Ist richtig, ich habe das Zufüttern mit DAL und Fingerfütterung beendet, da ich den gesamten Tag nur gefüttert habe und zu überhaupt nichts mehr kam. Das war extrem stressig. Plus jedes Mal abpumpen und zur gleichen Zeit sich um das Baby kümmern. Allerdings glaube ich nicht, dass es zu weiteren Problemen geführt hat. Nach meiner Meinung kann er sehr gut zwischen Flasche und Brust unterscheiden.
Ok, das kannst du ja vielleicht besser einschätzen, die Beschreibungen mit an- und abdocken und wegdrehen und so klang nur nach Saugverwirrung. Manchmal ist es den Babys dann auch nicht möglich noch effektiv aus der Brust zu trinken, da das Saugen an künstlichen Saugern anders ist als an der Brust.
Ich verstehe die Frage glaube ich nicht. Das beschriebene bezog sich auf einen ungefähren Tagesablauf, manchmal gebe ich kein Fläschchen, wenn er nicht noch mehr essen möchte. Wenn er schmatzt, dann lege ich ihn an die Brust und wenn er danach noch quengelt, dann gebe ich ihm ein Fläschchen. Es kann auch sein, dass er nur die Brust möchte.
Du hast es schon richtig beantwortet, ich wollte wissen, ob du direkt nach dem Flaschefüttern stillst oder umgekehrt, oder ob das Zeit dazwischen liegt.
Es ist eine Babywaage von Withings.
Sehr gut. Ich habe die Daten deines Sohnes jetzt mal ausgewertet. Er hat zunächst 10% abgenommen, dann aber zügig gut zugenommen und liegt jetzt auch in einem guten Bereich, momentan stagniert es etwas, was für das Alter aber nicht ungewöhnlich ist. Du brauchst bitte nicht täglich wiegen. Mir reicht, wenn ihr 1x in der Woche wiegt.
Das liest sich richtig, es ist super stressig ihn zu füttern, da er bei Beginn des Stillens nicht still hält und mit den Armen und Beinen zappelt, den Körper windet. Mittlerweile verweigert er das Fläschchen nicht mehr. Beim stillen ist er nur still, wenn der Milchfluss sehr gut ist und Milch fließt, also wenn er effektiv trinken kann, sonst ist er super anstrengend an der Brust und extrem unruhig.
Was kann ich gegen die Saugverwirrung in beide Richtungen machen?
Habt ihr mal versucht, ihn zu pucken? Jetzt wird er es nicht mehr akzeptieren denke ich.
Zur Saugverwirrung: Ich schlage vor, dass wir versuchen, euer Stillmanagement zu verbessern, so dass ihr hauptsächlich stillen könnt und nur wenig mit Flasche füttern müsst.
Ich gehe nicht davon aus, dass es noch zum Vollstillen kommen wird, da ihr auch seit der Geburt zufüttert. Was ich dir aber vorschlagen kann, schreibe ich noch weiter unten.
Ich mache es an den Brüsten fest und an dem trinken von meinem Sohn. An manchen Tagen kann er deutlich länger an den Brüsten trinken ohne unruhig zu werden und es gibt Nächte, da habe ich nach einer langen Pause deutlich gefülltere Brüste als in anderen Nächten. Manchmal schafft er es nicht die Brust zu leeren während der Nacht, da diese dann sehr voll ist.
Außerdem hatte ich in den ersten 6 Wochen nach der Geburt öfters Milchstau in der Nacht, das habe ich nun nicht mehr. Ich glaube im Nachhinein war es falsch so viel zuzufüttern, ich hätte lieber auf das Anlegen mehr wert gelegt, denn ich denke die Miclhmenge hat doch sehr stark gelitten. Ich weiß es natürlich nicht, aber ich denke rückblickend war es nicht der richtige Weg. Auch jetzt versuche ich das Füttern mit der Flasche auf den Notfall zu beschränken.
Der Zustand der Brüste sagt nichts über die Milchmenge aus, die das Baby trinkt. Die Milch bildet sich während des Trinkens und nach einer Zeit werden und bleiben die Brüste auch weich, außer man stillt mehrere Stunden nicht, dann können sie sich auch verhärten. Es sagt aber nicht über die Milchmenge die du bilden kannst aus!
Dass er so unruhig trinkt, kann verschiedene Ursachen haben, wie schon erwähnt: Zungenbändchen, Saugverwirrung, vielleicht muss er auch und manche Kinder sind auch einfach zappelig.
Wie du schon sagst, das sofortige Zufüttern hat eurer Stillbeziehung dazwischengefunkt, aber da brauchst du dir keine Vorwürfe machen. Als junge Mutter kann man nicht alles wissen und leider hattest du auch keine gute Unterstützung an deiner Seite. Du hast dich da bis jetzt durchgekämpft und kämpfst weiter. Die Stillzeit kann noch lange dauern, wenn es auch nicht Vollstillen wird.
Das Baby sollte den Kopf in den Nacken legen oder? Das meine ich mit überstrecken.
Habe gestern gesehen, dass es Material gibt zum ansehen bezüglich dem Stillen.
Ich habe bereits verschiedene Positionen ausprobiert, da er schon so groß ist und ziemlich schwer und dazu sich so stark bewegt ist jede Position eine Herausforderung. Die Football-Haltung ist schwierig, denn dann stützt er sich immer mit den Beinen ab und dann dauert es ewig ihn anzulegen. Im Liegen ist es am einfachsten obwohl immer noch schwer. Die zurückgelegte Haltung geht auch ganz gut, wenn er dabei gut mitmacht.
Nein, ein Baby soll gerade liegen, Rücken und Kopf bilden eine Linie. Wenn du mal deinen Kopf in den Nacken legst, merkst du, wie schwer es ist zu trinken und zu schlucken.
Daher achte darauf, dass dein Sohn gerade liegt, den Mund schön weit öffnet und er viel von der Brust in den Mund nimmt.
In Anbetracht aller vorliegenden Fakten möchte ich dir folgendes vorschlagen:
- Wir arbeiten an eurem Stillmanagement, um so viele Mahlzeiten wie möglich durch das Stillen abzudecken
- Wir schauen nach der Beikostreife deines Babys und führen langsam Beikost ein
- über die Beikost schleichen wir die Flaschennahrung aus, so dass du stillst und er nebenher Beikost bekommt
Kennt du schon den Thread zur Beikosteinführung hier in der Linksammlung? Lies ihn dir mal bitte durch und teile mir deine Gedanken dazu mit.
Was meinst du, kannst du dir das vorstellen?
Viele Grüße
SchneFiMa
ModTeam Stillberatung