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Re: Plazentareste und Methergin
Verfasst: 10.12.2019, 23:42
von AnnaKatharina
Also, von einer Gyn, die Oxytocin und Cytotec nicht KENNT, würde ICH mich nicht behandeln lassen - wer weiss, was die sonst alles noch nicht kennt

(Ich meine wirklich nur nicht KENNEN, es kann ja sein, dass sie in deinem Fall gute Gründe hat, Methergin zu empfehlen statt Oxy oder Cyto)
Re: Plazentareste und Methergin
Verfasst: 11.12.2019, 01:16
von Liaa
Mir wurde nach der letzten Entbindung zweimal Methergin gespritzt. Etwa 1-2 Wochen nach der Geburt, weil der Wochenfluß zu früh gestoppt hat.
Bei der ersten Injektion wusste ich nicht, was es ist (hatte gedacht, er spritzt Oxytoxin), beim zweiten Mal wurden meine Bedenken leider nicht ernst genommen.
Nach der zu späten Info der Hebamme und einem Anruf in der Kinderklinik wurde mir geraten 24 Stunden nicht zu stillen und die Milch zu verwerfen und das Baby wegen möglicher Nebenwirkungen genau zu beobachten.
Siehe Absatz ganz unten:
*irreführenden Link entfernt*
Zwei verschiedene Frauenärzte hatten mir das Zeug verschieben. Beide wussten, dass ich stille.
Ich würde es nicht mehr nehmen, sondern auf eine Alternative bestehen.
Re: Plazentareste und Methergin
Verfasst: 11.12.2019, 06:39
von 7erendipity
Mädels, warum schaut ihr denn nicht in den Link und sucht jetzt irgendwelche Informationen zusammen?
Mondenkind schrieb bereits im o. g. Link, dass eine einmalige Gabe mit stillen vereinbar ist, auch wenn es sich nicht um das Mittel der ersten Wahl handelt.
Irgendwelche Infos zu verlinken ist nicht sinnvoll, da in der Fachinfo von fast jedem Medikament (!) steht, dass man nicht stillen soll oder die Milch verwerfen soll.
Sinnvoll sind in solchen Fällen nur Embryotox, Fetotox oder Schäfer/Spielmann oder ähnliche Referenzen.
Hier nochmal das Zitat:
Mondenkind hat geschrieben: 24.11.2013, 21:59
Eine Endometritis wird antibiotisch behandelt. Desweiteren mit kontraktionsfördernden Mitteln wie Oxytocin. Wenn das keine Wirkung zeigt, dann sollte eine Cürettage erfolgen, denn dann liegt der Verdacht nahe, dass doch Reste in utero verblieben sind. Methergin ist veraltet, weil es reich an Nebenwirkungen ist. Eine Einmalgabe von Methergin ist kein Stillhindernis und wirkt sich auch nicht negativ auf die Milchmenge aus, aber es ist schlichtweg veraltet und es gibt Besseres.
Das deiner Frauenärztin Oxytocin nicht bekannt ist, kann ich mir so nicht vorstellen. Eher dass es mittlerweile erste Wahl ist vielleicht.
Re: Plazentareste und Methergin
Verfasst: 11.12.2019, 07:27
von Tamtam31
Danke für eure, Antworten und Teilnahme!
Telefoniert morgen mit ihr wegen der Blutwerte und frage dann, was sie davon hält eine von Mondenkind genannten Medi dazuzugeben...
Eigentlich beisst sich die hohe Magnesium-Dosierung doch mit der Kontraktionsförderung, oder?
Wegen Vasospamus nehme ich derzeit noch 1200mg/tgl.
Re: Plazentareste und Methergin
Verfasst: 11.12.2019, 08:29
von Mondenkind
Liaa, deinen Link hab ich editiert, da er irreführende Informationen enthält. Die Rote Liste dient hauptsächlich der Absicherung des Herstellers, nicht der medizinisch sinnvollen Information zum Stillen. Das ist hier nicht hilfreich.
Wir haben Methergin früher ständig direkt nach der Geburt gegeben, ich erinnere mich an (zugegebenermaßen alte) Zeiten in der Klinik, da hat jede Dritt- oder Mehrfachgebärende Methergin im bekommen, bevor die Plazenta da war. Das ist natürlich Quatsch und unnötig und man macht das nicht mehr, wegen der Nebenwirkungen. Aber eine Stillpause von 24 Stunden ist wirklich nicht nötig.
Aber wie gesagt, es gibt bessere Medikamente heutzutage.
Oxytocin und Cytotec nicht zu kennen ist nicht möglich als Gyn, wirklich nicht. Das kann eigentlich nicht sein...
Re: Plazentareste und Methergin
Verfasst: 11.12.2019, 10:01
von Tamtam31
Mondenkind hat geschrieben: 11.12.2019, 08:29
Liaa, deinen Link hab ich editiert, da er irreführende Informationen enthält. Die Rote Liste dient hauptsächlich der Absicherung des Herstellers, nicht der medizinisch sinnvollen Information zum Stillen. Das ist hier nicht hilfreich.
Wir haben Methergin früher ständig direkt nach der Geburt gegeben, ich erinnere mich an (zugegebenermaßen alte) Zeiten in der Klinik, da hat jede Dritt- oder Mehrfachgebärende Methergin im bekommen, bevor die Plazenta da war. Das ist natürlich Quatsch und unnötig und man macht das nicht mehr, wegen der Nebenwirkungen. Aber eine Stillpause von 24 Stunden ist wirklich nicht nötig.
Aber wie gesagt, es gibt bessere Medikamente heutzutage.
Oxytocin und Cytotec nicht zu kennen ist nicht möglich als Gyn, wirklich nicht. Das kann eigentlich nicht sein...
Ich war nur irritiert, dass sie - als ich Methergin hinterfragte - nicht die o.g. Alternativen nannte. Aber da frage ich am Donnerstag einfach nochmal nach...
Mondenkind, beißt sich die ‚Kontraktionsankurbelung‘ mit der Magnesiumeinnahme? Oder kann ich das weiternehmen für den Vasospasmus?
Re: Plazentareste und Methergin
Verfasst: 11.12.2019, 10:04
von Mondenkind
Nimm ruhig weiter. Die Wirkung des Stillens ist stärker als die des Magnesiums.
Re: Plazentareste und Methergin
Verfasst: 12.12.2019, 12:45
von Tamtam31
Ich finde ja, der Tee wirkt. Es ziept und zerrt immer mal wieder im Unterleib.
Bislang trinke ich 3x tgl. eine Tasse und bin sehr versucht das zu steigern,...
Die Blutung hat aufgehört - da bin ich nun unschlüssig ob das positiv oder negativ ist. Da die Blutung frischrot war, finde ich das erstmal ganz gut...aber ohne Blutung löst sich das Problem auch nicht, oder?
Ist homöopathisches Mutterkorn (secale cornutum) muttermilchgängig?
Re: Plazentareste und Methergin
Verfasst: 12.12.2019, 12:47
von pqr
Per Definition nein.
Re: Plazentareste und Methergin
Verfasst: 12.12.2019, 17:33
von Tamtam31
pqr hat geschrieben: 12.12.2019, 12:47
Per Definition nein.
Beziehst du dich auf meine Frage zur Homöopathie?