Re: Hilfe erbeten bei OP-Vorbereitung von 22-monatigem Stillkind
Verfasst: 19.12.2021, 12:27
Ich melde mich heute Abend, K2 hatte gerade vor 2 Wochen eine Zahn-OP in Vollnarkose 
Das Forum
https://www.stillen-und-tragen.de/forum/
https://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?t=222282
Oh Kalimera, danke für den ausführlichen BerichtKalimera hat geschrieben: 19.12.2021, 20:12 Also dann hier meine Erfahrungen mit einem echten Brustfanatikerdie zahn-OP war ambulant beim Kinderzahnarzt mit kooperierendem Kinder-Amästhesisten.
Hier hieß es ab 4 Stunden vorher nichts mehr essen (auch keine Muttermilch mehr!b nur noch Wasser, ungesüßten Tee und im Notfall stark verdünnten klaren Saft) und ab 2 Stunden vorher nichts mehr trinken (auch kein Wasser). Frag sonst nochmal direkt beim Anästhesisten nach, denn im Aufklärungsbogen stand hier auch 6 Stunden, das ist aber eher für große Kinder und längere OPs.
Ich habe deswegen um einen Termin nicht gleich früh morgens gebeten - die kleinen Kinder kommen sonst als erste ran, damit sie quasi nur aufstehen und zur Praxis fahren können. Ein Termin um 08:00 hätte für uns aber bedeutet, dass K2 ab 4 Uhr nicht mehr hätte stillen dürfen und er hätte dann nicht mehr geschlafenSo waren wir um 11 dran und K2 konnte um 06:30 noch ganz normal zum Aufstehen stillen und seine Adventskalender-Schoki essen bis 7 Uhr.
Die nächsten zwei Stunden habe ich ihn so gut es ging beschäftigt. Er wollte dann doch stillen, weil ihn irgendwas aufgeregt hat, und hat ganz bitterlich bei mir geweint. Mein Mann hat da übernommen und mit beiden Kindern im Bett Kissenschlacht gespielt für die letzte Stunde zu Hause; das ging super und ohne weitere Tränen. Draußen, auf dem Weg und in der Praxis war er eh genug abgelenkt.
Also für uns war ein Termin am späten Vormittag besser. Und Papa-Beschäftigung hat die Wartezeit gerettet. Zum Termin selbst bin ich mit K2 allein gefahren, während mein Mann K1 zu Hause betreut hat.
Nach der OP (1,5h in Vollnarkose, mehr als 2h hätte der Anästhesist ambulant auch gar nicht gemacht) kam er in den Aufwachraum zu mir und hat dort noch 1h geschlafen - direkt vom "Aufwachschlaf" (ca. 30 min) zum Mittagsschlaf übergegangender Anästhesist hat ihn dann sanft geweckt und wir durften 5min später nach Hause. Er war dann noch circa 1h ziemlich dösig und verwirrt (im Bus hat er die ganze Zeit geweint "falscher Bus! Aussteigen!!!") und nach 2h wieder ganz da.
Er war am OP-Tag noch ziemlich heiser vom Intubieren, ist normal. Abends hat der Anästhesist nochmal angerufen, ob alles ok ist, das hat mir nochmal Sicherheit gegeben.
Falls dir das keiner gesagt hat, nimm Wechselsachen fürs Kind mit, manche spucken beim Aufwachen.
Ich drück euch die Daumen, dass alles gut läuft!
Reike hat geschrieben: 20.12.2021, 19:30 Oh nein, der Arme! Zahnschmerzen sind schon als Erwachsener so schlimm. Wie muss es dann erst für die Kleinen sein.
Super, dass du so schnell einen OP-Termin bekommen hast.
Erholt euch gut!