So jetzt komm ich doch endlich mal zum Antworten.
Gut das von euch nochmal zu hören, dass sterilisieren nicht nötig ist, wobei ich bei „Saubermachen“ auch eher an normales Reinigen gedacht habe. Kann nicht abschätzen wie ko ich bin und was ich auf die Reihe bring. Aber ja wenn’s nur zum Brust entlasten war, hab ich auch schonmal einfach nicht vor jedem Mal pumpen alles gespült
Hab mir nochmal ein paar Infos geben lassen. Der Papa darf mit der Kleinen zu Besuch kommen aber nur einmal täglich eine Stunde lang. Hoffentlich bekomme ich ein Einzelzimmer, da ist der Zeitpunkt immerhin zwischen 15 und 18 Uhr frei wählbar
Ich soll bei der Aufnahme einen Tag vor der Op mit den Ärzten abklären, ob ich an dem Tag Besuch bekommen kann und stillen „darf“.
Naja aber wenn ich Besuch bekommen kann (wovon ich ausgehe, die OP dürfte zur Besuchszeit schon einige Stunden her sein), können sie mich ja nicht am Stillen hindern

Wenn die Medis halt stillverträglich sind…muss ich auch am Tag vorher mit den Ärzten klären. Bin gespannt, welche Schmerzmittel ich bekomme.
Am Tag vor der OP werde ich zwar wohl stationär aufgenommen und bekomme die Voruntersuchungen, Narkosegespräche etc, darf danach aber nochmal nach Hause und soll am nächsten Morgen früh zur OP kommen…voraussichtlich zwischen 6:30 und 7:00… was heißt, dass ich hier mit etwas zeitlichem Puffer um 5:30 weg muss

Jetzt frage ich mich, wann ein guter Zeitpunkt ist, sich gut von meiner Tochter zu verabschieden. 5:30 ist für sie fast noch mitten in der Nacht. Das wäre glaub ungut, sie da zu wecken, damit wir uns verabschieden können und sie sieht, dass ich das Haus verlasse. Am Abend vorher ist auch schlecht, weil ich dann ja auch nicht die Nacht bei den beiden verbringen dürfte. Das würde ich aber schon gerne. Mist, ey.
Dann bleibt quasi nur, früh morgens rausschleichen, sie mit Papa aufwachen lassen und hoffen, dass sie dann später am Nachmittag beim Besuch einordnen kann, dass ich woanders und nicht zuhause bin. Ich will halt nicht, dass sie abspeichert, dass nachts Bezugspersonen unbemerkt verschwinden während sie friedlich schläft. Und sie liebt es morgens zum Aufwachen zu stillen

Tendiere gerade trotzdem eher dazu…wie seht ihr das?
Am Tag vor der OP ist’s eine ähnliche Situation, weil ich da auch noch vor ihrer Aufwachzeit im Krankenhaus sein muss und erst Mittags/ Nachmittags wiederkomme.
OrangerStier hat geschrieben: 21.06.2022, 18:21
Wie geht es denn deinem Kind wenn du jetzt Mal weg gehst?
Bei meiner war immer am einfachsten das gleiche am Schluss. Ala Mama bekommt nen Kuss und ist dann weg. Nicht noch lange Rum machen sondern dann wirklich gehen.
Meistens wird kurz protestiert und geweint und dann sehr schnell wieder beruhigt, sobald ich aus dem Raum/ außer Sichtweite bin. Wir haben so zwei „Verabschiedungs“Szenarien. Wenn ich wirklich weggehe und sie bei wem anders lasse, sage ich tschüss zu ihr während sie bei der anderen Person ist und winke ihr (manchmal gibts noch einen Kuss dazu), warte kurz ob sie auch winkt und geh dann direkt. Wenn ich sie nur kurz in einem Raum alleine lasse oder sie nur 1-2 Minuten bei wem anders ist, aber grad auf mich fixiert, sag ich bloß „ ich geh kurz * irgendwohin*, bis gleich!“ das scheint sie irgendwie zu verstehen
1-3 Stunden Abwesenheit waren bisher kein Problem, bis auf dass sie kürzer Mittagsschlaf macht, weil niemand zum nachstillen da ist und Tragen manchmal nicht reicht. Aber sie spielt, isst und ist gut drauf.