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Re: Abends zufüttern?

Verfasst: 26.02.2019, 12:27
von FräuleinPfoetchen
Achso: Weißt du, was ein Entwicklungsschub ist? Auf der Seite vom Gewünschtesten Wunschkind unter Stichworte findest du mehr, falls nicht, ich kann es gerade nicht raussuchen.

Re: Abends zufüttern?

Verfasst: 26.02.2019, 12:28
von Pungl

Re: Abends zufüttern?

Verfasst: 26.02.2019, 12:35
von ViolaBo
Herzlichen Glückwunsch zum Baby :)
Ich möchte auch nur nochmal dalassen, dass ich hier sehr oft gelesen habe, dass ein Milcheinschuss auch sehr sanft kommen kann. Hat mich damals auch sehr verunsichert!
Und ob die Milch sprudelt oder nicht, liegt meines Wissens vor allem an den Schließmuskeln der Brustwarzen, nicht an der Menge.

Re: Abends zufüttern?

Verfasst: 26.02.2019, 12:56
von bluestar
Herzlichen Glückwunsch!
Ich wollte auch nochmal bekräftigen dass Clusterfeeding gerade bei Neugeborenen ganz normal und meines Wissens nach für die Milchbildung auch wichtig ist. Kannst du es dir vielleicht ein bisschen schöner gestalten - du bist ja noch im Wochenbett da ist ja Erholung und Entspannung schon wichtig. Auch bei deiner Vorgeschichte. Mit einer Kanne Tee und einem Teller schöne Snacks abends im Bett? Und das ganze als Verschnaufpause/ Kuschelzeit sehen?
Die Zunahme werden die Stillmods bestimmt noch beurteilen.
Alles Gute Euch!

Re: Abends zufüttern?

Verfasst: 26.02.2019, 13:28
von IndieRina
Danke für die lieben Antworten,

ja, von Clusterfeeding und abendlichem Schreien habe ich natürlich schon gehört 😉 Ich dachte allerdings, das kommt frühestens, wenn das Baby drei Wochen alt ist.

Sie schluckt und es kommt auch definitiv "richtige" weisse Milch. Die kommt beim Bäuerchen ja wieder raus. Es war nur nie so, dass sie in "großen Schlucken" getrunken hat, während links und rechts die Milch rausläuft (so hatte ich mir das irgendwie vorgestellt). Sondern die Milch sehe ich nur, wenn sie aus dem Babymund wieder rausfließt. Es klappt auch gar nicht, Milch mit der Hand aus der Brust auszustreichen. Gegen die wunden Brustwarzen habe ich mir Zinnhütchen besorgt. Auch da heisst es in der Beschreibung, die Bruswarzen sollen darin "in Milch schwimmen". Naja, bei mir schwimmt da nix. Es kommen maximal zwei, drei Tropfen durch den Milchspendereflex, wenn sie gerade an der anderen Seite trinkt. Aber auch das nicht immer.

Bei dem abendlichen wilden, atemlosen Saugen frage ich mich halt immer, ob sie die Brüste schon leer getrunken hat und deshalb so wütend saugt, weil nichts mehr kommt. Teilweise halte ich sie da echt dauer-angelegt und wechsele nur ab und zu die Seite.

So richtig entspannen klappt in den Abendstunden bislang leider nicht. Ich bin da halt so müde und würde viel lieber schlafen. Und leider überschneidet sich das auch ungut mit der Zubettgehzeit vom Großen. Und wir schlafen alle in einem Bett, das ist auch nicht ganz einfach momentan.

Re: Abends zufüttern?

Verfasst: 26.02.2019, 13:45
von ShinyCheetah
Viel Milch kam bei mir auch erst nach 4 oder 5 Wochen - da spritzte es dann tatsächlich. Trotzdem hat F in den ersten Wochen im Schnitt sogar 350 g pro Woche zugenommen. Von der Milch hab ich fast nichts zu Gesicht bekommen. Ausstreichen hat bei mir erst nach knapp 3 Monaten gut funktioniert.

Mit großem Kind geht es vielleicht nicht, aber kannst du nicht tags mit dem Baby mitschlafen? Ich hätte das am Anfang sonst überhaupt nicht gepackt.

Re: Abends zufüttern?

Verfasst: 26.02.2019, 14:06
von Atsitsa
Liebe Anna,

herzlichen Glückwunsch zum Baby.

es freut mich, dass es diesmal gut klappt und Du gut unterstützt wirst.

Wie heftig der Milcheinschuss ausfällt ist tatsächlich von Frau zu Frau unterschiedlich und oft beim zweiten (oder xten) Kind weniger stark zu spüren wie beim ersten Mal.

Ich schließe mich den Vorschreiberinnen an: abendliches Dauerstillen (clusterfeeding) ist total normal und kommt nicht erst ab Woche x vor. Das kann mitunter eine sehr anstrengende Zeit sein. Vielleicht kannst Du für die Abendstunden für extra Unterstützung sorgen? Kann zB der Papa mit dem Baby im Tuch einen Spaziergang machen, während Du den Großen ins Bett bringst? Oder kannst Du im Familienbett mit stillendem Baby vorlesen/singen/erzählen?

Wie geht es Deinen Brustwarzen denn jetzt? Pflege sie gut - zB mit Wollfett, feuchten Kompressen - und achte auf richtiges Anlegen.

Re: Abends zufüttern?

Verfasst: 26.02.2019, 14:13
von Pungl
Ich hatte auch nie sprudelnde Milch, gespritzt hats nie und Milchseen gabs nur, wenn das Kind gespuckt hatte. Dennoch war genug Milch da, um vollzustillen.
Klar ist es erstmal verunsichernd, wenn es anders abläuft als man es erwartet/sich vorgestellt hat.
Aber deswegen muss es nicht zu wenig Milch sein. :)

LG Pungl

Re: Abends zufüttern?

Verfasst: 26.02.2019, 14:37
von IndieRina
Danke, dass es so vielen von euch ähnlich ging bezüglich des Milcheinschusses, beruhigt mich schon etwas.

Die Brustwarzen pflege ich mit Lanolin von Medela. Die Zinnhütchen hab ich erstmal beiseite gelegt, weil sich da teilweise ein unangenehmes Vakuum bildete. Jetzt nehme ich die Disana-Stilleinlagen und hoffe auf die heilende Wirkung durch die Seide.

Die Brustwarzen sind okay, würde ich sagen. In den Abendstunden leiden sie natürlich. Aber ich hoffe, sie härten einfach mehr und mehr ab. Noch vor einer Woche dachte ich schließlich bei jedem Anlegen, dass ich das unmöglich aushalte und jetzt geht es doch irgendwie.

Ich versuche, sie immer korrekt anzulegen. Aber manchmal ruckelt sie sich die Brustwarze auch nochmal selbst zurecht, sodass sie am Ende zu wenig Warzenhof im Mündchen hat und es mir unangenehm ist. Tagsüber korrigiere ich das, nachts hab ich manchmal einfach nicht die Kraft/Ausdauer. Generell finde ich Stillen nachts im Liegen schwierig, weil sie da viel öfter die Brustwarze wieder verliert. Und ich Licht anmachen muss, wodurch der Große unruhig wird etc.

Tagsüber schlafen sollte ich wirklich mal. Ich komme nur leider so selten dazu. Am Wochenende gar nicht, weil dann ja das große Kind auch mal Mama haben will. Nachts werde ich mitunter von beiden Kindern eingequetscht, weil beide ganz viel Mama brauchen.

Re: Abends zufüttern?

Verfasst: 26.02.2019, 14:43
von FräuleinPfoetchen
IndieRina hat geschrieben: 26.02.2019, 14:37 Generell finde ich Stillen nachts im Liegen schwierig, weil sie da viel öfter die Brustwarze wieder verliert. Und ich Licht anmachen muss, wodurch der Große unruhig wird etc.

Tagsüber schlafen sollte ich wirklich mal. Ich komme nur leider so selten dazu. Am Wochenende gar nicht, weil dann ja das große Kind auch mal Mama haben will. Nachts werde ich mitunter von beiden Kindern eingequetscht, weil beide ganz viel Mama brauchen.
Ich hatte auch keinen spürbaren Milcheinschuss und die ersten Wochen ein wundes Gefühl und "picksen" beim Stillen. Tatsächlich wurde es über die Zeit. Ich denke, es ist sehr gut, dass du rechtzeitig pflegst und mein Lieblingstipp ist noch: Viel Luft ranlassen, einfach topless in der Wohnung sein, damit kein Stoff weiter an der Haut scheuert und drückt.

Zum Tagsüber-schlafen: wo stillst du denn? Ist es bequem genug, mit einzuschlafen? Im Liegen ging bei mir aus anderen Gründen auch nicht als Dauerzustand, Couch fand ich unbequem. Für mich war ein Schaukelsessel von Ikea perfekt + Beine auf der Couch ablegen. Da konnte ich das Kind bequem auf mir liegen lassen und selbst wegdösen oder TV gucken, ohne einen steifen Nacken zu kriegen. Und mit dem Schaukeln konnte ich auch mal Stillen ein wenig rauszögern, was mit wunden Brustwarzen doch mal nett sein kann.