Was Klarrti sagt. Ich war 34 bei der Geburt der Weltenbummler, meine familie hält sich sehr zurück und vertraut mir und ich könnte trotzdem bücher schreiben mit gut gemeinte Hinweise, die mich nerven. Aber gib dir Zeit. Mit jedem Baby werden auch eine Mutter und einen Vater, Oma und Opa, Tante und Onkel, mit jedem Erstgeborenen sogar eine ganze Familie geboren. Das kann kaum schmerzlos gehen
Ich höre immer zu, wenn mir jemanden einen Hinweis gibt, und überlege. Wenn es nicht passt, bedanke ich mich und lasse es sein. Manchmal probiere ich auch, um zu sehen, ob das Kind mitmacht. Wenn nicht, dann bin ich da. Wenn es nur nervig aber harmlos ist, lächeln und winken. Wenn es nervig und nicht harmlos ist, spreche ich mit meinen Kinder zuerst, um entgegen zu wirken, gerne auch vor der Person

Nur wenn es sich lohnt (zum Beispiel, dass meine Mutter versucht, den Weltenbummler zum essen zu bewegen, auch wenn er schon satt ist), nehme ich mir die Zeit und erkläre es. Ich brauche selten harte Maßnahme, aber auch die setzte ich ein, wenn es sein muss. Und je früher, desto besser. Aber einfach ist diese Mutterwerden nicht.
Nur DU wirst dein Weg finden können, und das ist nicht einfach für die Leute, die dich lieben, denn fast alle denken, sie können dir den Weg zeigen - die meisten Leute überschätzen die Universalität ihrer Erfahrung

Aber nur du lebst in deiner Haut - und wie die Amis so schön sagen, you do you, girl!
Und wenn man dir das Essen erleichtern will, können sie dir das essen auf dem Teller tun, Getränke einschenken, Fleisch klein schneiden, Sachen reichen, mit Baby schäckern. Auf deinem Schoss. So habe alle was davon. Ich kann mit brüllenden Baby nicht richtig essen, und du wahrscheinlich auch nicht...
Ich sehe sens in der Vorschau. Ich habe gesagt "kind muss aufs klo" und habe ein Töpfchen rausgeholt. Nicht mal besonders diskret, aber bestimmt. Ich bin mir ziemlich sicher, alle diese Leute müssen auch hin und wieder das gleiche machen

Und ich habe äusserst selten unangenehme Reaktionen geerntet.