180-200 ml, nahezu ausschließlich nachmittags/abends/Nachts "nachgefüttert" und mit Pre. Ich unternehme immer mindestens 3 Stillversuche je Brust, bevor er Fläschchen bekommt, solange er aber andockt, auch mal nen Vierten. Heute Nacht war Radau bis kurz vor 4 Uhr, zuletzt wollte er auch kein Fläschchen mehr und hat sich in den Schlaf geschrien.
Mittlerweile brennen die Brustwarzen beide höllisch, heute Nacht konnte ich nur ohne BH und in Rückenlage schlafen, da selbst das T-Shirt zu viel war. Brustwarzen pflege ich momentan mit Lanolin-Creme nach jeder Stillmahlzeit, außerdem lasse ich die Muttermilch nach dem Stillen dran. Hatte gestern auch ein Milchbläschen an der rechten Brustwarze, ließ sich aber recht problemlos entleeren. Abends lässt sich das STillen meist grade noch aushalten, habe gestern zusätzlich mal Paracetamol wg den Kopf/NAckenschmerzen und den schmerzhaften Brustwarzen genommen, seitdem ist es mäßig erträglich bis auf das Brennen.
Habt ihr noch irgendwelche Ideen für die verfahrene Situation?
Was mir zunehmend auffällt: Bubi kann auch anders - insbesondere in den frühen Morgenstunden (meist halb 4 und irgendwann zwischen 6-30-8 Uhr) und Vormittags über lässt er sich ruhig und ohne große Probleme andocken, dockt während dem Stillen fast gar nicht ab und trinkt zwischen 10-15 Minuten. Oft ist er dann erstmal mit einer Brust zufrieden, kommt dann nach 1-1,5h das nächste Mal. GAnz anders dagegen die Nachmittage und Abende, da wird er unruhig, braucht viel Hilfe beim Andocken, hampelt quasi bei jeder Stillmahlzeit rum, dockt alle 1-2 Minuten ab und steigert sich sukzessive immer mehr rein. Das Umfeld ist dabei dassselbe wie Vormittags - Sitzend auf dem Sofa, Stillkissen, Bubi quer vor dem Bauch oder in Football-Position, externe Einflüsse wie Haushaltslärm etc ähnlich.
Zufütterung war die letzten Tage (die 2 Dienstnächte ausgeklammert, da warens mehr als 300 ml) ca 180-200 ml, nahezu ausschließlich nachmittags/abends/Nachts "nachgefüttert" und mit Pre. Ich unternehme immer mindestens 3 Stillversuche je Brust, bevor er Fläschchen bekommt, solange er aber andockt, auch mal nen Vierten. Heute Nacht war Radau bis kurz vor 4 Uhr, zuletzt wollte er auch kein Fläschchen mehr und hat sich in den Schlaf geschrien.
Mittlerweile brennen die Brustwarzen beide höllisch, heute Nacht konnte ich nur ohne BH und in Rückenlage schlafen, da selbst das T-Shirt zu viel war. Brustwarzen pflege ich momentan mit Lanolin-Creme nach jeder Stillmahlzeit, außerdem lasse ich die Muttermilch nach dem Stillen dran. Hatte gestern auch ein Milchbläschen an der rechten Brustwarze, ließ sich aber recht problemlos entleeren. Abends lässt sich das STillen meist grade noch aushalten, habe gestern zusätzlich mal Paracetamol wg den Kopf/NAckenschmerzen und den schmerzhaften Brustwarzen genommen, seitdem ist es mäßig erträglich bis auf das Brennen.
Habt ihr noch irgendwelche Ideen für die verfahrene Situation?
- Valeska
- Homo sapiens SuTtensis
- Beiträge: 11478
- Registriert: 17.03.2020, 20:54
Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Hey,
wohnst du in Deutschland?
Du weißt, dass nach Mutterschutzgesetz stillende Frauen nachts nicht arbeiten dürfen?
Also natürlich musst du es deinem Arbeitgeber nicht verraten. Aber wenn du es tust, musst dein Arbeitgeber eine Lösung finden und du nachts nicht mehr arbeiten.
Valeska mit Adventkind 2019 und Spätsommerkind 2022
Maschinen: Brother Innov-is 10A, Juki MO-4S, Elna Easycover, WiMiUs S26
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