Oooooh nein, da hast du falsch gelesen! Wenn ich schreibe, dass eine gute Bindungsfähigkeit vielleicht auf eine stabile Bindung zu den allerersten Bezugspersonen (den Eltern) hindeutet, meine ich damit natürlich nicht, dass der Umkehrschluss auch stimmt und ein reservierten Kind unsicher an seine Eltern gebunden ist.Sabina hat geschrieben: 22.02.2022, 14:54Das ist allerdings eine gefährliche und teilweise verletzende Aussage, die ich mir leider oft anhören musste im Bezug auf meine beiden Töchter. Glück bin ich mir über die Stabilität unserer Bindung sehr sicher und auch unser KiA findet es ganz wunderbar. Trotzdem haben beide Mädels Jahre gebraucht bis sie nur annähernd ein Interesse an Beziehungen zu anderen Menschen zeigen konnten.Elena hat geschrieben: 22.02.2022, 08:46 Und noch eine Ergänzung: Vielleicht zeigt die Enge Bindung zum Opa auch gerade, dass dein Sohn bei dir/deinem Mann eine gute Bindungsfähigkeit "gelernt" hat? Ich habe da fachlich nicht viel Ahnung, aber gerade Kinder, die keine enge Bindung zu ihren Eltern haben, entwickeln ja nicht unbedingt gute Bindungen zu anderen Menschen, sondern eher insgesamt instabile Bindungen. Man könnte also vielleicht sagen: Wenn ein Kind so offen und begeistert auf den Opa zugeht, haben die Eltern offenbar alles richtig gemacht.![]()
Also ja, auf gewisse Eltern-Kind-Paare trifft das bestimmt zu aber nur weil das Kind Angst hat oder kein Interesse an Grosseltern, Mitmenschen etc. zeigt, bedeutet das nicht, dass die Bindung zu den eigenen Eltern unsicher wäre.
Ich weiss, dass du das nicht so gemeint hast. Da ich das aber leider jahrelang so erlebt und vorgesagt bekommen habe, möchte ich das anderen Müttern gerne ersparen.
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Re: Kind liebt Opa am meisten
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Re: Kind liebt Opa am meisten
Okay, da schreibst du es explizit. Dann möchte ich bitte nochmal ganz klar sagen, dass das meine Aussage logisch verdreht und ich das natürlich nicht geschrieben habe.Sabina hat geschrieben: 22.02.2022, 14:54
Also ja, auf gewisse Eltern-Kind-Paare trifft das bestimmt zu aber nur weil das Kind Angst hat oder kein Interesse an Grosseltern, Mitmenschen etc. zeigt, bedeutet das nicht, dass die Bindung zu den eigenen Eltern unsicher wäre.
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Re: Kind liebt Opa am meisten
Ruhig, Brauner! 
Sabina hat auch geschrieben:
„Ich weiss, dass du das nicht so gemeint hast. Da ich das aber leider jahrelang so erlebt und vorgesagt bekommen habe, möchte ich das anderen Müttern gerne ersparen.“
Sabina hat auch geschrieben:
„Ich weiss, dass du das nicht so gemeint hast. Da ich das aber leider jahrelang so erlebt und vorgesagt bekommen habe, möchte ich das anderen Müttern gerne ersparen.“
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Re: Kind liebt Opa am meisten
Elena: Ja, das weiss ich. Ich habe ja auch dazu geschrieben, dass du das bestimmt nicht aussagen wolltest. Als gebranntes Kind hab ich deinen letzten Satz aber halt genauso interpretiert und wollte das für andere verunsicherte Mütter hier nochmals hervorheben. Respektive eben das Gegenteil.
Signaturen sind halt doch praktisch für die Mitleser:innen…
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Re: Kind liebt Opa am meisten
Ich habe es nicht nur nicht gemeint, sondern auch gar nicht geschrieben.schlangengurke hat geschrieben: 22.02.2022, 15:28 Ruhig, Brauner!
Sabina hat auch geschrieben:
„Ich weiss, dass du das nicht so gemeint hast. Da ich das aber leider jahrelang so erlebt und vorgesagt bekommen habe, möchte ich das anderen Müttern gerne ersparen.“
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Re: Kind liebt Opa am meisten
Okay, verstehe. Aber da du auf mein Posting als erstes geschrieben hast, das sei gefährlich und verletzend, war für mich klar, dass du es falsch verstanden hattest.Sabina hat geschrieben: 22.02.2022, 15:30 Elena: Ja, das weiss ich. Ich habe ja auch dazu geschrieben, dass du das bestimmt nicht aussagen wolltest. Als gebranntes Kind hab ich deinen letzten Satz aber halt genauso interpretiert und wollte das für andere verunsicherte Mütter hier nochmals hervorheben. Respektive eben das Gegenteil.
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Re: Kind liebt Opa am meisten
Das hier meinte ich. Das stimmt halt einfach nicht, ich habe gar nichts über angeblich unsicher gebundene Kinder geschrieben. Aus der Aussage, dass sicher gebundene Kinder bindungsfreudig sind, kann man eben logisch NiCHT schließen, dass bindungsunlustige Kinder unsicher gebundene sind.Sabina hat geschrieben: 22.02.2022, 14:54Das ist allerdings eine gefährliche und teilweise verletzende Aussage, die ich mir leider oft anhören musste im Bezug auf meine beiden Töchter.Elena hat geschrieben: 22.02.2022, 08:46 Und noch eine Ergänzung: Vielleicht zeigt die Enge Bindung zum Opa auch gerade, dass dein Sohn bei dir/deinem Mann eine gute Bindungsfähigkeit "gelernt" hat? Ich habe da fachlich nicht viel Ahnung, aber gerade Kinder, die keine enge Bindung zu ihren Eltern haben, entwickeln ja nicht unbedingt gute Bindungen zu anderen Menschen, sondern eher insgesamt instabile Bindungen. Man könnte also vielleicht sagen: Wenn ein Kind so offen und begeistert auf den Opa zugeht, haben die Eltern offenbar alles richtig gemacht.![]()
Aber ich mag keine Wortklauberei betreiben, zumal mit jemandem, der die ganze Zeit sein fieberndes Kind pflegt.
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Re: Kind liebt Opa am meisten
Danke! Ist alles okay! Könnte sein, dass ich heute etwas dünnhäutig bin. 
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Re: Kind liebt Opa am meisten
Hrmhrm, den Umkehrschluss unterstellt man leicht, hast du selbst aber nicht getan. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass du zumindest DAS geschrieben hast. Und leider ist auch das verletzend und so pauschal und das, was man so oft hört - nämlich als „Kind“ ohne enge Bindung zu den Eltern. Ja, es ist viel relativierendes in deiner Formulierung, das habe ich nicht überlesen. Das macht es nicht weniger mühsam, sich sowas anzuhörenElena hat geschrieben: 22.02.2022, 08:46 aber gerade Kinder, die keine enge Bindung zu ihren Eltern haben, entwickeln ja nicht unbedingt gute Bindungen zu anderen Menschen, sondern eher insgesamt instabile Bindungen.
Zum (eigentlichen) Thema: mein Neffe hat ein so starkes Verhältnis zu meinem Mann (also seinem Onkel). Wenn er da ist, dann sind alle anderen angemeldet, auch meine Schwester. Es heißt die ganze Zeit nur noch xx hier, xx da. Er besteht darauf, neben ihm zu sitzen, kuschelt sich an ihn (was er fast nie bei überhaupt wem macht) und hat letztens sogar freiwillig Mittagsschlaf mit ihm gemacht, obwohl er eigentlich keinen Schlaf mehr macht (damals 5). Meine Schwester findet das alles zusammen genommen super und genießt es, wenn wir da sind und uns um ihre Kinder kümmern.
Und vor allem: sie hat eine gute und starke Bindung zu ihrem Sohn und zB mit deinen Sorgen und Bedürfnissen kommt er immer zu ihr.
Ich würde mir daher auch keine negativen Gedanken machen, sondern mich drüber freuen (auch wenn ich gut verstehen kann, dass es dich verunsichert oder verletzt). Ich denke nicht, dass der Titel zutrifft
Grizzly mit Bärchen (07/2021)