Marquis hat geschrieben: 21.04.2022, 07:51
ShinyCheetah hat geschrieben: 19.02.2022, 22:18
Ich habe das schon 1x hingekriegt und fand mich ziemlich cool

Aber das war echt Glück, dass das funktioniert hat. Ich habe größten Respekt für alle, die das regelmäßig hinkriegen.
Hallo Shiny, ich lese erst heute hier. Hat sich bei Euch etwas an der Situation verändert?
Und ich wollte fragen, was genau beim beide gemeinsam hinlegen problematisch ist. Bei uns klappt es super, aber wir machen das auch seit Geburt der Kleinen, die Grundvoraussetzung ist also eine andere. Vielleicht gibt es trotzdem Tipps, wie es bei euch auch funktionieren kann.
Hi Marquis,
das einzige, was sich bei uns verändert hat, ist, dass V sich leider auch als komplizierte Einschläferin entpuppt hat und dass mein Mann und ich uns damit angefreundet haben, F erst einmal weiter einschlafzubegleiten. Und der "Normalfall" bei F ist aktuell, dass das so 20 - 30 min dauert, also irgendwie besser als vorher, ohne dass wir was geändert haben.
Es ist aus verschiedenen Gründen schwierig, beide Kinder zeitgleich hinzulegen. Offensichtliches Problem ist, dass F in seinem Zimmer schläft und V bei uns. Wir könnten F natürlich zurück ins Familienbett holen, damit das wieder eine Option wäre. Aber da machen sich beide Kinder gegenseitig wach

Dann: F schläft mit Körpervollkontakt ein. Also, er liegt Bauch an Bauch auf uns drauf. Als ich damals beide Kinder zusammen hingelegt habe, lag F auf mir drauf und V hat sich neben mir an meinem Finger in den Schlaf genuckelt. Das würde inzwischen nicht mehr gehen, weil V leider auch nur noch schwierig einschläft. Dieses Baby hat Hummeln im Hintern, auch wenn es müde ist. Ich setze mich mit ihr ins Bett, versuche sie zu stillen (klappt manchmal, manchmal nicht). Wenn ich Glück habe, schläft sie dabei ein, aber nur in Wiegeposition. Im Liegen Einschlafstillen klappt, warum auch immer, nie. Meistens dockt sie aber irgendwann ab, reibt sich kurz die Augen und will dann runter, weitertoben. Dann halte ich sie eng im Arm - ich fixiere quasi ihren ganzen Körper. Sie merkt was los ist, fängt an sich zu wehren und durchzubiegen und laut zu weinen und ist nach wenigen Minuten eingeschlafen. Bis sie tief genug schläft, dass ich sie dann ablegen kann, dauert so ca. 20 - 30 min.
Soweit zum Praktischen beim Einschlafen selbst. Was jetzt noch dazu kommt, ist, dass V wahnsinnig geräuschempfindlich ist. Wenn sie eingeschlafen ist und jemand geht durch den Hausflur - zack wach. Mein Mann kommt rein und macht die Schranktür (leise!) auf - zack, wach. F kommt rein und flüstert "Shiny?" - zack wach. etc. pp. Und danach dauert es dann ewig, bis das Kind wieder schläft
Ich habe mich, wie gesagt, damit abgefunden, dass es erst einmal so ist. Aber wenn dir was Gutes einfällt, wie man die Situation verbessern könnte, gerne, bin für Tipps offen

Wäre ich gezwungen, beide Kinder zusammen ins Bett zu bringen, würde ich aktuell wohl versuchen, V auf den Rücken zu nehmen und F mit einem Kuscheltier aufs Sofa oder in sein Bett zu legen und ihm dann Geschichten zu erzählen, während ich auf dem Pezziball wippe. Aber V aus der Trage abzulegen klappt oft nicht. Also würde ich mich drauf einstellen, sie abzulegen, wenn F schläft - woraufhin sie wach wird - und dann so ca. 45 min später einen neuen Einschlafversuch bei V zu starten. Blöderweise würde sich das Einschlafe ohne Körperkontakt bei F halt auch ewig hinziehen. Vom Abend wär dann ganz sicher nix mehr übrig, bis beide Kinder schlafen...