Ich gebe ein Update:
Wir tragen noch immer das große Kind in den Schlaf.
Wir haben einige Abende verschiedenes ausprobiert, aber es bleibt dabei: sie schaukelt sich mehr und mehr auf, je müder sie wird und es endet jedes Mal im vorhersehbaren Drama (wildes, wildes Schlagen, Schreien, Wälzen)
Sie schafft es einfach (noch) nicht, sich selbst runter zu regulieren um in den Schlaf zu finden.
Und je länger wir probieren, desto übermüdeter wird sie chronisch und desto schlechter werden die Nächte.
Keine Chance.
Ich würde es so gerne "Durchziehen", damit die lernt dass man auch im Bett einschlafen kann, und ein Teil in mir sagt: Wenn ich etwas ändern möchte, muss ich es eben ändern.
Aber der größere Teil in mir sieht, wie schwer es dieses Kind hat wenn es nicht in den Schlaf getragen wird.
Wir wollen das so gerne ändern, damit ich auch mal ohne meinen Mann zu meiner Mutter fahren kann über Nacht oder mein Mann mal eine Nacht beruflich weg sein kann.
Wir werden dann mal ausprobieren, ob ich sie auch im Buggy in den Schlaf laufen kann, wenn das Baby grade im Tragetuch schläft
Ich möchte gerne es Stück unabhängiger werden von einer zweiten Person, um meine 2 Mädchen ins Bett bringen zu können.
Abgesehen von der Buggy Idee lassen wir jetzt alles erstmal beim alten.
Ein neues Hochbett, ein Sternenprojektor, Geschichten Vorlesen, Hörspiel hören, Kind im Zimmer herumtragen, hat alles nix gebracht.
Und ja, wir haben es jeweils nicht lange ausprobiert, weil das jedesmal dermaßen im gleichen Drama endete, dass wir das nicht lange ausgehalten haben.
Falls hier also jemand noch mitliest und doch irgendwann noch eine Idee hat, dann gerne her damit.
Ansonsten warten wir jetzt einfach die nötige Hirnreife ab, die mein Kind an dieser Stelle anscheinend noch nicht hat... Frei nach dem Motto: "ich habe noch nie jemanden gesehen, der mit 18 Jahren noch in den Schlaf getragen wurde"
