Nimmt Baby, 8 Monate, wirklich zu wenig zu?

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Mamane
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Re: Nimmt Baby, 8 Monate, wirklich zu wenig zu?

Beitrag von Mamane »

Bei mir war am Ende damals auch mein/ unser gutes Bauchgefühl der beste Wegweiser. Die damalige Kinderärztin hat Stress gemacht, wir hätten dauernd zum Wiegen hingehen sollen, und ich bin dann einfach nicht mehr hingegangen :oops: . Erst zur u6 wieder. Da hatte sie dann wieder ausreichend zugenommen gehabt...und ist über die 20. Perzentile seitdem nicht mehr hinaus gekommen.
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danni
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Re: Nimmt Baby, 8 Monate, wirklich zu wenig zu?

Beitrag von danni »

Serafin hat geschrieben: 03.02.2021, 10:58 Ich würde auch eher oft stillen (vor dem Essen vor allem auch) und hochkalorische Beikost anbieten. Abstillen ändert dochc nix. Und die Milch hat ja viele Kalorien und ist ein sehr hochwertiges Nahrungsmittel.
Danke, ja, so sehe ich das auch... Wir stillen immer vor dem Essen bzw. gleich nach dem Aufwachen nach jedem Schläfchen.

Zu anderen Zeiten nimmt sie die Brust nicht, leider kann ich daher die Stillfrequenz nicht erhöhen. Um hochkalptische Beikost bemühe ich mich schon seit 3 Monaten, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Avocado, reichlich Öl, Butter oder Mandelmus zu jeder Mahlzeit... Bis jetzt hat das aber alles noch nicht angeschlagen, nur das Stillen ist seither weniger geworden. Ich hab mich deshalb auch schon gefragt, ob ich durch das, ich nenne es mal „aktive“ Füttern (also mit Nachdruck bzw. während dem Spielen) nicht vielleicht sogar ihren Magen zu sehr blockiere für die viel besser besser verwertbare Muttermilch.

Gefühlsmäßig gibt sie mir eigentlich die Signale, dass sie genug hat und sich schon selbst nimmt, was sie braucht... :(
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danni
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Re: Nimmt Baby, 8 Monate, wirklich zu wenig zu?

Beitrag von danni »

Mamane hat geschrieben: 03.02.2021, 11:11 Bei mir war am Ende damals auch mein/ unser gutes Bauchgefühl der beste Wegweiser. Die damalige Kinderärztin hat Stress gemacht, wir hätten dauernd zum Wiegen hingehen sollen, und ich bin dann einfach nicht mehr hingegangen :oops: . Erst zur u6 wieder. Da hatte sie dann wieder ausreichend zugenommen gehabt...und ist über die 20. Perzentile seitdem nicht mehr hinaus gekommen.
Ich bin auch etwas frustriert über den Druck, den viele Kinderärzte, mir scheint, manchmal ziemlich voreilig auf stillende Mütter ausüben und finde es eigentlich entsetzlich, dass da offenbar nicht lange überlegt wird, welche Auswirkungen das auf die Stillbeziehung haben kann.

Ich wurde auch schon im KH am Tag nach L.‘s Geburt beim Wiegen schief angeschaut und mit einem schroffen „Na, pumpen Sie halt mal ab und schauen Sie, wieviel Milch Sie überhaupt haben“ wieder aus dem Untersuchungsraum hinauszitiert. Das nenne ich mal Kompetenz. Das Zungenbändchen haben sie leider nicht entdeckt...

Am liebsten würde ich wieder zu unserem bisherigen Kinderarzt zurück wechseln. Nur sind gute 45 Minuten Fahrt auf Dauer einem Baby nicht zumutbar, wenn es auch anders geht... Oder, wie seht ihr das?
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Serafin
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Re: Nimmt Baby, 8 Monate, wirklich zu wenig zu?

Beitrag von Serafin »

Wir sind 30 Minuten mit dem Bus gefahren. Oder 30 Minuten Rad. Und ja, ich finde auch 45 Minuten zumutbar. Wir sind zu dem Kidnerarzt, den die Hebamme empfohlen hat und das war sehr sehr gut so. Grad wegen dem Stillen. Auch sonst ist er unkompliziert und pragmatisch. Und ganz ehrlich, so oft ist man da echt nicht. Wenn das Kind krank ist, kann man auch zum Hausarzt.
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Fernweh
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Re: Nimmt Baby, 8 Monate, wirklich zu wenig zu?

Beitrag von Fernweh »

Wir fahren 30 min mit dem Auto zu unserer KiÄ.
Ich fahre auch länger zu guten Ärzt:innen, hauptsache der Umgang mit dem Kind ist gut!

Mit Nachdruck und während dem Spielen würde ich nicht füttern. Es ist schon wichtig, auf die Signale des Kindes zu achten.
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Re: Nimmt Baby, 8 Monate, wirklich zu wenig zu?

Beitrag von Fernweh »

Wenn du dich nicht wohl fühlst, dann wechsle wieder zurück.

Und wegen dem Gewicht wird sicher bald ein Stillmod etwas dazu sagen.
Schnucks 08/16
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Re: Nimmt Baby, 8 Monate, wirklich zu wenig zu?

Beitrag von Lösche Benutzer 22277 »

Ich kann Dir von Herzen das Buch "Mein Kind will nicht essen" von Dr Gonzales empfehlen!
Quintessenz: Beim Essen keinen Druck aufbauen, dem Kind mehr vertrauen.

Natürlich ersetzt das nicht die Beratung von Profis, aber mir hat es geholfen zu verstehen, wie schnell man dem Kind durch zu viel Druck völlig unnötig das intuitive Essen abgewöhnt.
danni
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Re: Nimmt Baby, 8 Monate, wirklich zu wenig zu?

Beitrag von danni »

Ich könnt grad weinen, weil ich eigentlich genau weiß, wie recht ihr habt. Danke!!!

Ich hab für auch beschlossen, dass das so für mich nicht tragbar ist und ich ihr bei der Beikost gänzlich die Führung überlassen werde. Sprich, einfach mehrmals täglich und natürlich weiterhin möglichst hochkalorisch, Brei und Fingerfood anbieten und sie darf nehmen, was sie möchte und sich genauso mit dem Löffel versuchen wie mit dem Fingerfood.

Klappt heute bereits den zweiten Tag richtig schön, sie isst zwar natürlich geringere Mengen, aber ich sehe ihr an, dass ihr Interesse und Spaß an der Sache zurückkehren und das ist mir ehrlich gesagt mehr wert als ein moppeliges Baby. Was hab ich auch davon, wenn sie mit 15 dafür dann magersüchtig wird. :(

Das mit Arzt überlege ich mir dann vielleicht wirklich nochmal...
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Fernweh
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Re: Nimmt Baby, 8 Monate, wirklich zu wenig zu?

Beitrag von Fernweh »

Das hört sich doch gut an! :)

Magst du mal erzählen, was sie so angeboten bekommen hat?
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danni
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Re: Nimmt Baby, 8 Monate, wirklich zu wenig zu?

Beitrag von danni »

Fernweh hat geschrieben: 03.02.2021, 13:38 Das hört sich doch gut an! :)

Magst du mal erzählen, was sie so angeboten bekommen hat?
Derzeit variieren wir:

Morgens:
Gemüse-Obst-Brei (Gläschen) mit Mandelmus
+ je nach Appetit und/oder Brot mit Butter/Fleischzubereitung/Avocado als Aufstrich
(ca. eine Scheibe verputzt sie davon schon sehr freudig. :D)

Mittags:
Gedämpftes Gemüse (Kartoffeln, Süßkartoffeln, Zucchini, Fenchel, Brokkoli, etc.) mit Butter + Menü-Gläschen mit Rapsöl

Snacks zwischendurch:
Hirsekringel/Reiswaffeln in den restlichen Mittagsbrei oder in Fleischzubereitung gedippt, damit auch was dran ist – die liebt sie zum Knabbern!
Mit Obst als Fingerfood ist sie noch sehr zurückhaltend.
Kiwi, Birnen und Weintrauben gehen so, Banane mag sie bisher gar nicht. Gedämpfter Apfel auch so lala...

Zum Abend hin:
Versuchen gerade Milchbrei einzuführen, da braucht sie aber auch noch was dazu auf die Hand, also gibt’s da entweder Gemüse von Mittags, Nudeln in Gemüse-Fleisch-Brei haben wir aktuell neu ausprobiert, oder Brot, wenn es morgens „Müsli“ gab.


Zwischendurch habe ich ihr die letzten Tage auch öfters ein paar Schlucke Muttermilch ausgestrichen und mit dem Becher angeboten, abwechselnd mit PRE. Ersteres trinkt sie gern, aber auch nur an die 10-15ml, zweiteres lehnt sie nach dem Nippen ab.
mit Mausili seit 05/2020
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