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Re: Verunsicherung nach Ostheopathenbesuch

Verfasst: 24.12.2020, 08:50
von Sommermama2017
Noch ne Stimme für "VÖLLIG normal". Alle 2 Stunden nachts klingt super, in dem Alter war das hier leider meistens mehr.

Wenn man lange genug wartet, verwächst es sich und wenn man nicht so lange warten will,muss man da vielleicht schon aktiver was abgewöhnen, aber deswegen muss man ja nicht JETZT beim kleinen Baby was ändern, was nur Stress für alle bedeutet.

Genieß weiter die Babyzeit und toll,dass dich dein Mann da so unterstützt. :)

Re: Verunsicherung nach Ostheopathenbesuch

Verfasst: 24.12.2020, 13:10
von Leominor
Noch eine Stimme für völlig normal. War bei uns genauso und ja, das verwächst sich. Lass dir nichts erzählen. Solange es für euch so passt sehe ich da keinerlei Grund was zu ändern. Ich glaube auch nicht, dass das was bringen würde außer sehr viel Stress und irgendwann dann einen „Erfolg“, der wahrscheinlich auch so von ganz alleine gekommen wäre, weil das Baby älter wird.

Hier wurde es übrigens einmal mit 8 Monaten besser (da durfte ich aufstehen) und ab 14 Monate sehr entspannt, da hat sie dann 5-6 Stunden am Stück geschlafen. Davor maximal 2, meist weniger.

Der Kleine schläft besser. Bei ihm ging Aufstehen mit etwa 5 Monaten. Durchschlafen ist noch nicht in Sicht. Wird aber auch werden, da bin ich sicher.

Hör auf dein Gefühl und lass dir nicht von solchen „Experten“ reinreden.

Re: Verunsicherung nach Ostheopathenbesuch

Verfasst: 24.12.2020, 13:29
von pqr
Das hört sich 100 % normal an. Die Osteopathin hat einfach eher altmodische Vorstellungen und nicht so die Ahnung vom natürlichen Verhalten kleiner Stillbabies.

Re: Verunsicherung nach Ostheopathenbesuch

Verfasst: 24.12.2020, 14:03
von Tamtam31
Meine Osteopathin (auch Physio) meinte: „Baby ständig auf/an der Mama/Papa? Das ist das Beste, was ihr motorisch für
das Kind tun könnt.“
Es gibt also auch solche Osteopathen :)

Re: Verunsicherung nach Ostheopathenbesuch

Verfasst: 24.12.2020, 15:27
von Lamami
Klingt für mich auch relativ normal. Mir hat in dieser Zeit zum Beispiel geholfen mein Kind abends einfach bei mir zu behalten auf dem Sofa bis ich selber schlafen gegangen bin.

Karott2020 hat geschrieben: 24.12.2020, 07:45 Eine kürzlich aufgesuchte Ostheopathin meinte wir kleben aufeinander bzw. leben in Symbiose und das sei der Grund für den "schlechten" Schlaf.
Damit hat sie wohl eindeutig den Horizont ihrer Kompetenzen überschritten. Diesen Argument der zu symbiotischen Beziehung zwischen Mutter und Kind muss leider immer noch für allerhand Schwachsinn herhalten. Eines der Relikte des Harrer-Erbes in Deutschland.
Bei mir zum Beispiel für die nicht gelingende Eingewöhnung des Kindes in den Kindergarten. In meinem Fall: „Ist halt bei Kindern von Alleinerziehenden immer schwierig“ ich schalte bei sowas nur noch auf Durchzug und versuche freundlich zu nicken :roll:

Re: Verunsicherung nach Ostheopathenbesuch

Verfasst: 24.12.2020, 16:37
von nido56
Mein Sohn war etwas älter und schlief deutlich schlechter, als ich ihn bei einer Osteopathin vorgestellt hat. Man will ja nichts unversucht lassen. An mir geklebt hat er die ersten Monate ebenfalls.

Die hat ihn gründlich untersucht und mir dann gesagt "Es tut mir leid, ich kann dir nicht helfen. Du hast ein putzmunter, kerngesund Baby, das zu deinem Pech leider richtig schlecht schläft. Aber das wird sich mit der Zeit sicher bessern".

Das Kind ist heute knapp 9 Jahre alt, 140 cm groß und ganz normal entwickelt. Schlafen ist bis heute nicht sein liebstes Hobby, aber ich denke nicht, dass unsere "Symbiose" irgendwelchen Schaden hinterlassen hat.

Re: Verunsicherung nach Ostheopathenbesuch

Verfasst: 24.12.2020, 16:42
von Franzi175
Sehr unprofessionell. Dein Kind weiß am bestens was für es gut ist. Ich lese da ja gerne herbert renz polster „Born to be wild“. Der hat auch einen blog „Kinder verstehe“
https://www.kinder-verstehen.de/mein-we ... f-man-das/

Re: Verunsicherung nach Ostheopathenbesuch

Verfasst: 24.12.2020, 21:47
von Karott2020
Vielen Dank für die zahlreichen und so wertschätzenden Antworten. Und danke auch für eure Erfahrungsberichte. Ich fühle mich jetzt deutlich besser:). Hätte schon vor einer Woche hier rein schreiben sollen, da hätte ich mir viel grübeln erspart.
Den Renz Polster Artikel empfehle ich jetzt einfach jedem, der mir sagen will, dass sein Babyschlaf/unser Schlaf nicht normal ist.

Und ich nehme den Schlaf jetzt so wie er ist und wie ihr geschrieben habt, irgendwann (jemand hatte hier in 10 Jahren geschrieben;)) klappt es mit dem Ein-und Durchschlafen.

Frohe Weihnachten euch allen.

Re: Verunsicherung nach Ostheopathenbesuch

Verfasst: 25.12.2020, 01:32
von Dickkopf-Mama
Meine Hausärztin meinte mal, natürlich gibt es Kinder die erst wirklich spät durchschlafen, der Vorteil ist: die sind dann alt genug sich wenn sie nachts aufwachgn selbst was zu essen zu nehmen und sich im Zweifelsfall ein Hörspiel anzumachen.
Meine haben jeweils mit ca. 3 wirklich durchgeschlafen.

Re: Verunsicherung nach Ostheopathenbesuch

Verfasst: 25.12.2020, 23:49
von Polarfuchs
Guter Satz von deiner Ärtzin Dickkopf-Mama!

Vielleicht damit du einen Vergleich zu einem älteren Kind hast.
Unsere kleine schläft zwischen 19:30 und 20:00 manchmal wird sie zum stillen erst um 1 wach m meist aber so um 23:00 Uhr... an vielen Tagen ist sie vorher mindestens 1x oder auch 5x wach gewesen, oder reicht dann kurz auf den Arm nehmen und kuscheln. Danach wird sie meist noch 2x wach und stillt. Du merkst, wir sich auch noch weit vom durchschlafen entfernt und selbst sie hat noch einen „3h Rhythmus“ :roll:
Letztens hat sie mal 5h geschlafen, ich habe mich gefühlt wie ein neuer Mensch ;-)