Re: Fast 3-Jährige „Lerche“ und das morgendliche Hungerproblem
Verfasst: 06.11.2021, 17:30
Ein geschmiertes Butterbrot am Bett ist allerdings ähnlich praktisch wie Banane, würde ich sagen
Das Forum
https://www.stillen-und-tragen.de/forum/
https://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?t=221981
Wie läuft es im Moment? Hat sich schon was verbessert?victogro hat geschrieben: 06.11.2021, 11:12 Hallo ihr Lieben!
Ich brauche mal einen Rat oder auch Austausch bezüglich unserer aktuellen Lage.
Der Mäuserich war schon immer mehr die Lerche, aber es wird immer extremer leider. Er wird eigentlich immer zwischen 3:30 und 4:30 wach (bis dahin schläft er durch und gut) und will aufstehen und sagt oft, dass er Hunger hat. Wenn wir ihm dann was zu essen machen, isst er auch alles und kann dann natürlich nicht mehr einschlafen. So schaffen wir aber definitiv nicht den Mittagsschlaf abzuschaffen, weil er es bis abends natürlich nicht aushält. Es ist wie ein Teufelskreis.
Während meiner Schwangerschaft mit dem kleinen Löwen habe ich den Mäuserich abgestillt. Es war kein schönes Still-Ende, weil er noch sehr am Stillen hing, aber ich hatte eine schwere Schwangerschaft und wollte einfach nicht mehr stillen. Als das Baby da war, war das Interesse natürlich weiterhin groß wieder an die Brust zu dürfen. Ich wollte nicht Tandemstillen. Weil ich mir in der letzten Zeit aber keinen Rat mehr wusste und der Mäuserich ständig nach der „Bu“ gefragt hat, habe ich ihn gelassen und er feiert sich seitdem natürlich ohne EndeIch hatte gehofft, dass es seinen Hunger dann morgens stillen würde und er evtl nochmal einschläft. Aber nichts da. Er findet eher kein Ende und würde am liebsten beide Brüste bis aufs Blut leer trinken, was ich nicht zulasse, weil der Kleine natürlich auch was braucht. Ich habe also nichts gewonnen außer, dass ich jetzt doch beide Kinder an der Bruste habe, was ich eigentlich nicht wollte
Ich bin aber ehrlich gesagt fein damit.
Nur habe ich leider immer noch das Lerchen-Problem und mein Mann und ich sind zunehmend sehr genervt, es fehlt Schlaf. Obwohl wir alle gemeinsam 20 Uhr teilweise ins Familienbett gehen. Es nervt trotzdem.
Ich weiß auch nicht was ich nun erhoffe…
Ist es nur ne Phase? Bestimmt - wie alles… Aber es geht seit Wochen jeden Tag so…
Hat/Hatte jemand ein ähnliches Problem?
Und hat jemand nach einer Schwangerschaft das Ältere Kind auch wieder angefangen zu stillen? Ich fühle mich so einsam, weil ich niemanden kenne, der eine ähnliche Geschichte hat und fühle mich irgendwie „falsch“. Ich habe es bisher auch niemandem erzählt, weil mein Umfeld schon immer sehr kritisch reagiert hat, dass der fast 2-Jährige damals noch gestillt wurde.
Der Mäuserich isst tagsüber normale Mengen und ich mag ihn nicht vollstopfen ehrlich gesagt. Er sagt, wenn er satt ist und dann zwinge ich ihn nicht weiter. Aber es fällt mir vor allem abends schwer, weil ich wieder Angst vor der Nacht habe. Die Tagesmutter sagt auch, dass er bei ihr gut isst und er war bis vor ca einem halben Jahr nie der Super-Esser. Das klingt für mich so, dass er schon etwas drauf gepackt hat bei den Essensmengen.
Des Weiteren macht mir sein dadurch resultierendes Schlafdefizit Sorgen. Er kommt in 24 Stunden nicht über 10 Stunden - manchmal sind es sogar nur 7. Er ist dadurch echt gereizt, wir auch, er hat extreme Wutausbrüche. Das schlaucht uns zunehmend zusätzlich.
Wisst ihr Rat?