Re: Kinderarzt schürt Panik - doch zufüttern?
Verfasst: 30.06.2018, 22:00
Daß zweite ist jetzt 3 1/2 Monate und wird zugefüttert. Allerdings liegt daß Problem scheinbar eher an ihr als an meiner Milchmenge.
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Ah, verstehe. Ich bin mir gerade auch nicht mehr sicher, ob sie vielleicht wirklich zu wenig bekommt, weil sie nicht so effizient trinkt.Nikola hat geschrieben: 30.06.2018, 22:00 Daß zweite ist jetzt 3 1/2 Monate und wird zugefüttert. Allerdings liegt daß Problem scheinbar eher an ihr als an meiner Milchmenge.
Das mach ich auf jeden Fall! Leider schläft sie tagsüber nicht, deshalb bekomme ich sie nachts sehr schwer wach und ich habe sie jetzt immer schlafen gelassen, bis sie von allein kam, das waren jetzt auch schon mal fünf Stunden. Ich stell mir wieder nen Wecker auf vier Stunden Abstand.deidamaus hat geschrieben: 01.07.2018, 20:58 Hallo minui,
schön, dass du dir hier Hilfe holst.
Die Zunahme ist in der Tat unter dem Durchschnitt von 170-330 g pro Woche in den ersten beiden Lebensmonaten. D.h. es besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf.
Als allererstes kannst du an der Stillhäufigkeit ansetzen, d. h. du solltest täglich mindestens 10-12 mal Stillen, d.h. tagsüber im Schnitt alle 2 h und nachts alle 3 h (eine einmalige nächtliche Pause von 4 h ist in Ordnung). Dafür darfst und sollst du dein Baby gerne wecken.
Das habe ich hier schon gelesen und mache ich auch bereits. Sie trinkt nur irgendwie allgemein so, dass sie nicht jedes mal schluckt, sondern tiefe Züge mit schlucken und nuckeln abwechselt, deshalb finde ich es of schwierig zu beurteilen, wann ich wieder wechseln muss.Eine zweite wichtige Maßnahme ist das Wechselstillen. Das bedeutet, dass du, wenn dein Baby nicht mehr regelmäßig schluckt, die Seite wechselst. Dies kannst du mehrmals hintereinander machen, so dass du 3,4,5 Seiten stillst bei einer Stillmahlzeit.
Eine dritte sehr gute Möglichkeit zur Steigerung der Milchbildung ist Brustkompression und hier ein Video zur Brustkompression.
Um die Zunahme genauer zu überprüfen, ist es wichtig, dass du dir eine auf mindestens 10 g genaue digitale Babywaage besorgst (kannst du in der Apotheke ausleihen) und damit einmal am Tag unter gleichen Bedingungen wiegst. Wie das geht, steht hier GRUNDINFO Gedeihen, Gewichtskontrolle, korrektes Wiegen.
Aye aye!Melde dich dann täglich mit folgenden Daten:
Gewicht, Stillhäufigkeit, Ausscheidungen (Stuhl- und Urinmenge)
Dann sehen wir innerhalb von einigen Tagen, wie sich das Gewicht entwickelt und ob Zufüttern nötig ist und in welcher Höhe.
Ja, ihm wäre am liebsten gewesen, ich hätte sofort damit angefangen. Er hat sich aber bei mir direkt mit der Aussage disqualifiziert, als er meinte, wenn sie dann wegen der Flasche nicht mehr bei mir trinke, müsse ich eben abstillen. BES sagte ihm nichts.Hat dein Kinderarzt zum Zufüttern geraten?
Hast du Schmerzen beim Stillen? Ich habe mir das Video, welches du an Teazer geschickt hast, angesehen. Es ist jetzt nicht so viel dabei zu erkennen und auf den ersten Blick nichts auffälliges zu sehen. Dein Baby wirkt aber irritiert, wahrscheinlich dadurch, dass du die Brust etwas versuchst vom Mund wegzuhalten, damit man das Trinken besser beurteilen kann. Kann das sein?
So machen wir es, ich bin an Bord! Werde die nächsten Tage daheim bleiben, um mich nochmal ganz darauf zu konzentrieren - allzu viel bin ich momentan eh nicht unterwegs, da sie eben den ganzen Tag schreit und es schwierig ist, mit ihr das Haus zu verlassen, außer wir gehen im TT spazieren. Vielen Dank für deine Unterstützung!Kurz zusammengefasst: Morgen eine Babywaage besorgen und dann
- täglich einmal unter gleichen Bedingungen wiegen
- mindestens 10-12 mal täglich Stillen
- Wechselstillen und Brustkompression anwenden
Wenn wir dann ein paar Gewichtswerte haben und obige Maßnahmen zur Steigerung deiner Milchmenge und der Milchmenge, die im Baby landet, nicht ausreichen, ist es sinnvoll zuzufüttern. Dies werden wir dann aber sicherlich bis Ende der Woche wissen.
Wie klingt der Plan für dich?