Re: Stillprobleme; vollstillen gewünscht
Verfasst: 07.10.2020, 14:43
Hallo und herzlich willkommen im SuT. Ich melde mich später bei Dir.
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Zufütterung ist z.Zt. auf jeden Fall notwendig. Auf wieviel Milliliter kommt Ihr denn in 24h?Merit hat geschrieben: 06.10.2020, 18:03 Seit Samstag mit Hipp Bio Pre Combiotik, 30ml nach jedem Stillen bzw 30ml abgepumpte MuMi, falls vorhanden.
Ablegen mögen Menschenbabys generell nicht. Sie sind auf die Umstände in der Steinzeit geeicht und da war das lebensbedrohlich. Dein Baby braucht viel Körperkontakt. Den hat sie beim Stillen automatisch, aber wenn sie satt ist, kann dieses Bedürfnis auch durchaus durch Kuscheln oder Tragen (z.B. im Tuch) gesättigt werden.Ca 20-30min pro Brust. Sie ist häufig dabei eingeschlafen und sobald ich sie mal einen Moment abgelegt habe hat sie sofort mit Brüllen angefangen.
Wie sieht denn Eure Schlafumgebung aus?Die Nächte waren sehr unruhig und ich hab quasi gar nicht geschlafen und sie immer nur kurz.
Das ist nicht optimal, da dadurch Deine Milchbildung nichr regelmäßig angekurbelt wird. Das setzt falsche Signale. Ihr solltet aktuell tagsüber alle 2h und nachts alle 3h stillen (jeweils von Stillbeginn zu Stillbeginn gerechnet). Wenn ich weiß, wieviel gesamt zugefüttert wird, kann ich detailierte Tipps geben.Nach dem Zufüttern ist sie so satt, dass sie durchaus 3-4 h schläft und ich sie zum stillen eigentlich nicht wach bekomme
Wirklich blutig oder nur Ziegelmehlsediment?Ca 4 nasse Windeln pro Tag. Bis Samstagw ar der Urin auch leicht blutig, seitdem nicht mehr.
Im Moment sollte Deine Kleine eigentlich täglich 1x Stuhlgang haben. Das wird mit der Zufütterung sicher bald eintretenStuhlgang zwischen Montag und Freitag gar nicht.
Hat sie anatomische Besonderheiten oder eine Saugschwäche genannt? Falls nein, dann machen Stillhütchen mehr Probleme als sie lösen. Sie sollten nur in bestimmten Fällen genutzt werden, das sie den Milchtransfer verringern und eine Saugverwirrung begünstigen können.Am Freitag kam dann der Tipp der Hebamme ich solle Stillhütchen verwenden, damit sie besser andocken könne
Das Pumpen sollte Dich nicht stressen. Du hast die optimale Ausrüstung, aber mit Stress kommt da nicht viel bei raus. Anstatt nach jedem Stillen zu pumpen, würde ich Dir empfehlen 2-4 xPower- oder Intervallpumpen in Euren Tagesablauf zu integrieren, so wie es für Dich passt.Beim Abpumpen kam teilweise gar nichts und manchmal habe ich mit Müh und Not 20ml hinbekommen.
Das könnte tatsächlich passieren, aber wir arbeiten jetzt ja zusammen, um das zu verhindern.Durch die Pre Milch war die Kleine dann auch so satt, dass die Stillabstände teilweise 3-4 Stunden lang geworden sind und ich sie selbst da grade so wach bekommen habe. Es hat zwar erstmal den Druck rausgenommen aber ich hab die Befürchtung, dass es zum vorzeitigen abstillen führt.
Die beste Milchanregerin ist Deine Tochter, wenn sie regelmäßig effektiv trinkt. Pumpen ist super, um die PRE-Menge so gering wie möglich zu halten, aber selbst wenn Du keine Milch gewinnst, gibt es effektive Methoden, wie z.B. Wechselstillen oder Brustkompression (Text und Video).Meine Hebamme meint ich hätte zu wenig Milch und ich müsse die Milchbildung durch ständiges abpumpen anregen.
Auf jeden Fall!Zwischen den einzelnen Stillsessions ziehen meine Brüste auch ordentlich, was ja doch eigentlich ein gutes Zeichen ist, oder?
Zufütterung ist aktuell unbedingt notwendig, damit Deine Kleine genug Kraft zum Stillen hat. Wir schleichen sie so bald wie möglich aus. Sie ust aktuell jedoch eine Krücke, die wir brauchen, um zum Vollstillen zu kommen.Sie hat heute auch noch kein zusätzliches Fläschchen bekommen.
Das behalte ich auf jeden Fall im Hinterkopf. Die Brustverkleinerung war beidseitig?Merit hat geschrieben: 06.10.2020, 18:17 Achso, erwähnenswert wäre noch, dass ich vor ca 6 Jahren eine Brustverkleinerung auf Grund zweier gutartiger Tumore (Fibroadenome) hatte. Die Brustwarzen wurden dabei aber nicht entfernt, sondern es wurde drumherum geschnitten, eben damit ich später stillen kann.
Es besteht definitiv Zufütterbedarf. Bitte halte Dich mit solchen Empfehlungen zurück. Diese sind laut Forenregeln nur den Stillmods erlaubt.sanilii hat geschrieben: 06.10.2020, 18:41 Ich bin nur Mama, also kein fachlicher Rat, aber ich finde alles auf Null setzen durch ausgiebiges Kuscheln und stillen nach Bedarf hört sich garnicht schlecht an.
Das gilt erst, wenn die Babys 6 Wochen alt sind. Bis dahin sollten auch Stillbabys täglich Stuhlgang haben.Bönthi hat geschrieben: 06.10.2020, 19:01 Zum Stuhlgang: Bei Stillkindern sagt man immer, alles zwischen zehn mal am Tag und alle zehn Tage ist normal.
Dafür ist es definitiv noch nicht zu spät. Deinem Mann ist vermutlich nicht bewusst, wie wichtig das Stillen für die Gesundheit Eures Babys aber auch für Deine Gesundheit ist (sowohl kurz- als auch langfristig). Wenn Du dazu Infos brauchst, sag Bescheid.Merit hat geschrieben: 07.10.2020, 04:09 Mein Mann hat überhaupt kein Verständnis für meinen Wunsch zu stillen sondern nur dafür dass sie zunehmen muss. Das will ich doch auch, deswegen füttern wir ja auch zu. Aber ich möchte so gern einen Weg zum voll stillen finden, auch wenn ich die Befürchtung habe, dass es dafür zu spät ist, weil zu viel schief gelaufen ist.
Entschuldige bitte, das sollte kein Rat (und schon garnicht zum nicht Zufüttern) sein, hörte sich für mich lediglich trotzdem sinnvoll weil auch ein bisschen den Stress rausnehmend an. Und nackig kuscheln ist doch nie verkehrtTeazer hat geschrieben: 07.10.2020, 20:06
Es besteht definitiv Zufütterbedarf. Bitte halte Dich mit solchen Empfehlungen zurück. Diese sind laut Forenregeln nur den Stillmods erlaubt.
Alles "auf Null setzen" ist eine Empfehlung zum Nicht-Zufüttern und das hast Du geschrieben. Kann passieren. Wollte Dich nur drauf aufmerksam machen.
Aber nur, wenn das Baby gut zunimmt und das ist aktuell leider nicht der Fall.hörte sich für mich lediglich trotzdem sinnvoll weil auch ein bisschen den Stress rausnehmend an.
Da stimme ich Dir vollkommen zu.Und nackig kuscheln ist doch nie verkehrt
Vermutlich ist die Stillpisition am besten geeignet, in der dein Baby am effektivsten trinkt. Bei uns hat es lange im Liegen nicht so gut geklappt, das heißt sie nuckelte nur, aber schluckte kaum. Das zurückgelehnte "intuitive Anlegen" war bei uns am effektivsten. Andere schwören auf das Stillen im Liegen. Das ist, glaube ich, sehr individuell. Langfristig ist liegen, insbesondere nachts, natürlich besonders praktisch.Merit hat geschrieben: 08.10.2020, 02:38 Ein paar Fragen hab ich noch...
Muss ich immer die Stillposition wechseln? Wir stillen grade fast nur im Liegen, weil das einfach so bequem ist und ich sie da glaube ich am besten angelegt bekomme.
Ist die Brustkompression auch im Liegen möglich?
Ich hatte nach der Geburt nie dieses Gegühl super pralle oder schmerzende Brüste zu haben. Ist das ein Zeichen dafür, dass ich möglicherweise keinen Milcheinschuss hatte?
Sie tropfen auch nicht und von allein kommt auch nichts raus.