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Re: Gibt es Stilldemenz wirklich?
Verfasst: 03.08.2018, 07:11
von AnnieMerrick
Oh, danke für das Feedback. Ich dachte schon ich werde verrückt. Bei Notfällen, wie heute nacht, funktioniere ich gut. kerstins höhlenbärgleichnis trifft es genau. Bei einem schreienden Baby kann ich nichts außer mich um das Baby zu kümmern. Ebenso bei einem schreienden Großkind.
Ich habe bald wichtige Gespräche, oje....
Re: Gibt es Stilldemenz wirklich?
Verfasst: 03.08.2018, 07:47
von sanilii
Es gibt Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass sich das Hirn in einer Schwangerschaft umbaut, um sich besser auf die neue Rolle einzustellen. Das geht nur leider damit einher, dass andere Sachen eben unwichtiger werden und deswegen sozusagen hinten runter fallen. Zusätzlich gibt es ja den spätestens ab Geburt meist eintretenden Schlafmangel, der sein übriges tut.
Wenn ich mehr Zeit hab, such ich das mal raus.
(ist übrigens ein ähnlicher Prozess, wie die Hirnreifung in der Pubertät, wenn ichs richtig im Kopf habe)
Re: Gibt es Stilldemenz wirklich?
Verfasst: 03.08.2018, 08:06
von sanilii
Re: Gibt es Stilldemenz wirklich?
Verfasst: 03.08.2018, 18:54
von Zimt
Ich hatte das weder in der Schwangerschaft noch im Wochenbett, aber dafür danach. Immer dann, wenn ich keinen Gedanken zu Ende denken und aus jeder Tätigkeit herausgerissen werde, kaum dass ich sie begonnen habe, dann vergesse ich viele Dinge.
Grad ist es wieder etwas besser, das kommt immer auf die Laune des Kindes und die Zeit von uns Eltern an.
Re: Gibt es Stilldemenz wirklich?
Verfasst: 03.08.2018, 20:09
von Lösche Benutzer 2152
Das ist sehr interessant, danke für den Link!
Re: Gibt es Stilldemenz wirklich?
Verfasst: 04.08.2018, 10:15
von Glyzinie
Kenne ich so extrem gar nicht. Durch meine Selbständigkeit habe ich aber sowieso einen umfangreicheren Kalender und Listen.
Habe jetzt auch eine für die Hausarbeit am We, um regelmäßig Böden zu wischen und Bettwäsche zu wechseln.
In der Schwangerschaft kann ich es mir nicht erklären aber danach ist meiner Meinung nach das dauernde Rausreissen schuld. Ich konnte auch nicht gut arbeiten wenn nebenan ein Baby schlief, was gleich losschreien könnte. Oder man muss sich mit dem Spüler beeilen weil sonst das Krabbelkind, was gerade noch nebenan spielt, rein klettert. Und schon weiß man nicht mehr, was man machen wollte.
Mit der regelmäßigen Krippe habe ich dann derweil wirklich meine Ruhe. Mein Mann ist immer neidisch, dass ich dann allein in der ruhigen Wohnung bin. Papas haben das übrigens auch partiell. Aber die machen ja hormonell auch einiges durch.
Bei Nicht-Stillenden heißt das übrigens Hirnfraß. Laut einer Fläschchen-Bekannten. Der Junge ist jetzt auch schon 17 Monate aber es ist ganz schlimm

Re: Gibt es Stilldemenz wirklich?
Verfasst: 04.08.2018, 22:35
von Yelma
Jessica hat geschrieben: 03.08.2018, 20:09
Das ist sehr interessant, danke für den Link!
witzig!
Ich kann mir zwar nicht merken wie oft und welche Seite ich gestillt hab, alles andere dafür aber eher besser.
Ich weiß, wo der Schlüssel liegt, den Pupselchen bespielt hat, wann etwa Arzttermine sind, was im Kühlschrank ist, wer wann eingeladen hat, etc. Damit hatte ich früher Schwierigkeiten.
Wenn sie schreit kann ich aber auch keinen klaren Gedanken fassen, nichtmal sowas wie dass Waschmittel in die Maschine muss und wo das steht. Da steh ich davor, greife mir an den Kopf und kriegs nicht hin.
Wenn sie schläft geht es aber gut, da kann ich super arbeiten