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Re: nachts immer noch so häufiges Stillen... bin grade ziemlich fertig!
Verfasst: 29.10.2018, 06:57
von IdieNubren
Meine Gedanken dazu sind auch:
Wie schlaft und stillt ihr? Beim zweiten Kind kann ich nachts in liegen stillen - das ist echt ne Wohltat.
Mitschlafen. Immer.

Tagsüber öfter stillen anbieten damit er es sich nicht nachts holen muss.
Mal ausprobieren wie es ist wenn der Papa neben ihn liegt und zuständig ist. Vielleicht sogar mal ne Nacht ausziehen aus dem Schlafzimmer.
Re: nachts immer noch so häufiges Stillen... bin grade ziemlich fertig!
Verfasst: 29.10.2018, 09:42
von Ninalein
Hallo!
Bei uns ist das Aufwachen sehr ähnlich wie bei Dir. Sohnemann kommt so alle zwei bis drei Stunden. Auch schon mit 9 Monaten und jetzt ist es immer noch so. Ich stille ihn dann kurz und dann schläft er gleich wieder. Wie lange dauern denn Eure Stilleinheiten? Und kannst du danach gleich wieder einschlafen? Denn ich muss zugeben, dass mir der Schlaf - obwohl ich eigentlich einen hohen Schlafbedarf habe - so reicht. Sohnemann trinkt aber auch nur so ca. 5 min, dockt sich dann wieder ab und schläft weiter und ich auch. Ohne Familienbett wäre es aber sicher grausam, da könnte ich nicht gleich weiterschlafen, wenn ich aufstehen müsste. Evtl könnte man da noch optimieren bei Euch?
Drücke die Daumen!
Re: nachts immer noch so häufiges Stillen... bin grade ziemlich fertig!
Verfasst: 29.10.2018, 09:58
von Skoxi
Bei uns war es ähnlich - nur dass es meist 1h Abstände und keine 2h waren. Von 7 bis ca 13 Monaten war es so häufig, danach wurde es schleichend weniger nachts bis er irgendwann nachts komplett durchgeschlafen hat und sich nur ab und zu mit einem Griff zu mir rüber versichert dass ich noch da bin. Davon wachen wir beide nicht mehr auf.
Meine Rettung war, dass ich zum stillen nicht wirklich wach geworden bin, und der Zwerg immer selbständiger die Brust gefunden hat. So war das von meiner Seite ein verschlafenes hin drehen zu ihm, und noch bevor er fertig war, hab ich schon wieder geschlafen. Weder hab ich auf die Uhr geschaut, noch ihn danach wieder zurück in sein Beistellbett gelegt. Höchstens ihn über meinen Bauch auf die andere Seite gerollt, um die andere Brust geben zu können.
Ich würde an der Stellschraube drehen - dass du trotz des häufigen Stillens zu genügend Schlaf kommst.
Irgendwann war ich dann nachts oft kurz wach, mein Sohn hat geschlafen und wollte nichtmal kuscheln. Ich bin froh dass ich die Zeit durchgehalten habe, bzw ich wüsste auch nicht was ich hätte ändern sollen. Stillen war im Vergleich zu allen anderen Optionen zum trösten noch das bequemste.
Re: nachts immer noch so häufiges Stillen... bin grade ziemlich fertig!
Verfasst: 29.10.2018, 10:05
von Linda81
Ich fühle gerade schwer mit. Meiner ist auch neun Monate alt und kommt stündlich bis zweistündlich. Trinkt dann meistens auch richtig, ist also wohl Hunger. Und ich habe gerade gut mit Vasospasmen und generell einfach mit derzeit unangenehmen Stillen zu kämpfen. Macht mich fertig.
Unbedingt Familienbett und im Liegen stillen. Dabei kann ich nicht wieder einschlafen (kann man das lernen? Ich wäre da ernsthaft dankbar für Tips!), aber wenn es mir zu lange dauert, höre ich Hörbücher und kann dabei wieder eindösen. Phasenweise, wenn er stündlich kommt und ich sauer werde, gehe ich für ein paar Stunden ins Gästebett und mein Mann bringt ihn dann, wenn er ihn nicht mehr vertrösten kann (so alle drei Stunden). Schnuller wurde mir bisher entgegengespuckt, wenn ich es mal versucht habe. Ansonsten experimentiere ich noch mit wärmer/kälter anziehen, Beistellbett ja/nein (wobei Ende des Jahres das Familienbett sowieso vergrößert wird, dann kommt noch einmal 90x200 dran), rosa Rauschen die ganze Nacht an ja oder nein. Ich bilde mir ein, daß es manchmal besser ist, wenn er eine eigene große Matratze hat (Mann dann im Nachtdienst) und das Rauschen läuft.
Re: nachts immer noch so häufiges Stillen... bin grade ziemlich fertig!
Verfasst: 29.10.2018, 10:07
von Linda81
Ach, Wachphasen/frühes Aufstehen haben wir gerade auch. Ansonsten versuche ich gerade auch noch, daran zu drehen:
- innere Uhr stellen durch natürliches Licht: morgens früh so früh wie möglich erstmal raus (gegen acht der Fall)
- Unterschiede Tagschlaf/Nachtschlaf (tags eher hell, nicht völlig abgeschottet/leise/dunkel - da taste ich mich ran, zur Zeit lasse ich einfach die Schlafzimmertür auf, demnächst die Rollläden einen Spalt mehr, mal die Federwiege ausprobieren etc.)
Re: nachts immer noch so häufiges Stillen... bin grade ziemlich fertig!
Verfasst: 29.10.2018, 10:43
von Ninalein
Mir ist noch etwas eingefallen: Mir reicht der Schlaf vor allem deshalb, weil die Nächte bei uns mind. 12 Stunden dauern. Ansonsten wäre es mir auch zu wenig. Als Sohnemann nur so 9-10 Stunden nachts geschlafen hat, haben wir ihm ein Tagschläfchen gestrichen, dann würde es besser. Er hat aber auch insgesamt einen hohen Schlafbedarf, sicher ist so viel Nachtschlaf nicht bei jedem Baby möglich.
Re: nachts immer noch so häufiges Stillen... bin grade ziemlich fertig!
Verfasst: 29.10.2018, 10:50
von AllerLiebst
Ich schließe mich den anderen an. Es klingt anstrengend, aber ziemlich normal. Im Bezug auf das nächtliche Stillen fand ich die Zeit um den ersten Geburtstag am anstrengendsten. Danach wurde es bei beiden Kindern besser und sie wachten nur noch zwei oder dreimal die Nacht auf. Durchschlafen tut die Kleine seit ein paar Wochen, die Große noch immer nicht.
Mir hilft: Im Liegen stillen (ggf. mit Kissen/Stillkissen) und NIEMALS nachts auf die Uhr schauen. Man ist nicht weniger müde, wenn man weiß, wie lange das letzte Stillen her ist. Dafür aber im Zweifel zusätzlich noch genervt.
Re: nachts immer noch so häufiges Stillen... bin grade ziemlich fertig!
Verfasst: 29.10.2018, 15:55
von Lenae
wow, so viele Rückmeldungen schon, tausend Dank

und puh, da geht es uns ja noch gut, wenn ich manche Antworten hier so lese!! Ich ziehe vor euch allen den Hut, Mamas sind schon unglaublich, oder? <3
Glyzinie hat geschrieben: 28.10.2018, 19:24
(...) Wie ist denn die Schlafsituation? Ich selber bin mit Stillen im Liegen nie klar gekommen aber viele mit nächtlichen Vieltrinkern schwören ja auf Familienbett und Halbschlaf im Liegen derweil. Bei schon etwas mobileren Kindern käme auch ein offenes Beistellbett in Frage.
wir schlafen im Familienbett, 2 x 2 Meter, wobei ich wohl den schmälsten Streifen habe

das macht mir allerdings nix. Ich kann auf der Seite liegend nicht Stillen, mehrfach probiert. Ich finde da keine Haltung, in der ich nicht mit voller Körperspannung Position halten müsste. Komisch, aber das habe ich so hingenommen.
Klarrti hat geschrieben: 28.10.2018, 21:51
(...) Manchmal hilft es, wenn der Partner neben dem Baby oder in unserem Fall Kleinkind schläft. Wäre das bei Euch ein Versuch?
Papa schläft auf der einen Seite neben ihm, ich auf der anderen... Und Papa schläft gut durch, bekommt äußerst selten mal was mit
Ninalein hat geschrieben: 29.10.2018, 09:42
Hallo!
(...) Wie lange dauern denn Eure Stilleinheiten? Und kannst du danach gleich wieder einschlafen? Denn ich muss zugeben, dass mir der Schlaf - obwohl ich eigentlich einen hohen Schlafbedarf habe - so reicht. Sohnemann trinkt aber auch nur so ca. 5 min, dockt sich dann wieder ab und schläft weiter und ich auch. Ohne Familienbett wäre es aber sicher grausam, da könnte ich nicht gleich weiterschlafen, wenn ich aufstehen müsste. Evtl könnte man da noch optimieren bei Euch? (...)
Das Stillen dauert so ungefähr 10 bis 15 Minuten und in der Regel schläft der Kleine dann auch direkt weiter. Ich leider nicht so zuverlässig. Oft habe ich nach dem Stillen Durst und trinke noch was und laufe auch zur Toilette. Manchmal bleib ich dann noch was schlaflos. Das ist erst zuletzt so. In den ersten Monaten konnte ich immer super weiter schlafen und hab geschlafen wie ein Stein. Jetzt ist mein Schlaf superleicht. Manchmal wach ich auch auf, wenn der Kleine nur so ein bissel quengelt, richte mich schon auf's Stillen ein und er schläft dann aber weiter...
Skoxi hat geschrieben: 29.10.2018, 09:58
(...) Meine Rettung war, dass ich zum stillen nicht wirklich wach geworden bin, und der Zwerg immer selbständiger die Brust gefunden hat. So war das von meiner Seite ein verschlafenes hin drehen zu ihm, und noch bevor er fertig war, hab ich schon wieder geschlafen. Weder hab ich auf die Uhr geschaut, noch ihn danach wieder zurück in sein Beistellbett gelegt. Höchstens ihn über meinen Bauch auf die andere Seite gerollt, um die andere Brust geben zu können. (...)
da hoffe ich auch drauf, er wird ja immer mobiler und vielleicht kann er irgendwann einfach "selbst andocken". Das wird aber sicher noch ein Bissel dauern.
Linda81 hat geschrieben: 29.10.2018, 10:07
(...) - innere Uhr stellen durch natürliches Licht: morgens früh so früh wie möglich erstmal raus (gegen acht der Fall)
- Unterschiede Tagschlaf/Nachtschlaf (tags eher hell, nicht völlig abgeschottet/leise/dunkel - da taste ich mich ran, zur Zeit lasse ich einfach die Schlafzimmertür auf, demnächst die Rollläden einen Spalt mehr, mal die Federwiege ausprobieren etc.)
interessant! Ich hab's tagsüber auch immer gut abgedunkelt, denke dann schläft er tags besser. Werde vielleicht auch mal ein wenig mehr Licht rein lassen... Ich glaube aber schon, dass er gut merkt, wann es Nacht ist. Was ist denn "Rosa Rauschen"? Noch nie gehört...
Ninalein hat geschrieben: 29.10.2018, 10:43
Mir ist noch etwas eingefallen: Mir reicht der Schlaf vor allem deshalb, weil die Nächte bei uns mind. 12 Stunden dauern. Ansonsten wäre es mir auch zu wenig. Als Sohnemann nur so 9-10 Stunden nachts geschlafen hat, haben wir ihm ein Tagschläfchen gestrichen, dann würde es besser. Er hat aber auch insgesamt einen hohen Schlafbedarf, sicher ist so viel Nachtschlaf nicht bei jedem Baby möglich.
d.h. du schläfst dann mit deinem Sohn die 12 Stunden?
AllerLiebst hat geschrieben: 29.10.2018, 10:50
(...) und NIEMALS nachts auf die Uhr schauen. Man ist nicht weniger müde, wenn man weiß, wie lange das letzte Stillen her ist. Dafür aber im Zweifel zusätzlich noch genervt.
musste grade schmunzeln, denn ich gucke tatsächlich JEDES Mal auf die Uhr und versuche auch immer, mir das ganz genau zu merken. Grade wird mir bewusst, dass das wohl wirklich Quatsch ist und nichts ändert... Sollte wohl lernen, die Sache innerlich loszulassen und nicht mehr "kontrollieren" zu wollen. Gute Idee!!
Re: nachts immer noch so häufiges Stillen... bin grade ziemlich fertig!
Verfasst: 29.10.2018, 19:35
von Ninalein
Hallo Lenae!
Also die 12 Stunden schlafe ich nicht komplett mit, aber sie führen dazu, dass Sohnemann meist zwischen 7.30 und 8.30 Uhr morgens aufwacht. Würde er nur bis 6Uhr schlafen, wäre ich wohl auch am Ende

Re: nachts immer noch so häufiges Stillen... bin grade ziemlich fertig!
Verfasst: 29.10.2018, 21:23
von MamaMonster
Lenae hat geschrieben: 29.10.2018, 15:55
wir schlafen im Familienbett, 2 x 2 Meter, wobei ich wohl den schmälsten Streifen habe

das macht mir allerdings nix. Ich kann auf der Seite liegend nicht Stillen, mehrfach probiert. Ich ftinde da keine Haltung, in der ich nicht mit voller Körperspannung Position halten müsste. Komisch, aber das habe ich so hingenommen.
Das ging mir beim ersten Kind auch so. Erst als er 10 Monate alt war, habe ich es nochmal versucht und auf einen Tipp hier im SuT hin tatsächlich eine bequeme Position gefunden. Ich stille eher auf dem Rücken liegend. Ich liege auf dem Rücken, aber eine Seite liegt auf dem Stillkissen, so dass ich schräg liege. Das Kind liegt auf der Seite neben mir und stillt an der unteren Brust. Finde ich total bequem. Schlafen kann ich trotzdem nicht, mir ist schleierhaft, wie man schlafen kann, wenn jemand an einem nuckelt. Trotzdem kann ich ruhen. Licht bleibt aus (nach einer kurzen Übungsphase ging es ohne Licht), Ihr weg aus dem Schlafzimmer. Dadurch schlafe ich schneller wieder ein und der Körper bleibt im Schlafmodus und ich bin fiter. Versuch es doch mal...
Und die Abstände finde ich völlig normal. Um den ersten Geburtstag wurde es noch häufiger (bei beiden Kindern), erst so mit eineinhalb besser. Der Grosse schlief mit 19 Monaten plötzlich mehrheitlich durch. Die Kleine noch nicht. Wenn man sich darauf einstellt, dass das normal ist, wird es leichter, Wege zu suchen, es sich trotzdem erträglich zu machen, finde ich.