Ich freue mich sehr, dass hier so viele versuchen zu helfen!! Das allein hilft mir tatsächlich auch schon.
Liebe Muggel, danke für deine Erfahrungen. Leider kann bei uns der Papa wegen den Schichtzeiten nicht so regelmäßig aushelfen. Der Kleine ist zum Glück kein reines Mama-Kind, so dass der Papa an den freien Tagen schon gut helfen kann. Zum früher abstillen als du ist ja sowieso noch reichlich Luft, aber ich würde ihm halt schon gerne das Stillen lassen, solange er noch Milch braucht. Abstillen und dann künstliche oder Kuhmilch geben müssen kommt mir halt irgendwie nicht sinnvoll vor.
Und Danke für den Drücker! Und gesagt zu bekommen, dass ich nicht schuld bin tut sehr gut
Auch an Traubensaft danke für den Drücker!!
Liebe Schneebesen, danke fürs Gedanken machen! Der Kleine schläft teils bei mir, teils im Beistellbett. Er rollt sich auch oft selbstständig rüber ins Beistellbett nach dem Stillen. Ich denke nicht, dass ich ihn beim Schlafen störe. Da ich so müde bin, wache ich oft auch erst nach einiger Zeit auf, wenn er sich meldet. Also nicht bei jedem Pieps. Meistens schlafe ich auch gleich beim Stillen weiter, nur ist er manchmal nicht gleich zufrieden beim stillen. Wenn er mich dann öfter direkt hintereinander weckt, werde ich richtig wach und schlafe dann oft erst wieder ein, wenn ich mich bequemer hinlegen kann, also nach dem Stillen. Aber nachts aufstehen und durchs Haus laufen kann ich mir nicht vorstellen. Da würde ich auch nicht sofort wieder einschlafen, und alle zwei Stunden richtig aufstehen stört den Schlaf für mein Empfinden mehr als im Halbschlaf ein Kind anzudocken.
Vormittags muss ich irgendwie ein bisschen Haushalt gebacken kriegen, es muss ja dann auch Mittagessen geben… zudem ist es mit den Omas schwierig (zu meiner Mutter gibt es keinen Kontakt und meine Schwiegermutter ist meistens ausgelastet mit Pflege- und Tageskindern. Sie würde zwar sicher nicht nein sagen, aber ich hätte dann ein schlechtes Gewissen) und jemand anderen habe ich nicht, bei dem der Kleine länger bleiben würde.
Liebe Henni, danke für die Erfahrung, dass Abstillen auch gut helfen kann. Aber vom 20. Monat sind wir ja auch noch ein Stück entfernt. Ich würde mir da echt leichter tun, wenn ich nicht das Gefühl hätte, dass er die Milch schon noch ergänzend zum Essen braucht.
Liebe pqr, danke für den Hinweis. Das habe ich gestern gleich meinem Mann weitererzählt. Es beruhigt immer, wenn man hoffen kann, dass es nur eine Phase ist und man nichts falsch macht.
Liebe Kaba, da hast du Recht, im Grundsatz stimmt das schon, das sich was ändern muss. Nur das Was und Wie ist nicht so einfach… an dem Punkt, dass es so definitiv nicht weiter geht war ich in den letzten Wochen schon öfter. Dann habe ich das Beistellbett gegen ein größeres Kinderbett getauscht, damit er nicht mehr aufwacht, wenn er gegen die Stäbe vom kleinen Bett stößt, hab versucht am Schlafrythmus was zu ändern (zweiten Mittagsschlaf gestrichen/später ins Bett gebracht), oder versucht ihn auszupowern indem wir viel draußen waren oder oder oder…. Hat halt alles nicht den Durchbruch gebracht.
Den Schnuller nimmt er tags nur Sekundenweise zum Spielen, nachts findet er es ganz doof, wenn ich versuche ihm den Schnulli in den Mund zu stecken und wird dann natürlich richtig wach. Wasser trinkt er tags aus dem Becher (Magic Cup), nachts habe ich das noch nicht probiert, aber Saugbedürfnis befriedigen kann er damit ja nicht. Vielleicht hilft es wenn er wirklich Durst hat, ich stelle mir das Trinken mal versuchsweise neben das Bett.
Liebe Brianna, danke für den Hinweis, zum Glück brauche ich mir darüber keine Sorgen machen, weil er den Schnuller ja sowieso nicht möchte.
Liebe ShinyCheetah, danke für den Beistand. Ich bin noch nicht dazu gekommen eure Geschichte zu suchen. Vielleicht heute Abend wenn alle Kinder schlafen.
Liebe Carraluma, die Idee, dass er neben Papa besser schlafen könnte, hatte ich auch schon. Beim Mittleren hatten wir das so gemacht, das hatte zeitweise geholfen. Eigentlich war der Papa auch schon einverstanden, dass er neben dem Beistellbett schläft, aber dann kam uns seine Schnarchdiagnose dazwischen. Er schläft jetzt, um Atemaussetzern entgegenzuwirken, mit einer dicken Weste, die verhindert, dass er auf dem Rücken schläft und hat dadurch nachts seine eigenen Probleme. Bis sich das irgendwie eingespielt hat, habe ich diese Idee erst mal verworfen…
Ich denke, wenn der Kleine Würmer hätte, müsste ich davon beim Wickeln was merken? Es gibt jedenfalls keinen Hinweis in die Richtung. Ob ein Gang zum Kinderarzt angebracht ist habe ich aber auch schon überlegt… bei der letzten U-Untersuchung war aber alles ok und zu den Schlafproblemen hatte er auch nix gesagt.
Heute Nacht hat der Kleine von sich aus lange Zeiten versucht nur mit Kuscheln statt stillen weiter zu schlafen. Mehrere Male hat er nur mit Rücken streicheln weiter geschlafen oder ist zu mir gekrabbelt und hat sein Köpfchen auf mich gelegt. Leider ist er jedesmal bald wieder aufgewacht. So etwa nach einer halben Stunde wollte er dann immer doch stillen.
Ich hatte eigentlich gestern noch gar keinen Entschluss gefasst, wie ich weiter mache, nur viel mit meinem Mann darüber geredet, dass ich überlege, evtl. nach Gordon phasenweise weniger zu stillen. Eigentlich dachte ich zwar, ich hätte ihn auch bisher nur zum stillen angedockt, wenn er das wollte und sonst erst mal mit Streicheln oder Kuscheln versucht, aber entweder war das jetzt doch von mir mehr im Fokus, oder er hat mitbekommen, was Mama plant und wollte versuchen mitzuhelfen. Da er allgemein ein Charakter ist, der gerne das tun möchte, was man von ihm will, könnte ich mir das bei ihm sogar vorstellen.
Und ich glaube, das ist der Punkt, an dem ich mich innerlich gegen die ganze Abstillen-/Schlafenlernen-/mit Gewalt was ändern muss-Geschichte sträube. Das suggeriert mir, dass mit dem Kleinen was falsch wäre, was geändert werden muss. Mit ihm ist aber nichts falsch, er ist ganz genau richtig, so wie er ist, und er macht das nicht mit Absicht um mir den Schlaf zu rauben. Er hat halt irgendwo ein Problem (vielleicht sogar einfach nur Blähungen, weil er oft aufwacht und dann pupst) oder macht Entwicklungsschritte durch, die er nachts verarbeitet. Gordon schreibt ja auch, man neigt dazu, das Schlaf-Programm in einer solchen schlechten Phase zu starten, da hat das Kind aber gar keine Kapazitäten für noch was neues/zusätzliches. Schöner wäre natürlich, wenn er mich nicht ganz so viel bräuchte um mit seinem nächtlichen Problem klar zu kommen…
Ich glaube, ich schau jetzt erst mal, wie es sich in den nächsten Nächten entwickelt, vielleicht passt es für uns beide ja gerade ganz gut, dass wir mit kuscheln statt stillen bald längere Schlafphasen bekommen. Wenn es wieder schlechter wird kann ich ja immernoch mit uhrzeitengebundenem Stillverweigern nach Gordon anfangen.