Jap, genau deswegen. Es gab Zeiten da war es sehr sehr sehr schwierig das der Bub aus der Brust getrunken hat. Für mich (damals) ein sicheres Zeichen für eine Saugverwirrung. Wir konnten ab der 8./9. Lebenswoche fast nur noch allein, im Liegen (oder hopsend auf dem Pezziball) und im Halbschlaf stillen. Zeitweise hat er sonst überwiegend brüllend die Brust abgelehnt, aus dem Fläschchen aber getrunken. Das hat mich natürlich extrem verunsichert. Theoretisch wusste ich das es nicht unbedingt Hunger sondern auch der verstärkte Saugreiz sein kann, praktisch hat es mich fertig gemacht. Ich frage mich inzwischen oft ob er vielleicht wirklich keinen Hunger hatte und ich ihn ständig so an die Brust gedrängt habe, weswegen er dann wiederum häufig so ausgeflippt ist. Denn, ich muss zugeben, dass wir ähnlich (in keinem Fall so extrem wie beim Bub, aber sie ist bisher insgesamt deutlich weniger unruhig als er) unruhige Phasen an der Brust jetzt auch bei der Kleinen haben, die hatte aber noch nie ein Schnuller oder Fläschchen im Mund

Dennoch, mir wäre das Risiko diesmal zu hoch. Wenn wir heute schwierige Phasen an der Brust haben kann ich deutlich gelassener bleiben weil ich weiß sie kann nicht saugverwirrt sein, das hilft mir total die Ruhe zu bewahren, was sie dann wahrscheinlich wiederum spürt.
Ich hoffe meine Antwort klingt nicht zu verworren, wenn doch entschuldigt in Anbetracht der Uhrzeit

Manchmal ist das größte Glück ganz klein... (05/18)&(06/20)