Spielzeugrotation

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Rinrin
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Re: Spielzeugrotation

Beitrag von Rinrin »

carolina hat geschrieben: 07.02.2021, 15:46 Kann es sein, dass Du Dir viel zu sehr einen Kopf drum machst mit Rhythmen und Mengen und in welchem Raum wieviel wovon? Das klingt unglaublich kompliziert. Was für eine Familie gut sein mag ist für die nächste nicht geeignet. Da wird Dir doch niemand eine Standard-Rotations-Orgaliste geben können?
Die Menge, die die Kinder jetzt noch haben fühlt sich gut an? Super! Wenn sie was aus dem Keller haben wollen muss dafür etwas annähernd Entsprechendes runter. Und dann schaut ihr mal.
Das Problem ist dass wir hier echt auf engem Raum leben (72qm - winziger Keller - 3 Effizient genutzte Zimmer) und wenn ich da nicht hinterher bin haben wir hier ein enormes Konfliktpotenzial.

Ich will auch keine standardrotationsliste die ich unreflektiert umsetze - ich will nur einen Anhaltspunkt was bei anderen funktioniert.

Ich selbst bin mit viel zu viel Zeug groß geworden und das aufräumen hat bis in meine späten 20ger wirklich NIE geklappt. Konmari und flylady haben mich da echt aus nem Loch geholt. Ich brauche eben Vorbilder die ich anpassen kann, da solche Systeme uns das Leben enorm erleichtern und auch definiert der richtige Weg für uns sind aber ich auf wenig Intuition auf dem Gebiet zurück greifen kann.
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schneebesen
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Re: Spielzeugrotation

Beitrag von schneebesen »

Hier wird auch rotiert, ohne Rhythmus ehr nach Bedarf der Kinder. Meist ist es die Große die damit ankommt. Sie hat verstanden, dass sie dafür etwas anderes wegräumen muss. Momentan sind wir noch am üben, dass sie dann nicht das aussortiert, was der mittlere toll findet :roll:

Situation ist hier so, dass es ein Spielzimmer mit großer Regalwand gibt, da würde eigentlich alles reinpassen. Und dann einfach rausgezogen und verteilt. Ich Versuche alles irgendwie in Kisten zu sortieren, damit Kiste gegen Kiste getauscht werden kann. Bei den großen Spielwelten (Duplo, Playmobil, Holzeisenbahn und bauklötze, Schleichstall, Kaufladen) funktioniert das ganz gut. Die ehr kleineren Dinge (Arztkoffer und Frisörzeug z.b. ) fliegt immer herum. Und dazu noch der normale Kleinkram, der irgendwie nirgends dazu gehört aber nicht weg darf.
Bücher, Puzzle und Spiele sortiere ich nach Alter aus und so dass das Baby auch noch was davon hat und später damit spielen kann. Hier werden Puzzleteile usw gern zweckentfremdet als Futter für Kuscheltiere oder so und gehen dann kaputt/verloren/ .... Das möchte ich verhindern. (Das müsste ich auch Mal wieder machen :oops: )

Langfristig sollen die Tauschsachen bzw was für jüngere ist, im ehemaligen Gästezimmer unterkommen, aber wegen dem blöden lockdown ist das Besorgen einfacher Holzregale ein größeres Unterfangen - seit drei Wochen renne ich Einzelteilen im Onlinebaumarkt hinterher und habe immernoch nicht alles. Wenn das regal steht möchte ich nochmal mal radikaler sortieren.

Spiele und Bastelsachen (wobei wir da nicht viel haben) stehen momentan immer zur Verfügung, aber glücklich bin ich damit nicht, weil's auch oft nur rumliegt. Andererseits sind die Kinder hier auch sehr selbständig und ich möchte sie da auch nicht bremsen indem sie immer nach allen Fragen müssen.

Ich lese hier also mal gespannt weiter mit und hoffe für uns, dass ich auch noch eine Idee für uns finde.

P.s. Ich finde deine Reaktion bzgl. alles wegnehmen nicht so tragisch. Hier war der Punkt auch schon im kleinen erreicht und ich hatte das Gefühl, alle haben diesen Knall gebraucht um von null anfangen zu können. Ich hoffe du verstehst was ich meine.
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Meist unterwegs mit Handy, sorry für evtl. Rechtschreibfehler
Sam
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Re: Spielzeugrotation

Beitrag von Sam »

Wir leben auch auf sehr engem Raum (55m2). Es aber mit nur einem Kind sicher einfacher, das Spielzeug im Zaum zu halten. Ich lese trotzdem mal interessiert mit. Wir haben im Moment Boxen: Brio, Bausteine, Duplo, Matchboxautos, Schleichtiere. Zusätzlich noch einige größere Fahrzeuge. Die räume ich immer wieder mal in den Keller, wenn sie wenig bespielt werden, bis sie wieder verlangt werden.
Es gibt noch eine große Box mit Stofftieren und ich hab das Gefühl, die könnte ich genausogut einfach weggeben.

Außerdem haben wir Bücher - da rotiere ich immer einige von oben in die unteren Regale, weil dort nicht alle Platz haben. Bastel/Malzeug räume ich bei Bedarf her.
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Reike
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Re: Spielzeugrotation

Beitrag von Reike »

Bei uns läuft die 'Rotation' auch so, dass sie was in den Keller bringen müssen, wenn was anderes hoch soll. Mal drei Wochen lang nichts und dann wieder dreimal am Tag. Mengenmäßig muss das dann ungefähr passen. Zwischendurch bringe ich dann auch immer mal unbespielte Sachen runter, denn irgendwie wird es trotzdem immer mehr, was hier rumliegt 🙈
Mir kam beim Lesen gerade folgende Idee: Wenn ich mich richtig erinnere, wolltest du doch euer Kinderzimmer eh gerade umgestalten. Kannst du dann nicht die Spielzeuge in Kisten sortieren und die Kinder dürfen dann immer ganze Kisten tauschen. Es gibt dann eben so viele Autos, wie in eine Kiste passen. Bei Tr*fast könnte man ja auch die Größen entsprechend wählen. Getauscht werden darf dann so, dass es wieder ins Spielzeugregal passt. Also auch zwei kleine Kisten gegen eine Große. So, dass eben der vorhandene Regalplatz die Menge, die oben sein darf, begrenzt.
Liebe Grüße von Reike
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AnnaKatharina
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Re: Spielzeugrotation

Beitrag von AnnaKatharina »

Rinrin, ich mag die übrigens Mut zusprechen

Bei K1 waren wir auch irgendwann an dem Punkt.
Aufräumen ein Drama in mehreren Akten. Spielen ging nur noch kurz. Usw.

Radikale Reduktion haben die Situation MASSIVST verbessert. Langes ausdauerndes Spielen. Aufräumen rasch und ohne Geschrei.
Ein Traum.

Bei K2 haben wir Anfang stark begrenzt und es war traumhaft
Irgendwann haben wir wohl den faden verloren. Dass Zimmer wurde immer voller, das Aufräumen immer schwieriger und mit Geschrei und Ständig "Mama. Ich kann mein xy nicht finden". Ind oft auch "ich weiss kchtvwas ich spielen soll"
Ausserdem sind sehr viele Dinge kaputt gegangen. Xylophonschlägel. Teile von Gesellschaftsspielen. Usw.
Weil halt ALLES rumlag und rumflog und nix weg geräumt wurde weil zu unübersichtlich.

Wir haben letztes Wochendede mit K2 Zimmer angefangen.
Noch nicht radikal reduziert aber etwas, neue Kisten besorgt, allgemein dafür gesorgt dass das aufräumen leichter wird.
Es hat schon was gebracht.
Wir werden aber nich mehr Rotation einführen, ich muss nur noch meinen Mann überzeugen, der hat nämlichbirgendwie vergessen wie gut das bei K1 war und sagt jetzt "aber sie spielt doch mit Allem"
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AnnaKatharina
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Re: Spielzeugrotation

Beitrag von AnnaKatharina »

Die Idee mit den Trofasts finde ich übrigens gut.
Wir haben kein Trofast, aber wenn ihr eh welches habt ist das doch super.
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Reike
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Re: Spielzeugrotation

Beitrag von Reike »

Ach ja. Irgendwie habe ich am Ende den Bogen zum Umgestalten nicht mehr bekommen. Mein Gedanke war, dass man dann ja die Aufbewahrung (Regale/Kisten) gleich so wählen könnte, dass das möglich ist. Muss ja nicht das System vom Schweden sein.
Liebe Grüße von Reike
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ixmix
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Re: Spielzeugrotation

Beitrag von ixmix »

Hier gibt es auch eine riesige "Tauschkiste", aus der c.a. ähnlich große Teile ertauscht werden können.
Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass sie nicht mehr wissen, was sie haben. Daher darf nicht mehr mit reingeguckt werden beim rausholen und ich sortiere nach ner Zeit vergessenes komplett aus. Zumindest in der Theorie.
Die Menge, die zur Verfügung steht, variiert hier tatsächlich auch mal. Ne Zeit lang flogen Bücher nur durch die Gegend, da hab ich sie auch drastisch reduziert, um Moment sind wieder viele offen zugänglich.
Mit den Spielzeug ist es ähnlich. Aktuell mit Nr. 3 wurde die eine Kiste nur ausgekippt und durchs Zimmer verteilt, die ist jetzt quasi leer. Spielküche das gleiche. Es gibt nur soviel Spielzeug, wie es gut aufgeräumt werden kann, so ist die Ansage. Das klappt ganz gut. Die Große hat auch schon freiwillig die Puppensachen her gegeben, weil die Kleinen sie eh nur ausgekippt haben. Ich hoffe ja, dass es mal besser wird, dann gehe ich es auch gerne wieder raus, also evtl. zusätzlich, ohne tauschen. Mal sehen.
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Rinrin
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Re: Spielzeugrotation

Beitrag von Rinrin »

Das ist super interessant!
Ich werde mich die woche mal dran machen wasserdichte Behältnisse zu suchen und Silikat zu besorgen damit die Sachen im leicht feuchten Keller keinen Schaden nehmen.

Vielleicht kann ich trofast Kisten auch einvakuumieren in einem staubsaugerbeutel?

Das wird noch eine ganz schöne räumerei..

Wie viele Sachen habt ihr in einer Verkleidungskiste? Gefühlt werden oft eh nur 2-3 Sachen benutzt aber ich finde vor allem jetzt zur Zeit passt es thematisch gut.

Das wäre ja ein Traum von mir.. jahreszeitliche Elemente einbauen 😍
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Re: Spielzeugrotation

Beitrag von AnnaKatharina »

Wir haben keine Verkleidungskiste.
Aber was spricht dagegen, auch die Verkleidungskiste wie eine Bauklotzkiste zu behandeln udn sie halt nicht immer draussen zu haben?
Dann kann die ja auch ruhig voll sein.
Und wenn die Kinder die dann zurück geben wollen aber 2-3 Kostüme draussen behalten, ist das ja auch ok.
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
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