Rollenbilder, Kleidung, Babypflege, etc. in den 80ern - Ich heirate eine Familie

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Mirimama
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Re: Rollenbilder, Kleidung, Babypflege, etc. in den 80ern - Ich heirate eine Familie

Beitrag von Mirimama »

Ich gucke es auch gerne. :-)
Gerade allerdings wieder (Folge 9): Das Baby weint, der Vater fragt: " Was hat sie denn?", die Mutter antwortet: "Sie hat sicher Hunger, aber es ist noch nicht ihre Zeit!"
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melusine
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Re: Rollenbilder, Kleidung, Babypflege, etc. in den 80ern - Ich heirate eine Familie

Beitrag von melusine »

wir haben die serie vor 3 jahren etwa auch nochmal geguckt und mir sind die gleichen dinge aufgefallen. wir fanden es so schrecklich, wie sie ihn belächelt, weil er ja keine ahnung hat und babys nunmal weinen.
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anirahtaK
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Re: Rollenbilder, Kleidung, Babypflege, etc. in den 80ern - Ich heirate eine Familie

Beitrag von anirahtaK »

Meine Lieblingsserie als Teenienwar ja "eine himmlische Familie", zumindest die ersten Staffeln.
Ob ich so viel heile Welt Familiengesülzklische wohl heute noch ertragen würde?
Ob Tochterkind sonwas gucken wird? Hmm..

(Und ist das überhaupt was aus den 80ern oder später, hab erst in den 90ern mehr TV gesehen)

Moppetüte *12.12
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Mirimama
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Re: Rollenbilder, Kleidung, Babypflege, etc. in den 80ern - Ich heirate eine Familie

Beitrag von Mirimama »

Ja, die himmlische Familie hab ich auch immer geguckt. Aber die war ja auch schon damals in den 90ern für deutsche Verhältnisse sehr evangelikal-erzieherisch.
Trotzdem nett zu gucken, natürlich! :-)
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Mirimama
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Re: Rollenbilder, Kleidung, Babypflege, etc. in den 80ern - Ich heirate eine Familie

Beitrag von Mirimama »

So, nun hab ich die Serie durch. Und natürlich hat sich Angie am Ende entschieden, dass es für ihren Mann und die Familie doch besser ist, wenn sie ihre egoistischen Allüren aufgibt und nicht mehr der Erwerbsarbeit frönt, sondern lieber als Hausfrau und Mutter zuhause bleibt. Na, ein Glück!
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nido56
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Re: Rollenbilder, Kleidung, Babypflege, etc. in den 80ern - Ich heirate eine Familie

Beitrag von nido56 »

Mirimama hat geschrieben: 16.01.2019, 16:42 So, nun hab ich die Serie durch. Und natürlich hat sich Angie am Ende entschieden, dass es für ihren Mann und die Familie doch besser ist, wenn sie ihre egoistischen Allüren aufgibt und nicht mehr der Erwerbsarbeit frönt, sondern lieber als Hausfrau und Mutter zuhause bleibt. Na, ein Glück!
Yey!

Ich habe kürzlich im Haus meiner Eltern mein Deutschbuch aus der ersten Klasse gefunden (70er Jahre). Eine Geschichte handelt von einem Jungen, der nicht richtig lesen kann und deshalb ausgelacht wird, bis die anderen Kinder herausfinden, dass der Junge nicht gut lernen kann, weil seine die Mutter alleinerziehend ist und arbeiten muss. Da tut er ihnen dann natürlich schrecklich leid und sie bieten an, ihm zu helfen.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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Mirimama
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Re: Rollenbilder, Kleidung, Babypflege, etc. in den 80ern - Ich heirate eine Familie

Beitrag von Mirimama »

:lol: :lol: :lol:
Ich musste gerade total laut loslachen. Tolle Geschichte!
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Pupu
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Re: Rollenbilder, Kleidung, Babypflege, etc. in den 80ern - Ich heirate eine Familie

Beitrag von Pupu »

Mirimama hat geschrieben: 16.01.2019, 20:25 :lol: :lol: :lol:
Ich musste gerade total laut loslachen. Tolle Geschichte!
Sooo abwegig ist das nun aber auch nicht. In Deutschland gibt es ja ein relativ gutes soziales Netz, da kommt es vielleicht seltener vor. Aber gerade, wenn ich zum Beispiel Richtung USA schaue... da muss die Mama vielleicht wirklich arbeiten ohne Ende, um ihre Familie überhaupt vernünftig ernähren zu können, und hat dann eben vielleicht wirklich keine Zeit und Nerven übrig, um Lesen zu üben. Vielleicht kann sie es auch selbst nicht besonders gut, weil sie zum Beispiel Immigrantin ist oder selbst aus einer sozial schwachen oder seltsam religiösen Familie, wo auf Bildung für Mädchen keinen Wert gelegt wurde... und auch in Deutschland gibt es bestimmt Situationen, wo das Kind sich mit Lesen schwertut und ihm keiner hilft. Vielleicht ist es nicht unbedingt die alleinerziehende arbeitende Mama, sondern eher (Achtung, fieses Klischee) die selbst bildungsferne Hartz-Mama, die sich lieber Rtl2 reinzieht als mit ihren Kindern zu lesen... aber egal, was nun der Grund ist - es gibt zwar Hilfen, aber die werden einem ja auch nicht hinterhergeschmissen, sondern irgendwer muss sich drum kümmern, die zu bekommen. Und manchen Eltern ist sowas leider schlicht egal. Das können wir uns hier in der heilen SuT-Welt manchmal nicht so recht vorstellen, aber leider gibt es wirklich so Scheißegal-Eltern, alleinerziehend oder nicht. Und Kinder, die zu früh auf sich allein gestellt sind, und sich halt irgendwie durchschlagen - und für die "lesen lernen" an der Stelle vielleicht einfach nicht die gleiche Priorität hat wie andere Dinge...

Und leider ist es doch bis heute so, dass, wenn das Kind einer alleinerziehenden (berufstätigen, engagierten Karriere-)Frau nicht richtig lesen kann, dann ist NATÜRLICH die Berufstätigkeit schuld. Selbst wenn sie ihrem Kind täglich vorliest und liebevoll mit ihm lesen übt... die Mutter ist schuld, wer sonst? Da hat sich also leider nicht viel geändert, und das finde ich eher traurig als zum Lachen.
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Re: Rollenbilder, Kleidung, Babypflege, etc. in den 80ern - Ich heirate eine Familie

Beitrag von sternenweib »

Aber es ist doch auch tatsächlich Tatsache, dass berufstätig und alleinerziehend so einiges auf der Strecke bleibt. Zwischen Arbeiten und Schlafen ist hier relativ wenig Zeit. Das Kind ist klug, selbstorganisiert und bildungsnah aufwachsend, daher fällt das relativ gesehen nicht auf, aber wären die Bedingungen so wie sie sind mit mir x 2 würde da durchaus mehr gefördert werden. Überspitzt ausgedrückt muss ich mich quasi täglich zwischen lesen üben, anständig kochen, halbwegs sauberer Wohnung und früh genug ins Bett kommen entscheiden. Und bei vielen Alleinerziehenden, die ich kenne, ist das ähnlich. Bei zwei Erwachsenen stell ich mir schon eher vor, dass der eine mit dem Kind liest, während der andere kocht.
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soda
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Re: Rollenbilder, Kleidung, Babypflege, etc. in den 80ern - Ich heirate eine Familie

Beitrag von soda »

sternenweib hat geschrieben: 16.01.2019, 21:07 Aber es ist doch auch tatsächlich Tatsache, dass berufstätig und alleinerziehend so einiges auf der Strecke bleibt. Zwischen Arbeiten und Schlafen ist hier relativ wenig Zeit. Das Kind ist klug, selbstorganisiert und bildungsnah aufwachsend, daher fällt das relativ gesehen nicht auf, aber wären die Bedingungen so wie sie sind mit mir x 2 würde da durchaus mehr gefördert werden. Überspitzt ausgedrückt muss ich mich quasi täglich zwischen lesen üben, anständig kochen, halbwegs sauberer Wohnung und früh genug ins Bett kommen entscheiden. Und bei vielen Alleinerziehenden, die ich kenne, ist das ähnlich. Bei zwei Erwachsenen stell ich mir schon eher vor, dass der eine mit dem Kind liest, während der andere kocht.
Ich hab oft „alleinerziehend light“, sprich verreisten Mann. Und was du schreibst, das trifft bei uns zu. Sind beide da, kocht er und ich spiele oder er liest vor und ich mache Wäsche oder er schiebt das kleine Kind in den Mittagsschlaf und ich hänge mit dem großen Kind ab.

Ist er weg, bin ich im Haushalt in vielen Dingen zwar schneller, weil die Kinder nicht soviel Chaos und Schmutzwäsche veranstalten, wie er (ja das ist so). Aber gewisse Dinge muss ich ja doch machen, die ich prinzipiell ungern mit Kindern zusammen mache, respektive nicht mit beiden gleichzeitig. Also bleiben die dann etwas länger im Kindergarten oder müssen sich hier irgendwie selbst beschäftigen 😐
mit T (2013) und T (2017)
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