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Re: 9,5 Monate, Breifreie Beikost und Gewichtsabnahme
Verfasst: 07.04.2020, 12:51
von Rinrin
Ich wünsche dir nur dass du nicht mit so Unsinn konfrontiert wirst wie „stillen sie ab und mästen sie das Kind mit Gläschen“ - aber es gibt ja auch vernünftige Ärzte.
Wenn tatsächlich Handlungsbedarf besteht würde ich hier eine stillberatung erbitten oder vor Ort eine stillberaterin anfragen.
Re: 9,5 Monate, Breifreie Beikost und Gewichtsabnahme
Verfasst: 07.04.2020, 15:32
von Glyzinie
Schönen Nachmittag!
Machst die denn zum Beispiel dieses Vor- und Zurückwippen im 4-Füßler, was oft Vorarbeit zum Krabbeln ist? Wie ist sie denn sonst so?
Mit 9,5 Monaten finde ich es auch normal, dass sie nicht mehr so speckig sind.
Mein Sohn ist zwar sehr leichtgewichtig aber ich schaue immer mal ins Gelbe Heft, ob er wieder nahe der letzten Perzentile kommt. (Sein BMI passt aber, da er auch klein ist)
Das Heft kann auch beruhigen, vielleicht ist sie ja gar nicht abgerutscht? So viel legen sie ja nicht mehr zu in dem Alter.
Re: 9,5 Monate, Breifreie Beikost und Gewichtsabnahme
Verfasst: 07.04.2020, 16:03
von Zuckerherz
Hallo.. Nein.. Sie macht lediglich den Armstütz und dreht sich in Bauch- und Rückenlage.. Vom Vierfüßler sind wir auch entfernt.
Ich bin ein bisschen unschlüssig ob die Maße von der U5 im Januar überhaupt stimmen. Sie wäre demnach wirklich gar nicht gewachsen. Weder in die Länge, noch in die Breite und auch nicht der Kopfumfang.
Gestern wurde ich hier im Forum gefragt, ob ich anhand der Kleidung was bemerkt habe. Tatsächlich passen einige Kleidungsstücke von Dezember nicht mehr so gut. Und was mich echt dazu gebracht hat die Werte von Januar anzuzweifeln, war die Tatsache, dass eben alle Angaben KOMPLETT identisch sind wie beim heutigen Tag, unser Kind aber schlanker wirkt. Und das geht dann ja nicht oder?! Entweder sie sieht dann auch genauso aus wie vor 3 Monaten oder sie ist doch gewachsen.
Außerdem hatte mein Käferkind mit ihren 48cm und 3040g eigentlich eine zierliche Figur zu ihrem Lebensstart. Sie hatte wirklich schnell gut zugenommen und ihr Gewicht locker verdoppelt bis zur U5 aber ich kann mir bei aller Liebe nicht vorstellen, dass sie da auch schon 69cm hatte. Sie war wirklich eher immer von der kleinen Sorte aber klein wären 69cm mit 6,5 Monaten definitiv nicht oder?
Lg
Re: 9,5 Monate, Breifreie Beikost und Gewichtsabnahme
Verfasst: 07.04.2020, 16:14
von Seiltänzerin
pqr hat geschrieben: 07.04.2020, 09:09
Ich mag Dir den Link zum Thema Wiegen und Zunahme dalassen aus den Stillinfos hier.
Die zu erwartende Zunahme wäre 40 bis 110 g pro Woche in dem Alter.
Das kann so eine Personenwaage nicht abbilden.
Die Personenwaage kann das nicht von Woche zu Woche abbilden. Aber hier ist ja ein Zeitraum von vielleicht 10 Wochen (?) vergangen, in denen 400 g Zunahme sein sollten. Die würde man mit der Differenzwägung schon sehen, wenn die Personenwaage vernünftig ist (wovon ich ausgehe nach der Beschreibung, wenn die mehrfache Differenzwägung mit Mama und Papa das gleiche Ergebnis gebracht hat - relativ geringer statistischer Fehler und die Packung Mehl 1 kg gewogen hat - relativ geringer systematischer Fehler). Wenn 7,3 gewogen wurde, liegt das Gewicht wahrscheinlich zwischen 7,2 und 7,4 kg (bei meiner Waage), vielleicht auch zwischen 7,1 und 7,5 kg. Aber die 7,9 kg, die sie haben sollte, sind da wohl nicht drin. Trotzdem bleibt es eine andere Waage als die beim Kinderarzt und nicht direkt vergleichbar.
Größerer Punkt ist die andere Tageszeit. Ich bin abends schonmal 1-2 kg schwerer als morgens. Der Kleine war erst morgens deutlich schwerer (wenn er nachts getrunken hatte), jetzt ist er abends schwerer als morgens (wenn er gut gegessen hat).
Langer Rede kurzer Sinn: Grund zum Wiegen beim Kinderarzt - definitiv. Grund zur Panik - nein.
Wenn du das von dir aus ansprichst, kommst du auch viel selbstbewusster rüber. Du hast deinem Kind regelmäßig Essen und Milch angeboten. Wenn die Zunahme zu gering ist, willst du Ursachen wissen und nichts erzwingen
Re: 9,5 Monate, Breifreie Beikost und Gewichtsabnahme
Verfasst: 07.04.2020, 17:26
von Rinrin
Vor allem die Länge ist bei liegenden Babys ja superschwer ganz genau zu bestimmen. Da kommen schon mal paar cm Unterschied raus. Und die Tageszeit ist natürlich auch ein großer Faktor. Ein voller Darm/blase macht ja schnell mal paar g Unterschied
Re: 9,5 Monate, Breifreie Beikost und Gewichtsabnahme
Verfasst: 07.04.2020, 17:49
von Zuckerherz
Ach.. Ich glaube, auch diese Hoffnung kann ich jetz abhaken.. Ich hab die Werte von allen U's in die Tabellenkurven der WHO eingetragen und musste leider feststellen, dass sie bis einschließlich der U5 konstant auf ihrer Perzentile lag. Ihre Werte des heutigen Tages sprechen schon für einen ordentlichen Absacker in der Kurve.. Ich hoffe so unendlich, dass sie dennoch gesund ist..

Re: 9,5 Monate, Breifreie Beikost und Gewichtsabnahme
Verfasst: 07.04.2020, 19:41
von Tamtam31
Ach Mensch, da dreht sich ja dein Gedankenkarussell schon ganz gehörig, mhm? Bislang hast du jetzt noch nix davon geschrieben, dass deine Tochter nicht fit wäre... wie ist sie denn so drauf?
Ich finde es total verständlich, dass du dir Sorgen machst. Trotzdem etwas Pragmatismus: der Termin ist schon am Donnerstag und es ist super, dass du selbst darauf aufmerksam geworden ist! Und selbst wenn man jetzt (wie auch immer) handeln müsste: dann tut ihr das eben. Dafür ist der Doc da. Und hier sind auch fitte Stillberaterinnen, die dich ggf.unterstützen können.
Re: 9,5 Monate, Breifreie Beikost und Gewichtsabnahme
Verfasst: 07.04.2020, 20:33
von Zuckerherz
Ich danke dir für deinen Beitrag..
Ja, ich denke schon sehr viel nach und komme selbstverständlich auf nix. Ich bin halt leider auch weder Mediziner noch Hellseher, dafür aber megaungeduldig und sehr verängstigt.
Zu unserer Geschichte:
Ich musste bereits in der Schwangerschaft (vor ziemlich genau einem Jahr) zur Feindiagnostik, weil die Kleine der Gyn etwas zu zart war, bzw. grenzwertig gewachsen ist. Dort wurde lange und sehr gründlich vom leitenden Oberarzt geschallt und untersucht, glücklicherweise konnte dann nix festgestellt werden und ich würde mit unauffälligem Befund entlassen. Seine dort prognostizierten Schätzungen trafen ziemlich ins Schwarze und so wurde sie am 19.06. schnell, spontan und komplikationslos im Geburtshaus mit 48cm und 3040g geboren.
Leider entpuppte sie sich nach 3 Wochen als Schreibaby, genau wie unsere Große. Wir gingen 4 Monate durch die Hölle. Ich habe sie zu dieser Zeit kontinuierlich getragen. Bei unserer großen Tochter wurde das Schreien mit jedem Schritt der Mobilität besser und endete mit ihren ersten freien Schritten. Sie ist ihrer Entwicklung stets um einiges voraus. Die Kleine hingegen drehte sich mit 5,5 Monaten zum ersten Mal, das Zurückdrehen klappte erst mit 7,5 Monaten nach nochmaligen Termin bei der Osteopathin. Motorisch ist sie sonst noch nicht recht auf zack. Sie 'kreist' um die eigene Achse wenn man sie mit Spielzeug lockt und schiebt sich auch armlastig rückwärts. Jedoch nicht sehr zielgerichtet. Sie ist fröhlich, interessiert, beschäftigt sich gerne mit ihren Spielsachen, beobachtet genau und wirkt konzentriert. Aufstehen, Vierfüßler, Sitzen -> Fehlanzeige.. Das war auch der eigentliche Grund, weswegen ich zum Kinderarzt wollte. Dann kam jetzt der Entwicklungsstillstand on top noch dazu..
Ich bin gespannt was beim Kinderarzt passiert. Irgendwelche Konsequenzen wird unser Termin mit Sicherheit nach sich ziehen..
Ich entschuldige mich für den langen Text..
Re: 9,5 Monate, Breifreie Beikost und Gewichtsabnahme
Verfasst: 07.04.2020, 21:40
von Rinrin
Entschuldige dich nicht. Du machst dir schließlich sorgen... nur um mal zu erwähnen: bei der U6 hatte das wuz nen sehr starken Knick (von ~50 auf u20 wenn ich mich richtig erinnere) nach unten in ihrer perzentile und niemand hat groß irgendwas dazu gemeint weil sie sonst gut drauf war.
Bei der U7 war sie wieder oben.
Ich hab das Gefühl dass vor allem Kindern die motorisch etwas scharchzapfiger sind eher entwicklungsverzögerungen „unterstellt“ werden wo man es bei einem mobilen Kind nicht unbedingt etwas anmerken würde. Nach dem Motto: woran liegt es dass dieses Kind so viel „weniger“ (gemeint: sichtbares) kann als andere.
Aber Kinder wachsen in Schüben. Selbst wenn viele Tage und Wochen nichts war kommt es plötzlich.
Und Muskeln sind schwerer als fett. Wenn sie noch nicht so trainiert ist, das fett aber schwindet (das Hirn braucht schließlich viel Energie zum wachsen) dann kann ich mir schon vorstellen da einfach nicht so viel Gewicht dazu kommt.
Was du für dich tun kannst ist dir genau anzuschauen was dein Kind schon alles kann (nicht was sie nicht kann) - also eine reine Positivliste - v.a bei softskills

vielleicht ist da irgendwo ihr gewählter entwicklungsschwerpunkt?
An sonsten bist du Donnerstag beim Arzt und lässt kontrollieren! Ich finde es sehr verantwortungsvoll von dir dass du dich so sorgst und Hilfe organisierst.
Re: 9,5 Monate, Breifreie Beikost und Gewichtsabnahme
Verfasst: 07.04.2020, 21:41
von Glyzinie
Auch evtl. Konsequenzen musst du nicht fürchten.
Sollte sie Probleme in der Motorik und Entwicklung haben, kann sie ja Physio oder anderes machen. Dass sie insgesamt schwerwiegende Probleme hat, glaube ich nicht.
Unsere Sohn hängt insgesamt immer leicht zurück, konnte so aber schon einiges aufholen.
Mein Bruder war nur 2.600g bei der Geburt, also Mangelgeburt während dein Baby ja noch ganz im Rahmen lag, zumal als Mädchen. Heute ist er von normaler Größe und Gewicht.