Re: Zungenbändchen, Hütchen und weitere Stillprobleme
Verfasst: 24.06.2018, 21:27
Kannst Du auch. So lange die Bilder nicht zu groß sind, kannst Du sie aber auch an die PN hängen.
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Es war richtig, dass Ihr zugefüttert habt. Die Zunahme scheint sich gerade zu stabilisieren. Das ist eine gute Grundlage, um in einigen Tagen mit einer Reduktion zu beginnen. Erst einmal sollten wir jedoch das Still- und Zufüttermanagement optimieren.Fienchen009 hat geschrieben: 24.06.2018, 08:31 - an ihrem zweiten Lebenstag 20 ml Pre HA, da sie nicht gestillt hat und es sehr heiß war (auf Anraten der Stationsschwester)
- bei Entlassung (Tag 3) gab es noch mal 20 ml Pre HA, da wir mehr als 10% des Geburtsgewichtes verloren haben
- an diesem 3. Lebenstag habe ich sie daheim nicht angelegt bekommen und ihr nach fast 7 Stunden ohne Nahrung ein Fläschchen (70 ml Pre HA, Bebivita) unter Tränen gegeben
- seitdem füttern wir täglich etwas zu, seit dem 4. Lebenstag pumpe ich ab. Zu Beginn ergab beidseitiges Abpumpen gerade mal 20 ml. Das hab ich alle 3 Stunden gemacht und ergänzt mit 30-50 ml Pre HA.
- die letzten Tage habe ich genau dokumentiert:
18.6. (insgesamt, ab mittags) 120 ml Pre, 45 ml Mumi
19.6. 100 ml Pre, 110 ml Mumi
20.6. 170 ml Pre, 90 ml Mumi
21.6. 120 ml Pre, 145 ml Mumi
22.6. 170 ml Pre, 60 ml Mumi
23.6. 140 ml Pre, 95 ml Mumi
Mit diesem Ablauf seid Ihr leider nicht allein.Zu Beginn war unsere Kleine so schläfrig, dass sie ständig einfach nach 5 Minuten an der Brust eingeschlafen ist. Auch Aufwecken ging kaum noch. Im Krankenhaus bekam ich von 10 Leuten 10 unterschiedliche Meinungen. Die eine sagte, ich soll doch froh sein dass sie so lange schläft, die andere sagte, ich soll sie zur Not "mit aller Gewalt" wach rütteln.
Nachdem meine Brustwarzen mächtig wund wurden und ich mein Kind nur ein einziges Mal selbständig angelegt bekommen habe (ansonsten haben es mir die Schwestern an die Brust geknallt), wurde mir am zweiten Tag ein Stillhütchen verpasst. Auch damit trank sie nicht richtig.
Oje.Erst daheim, nachdem die Kleine schon 5 Tage alt war, habe ich auf mein Gefühl gehört und eine LLL-Beraterin angeschrieben. Ihre liebe Helferin kam sofort (!) vorbei, wir haben freitags auf den letzten Drücker eine elektrische Milchpumpe geliehen und die Liebe hat mit mir zwei Stunden auf dem Sofa gekämpft, um wenigstens 25 ml Mumi ins Kind zu bekommen. Zu diesem Zeitpunkt war unser Kind bereits richtig auf Sparflamme und wurde quasi gar nicht mehr wach
Die Stillfrequenz ist wunderbar. Zu den Positionen schreibe ich weiter unten etwas.Inzwischen hat es sich soweit eingespielt, dass sie locker 9-12x am Tag stillt, jeweils für mindestens 20-45 Minuten. Es kann aber auch sein, dass sie mal deutlich länger an mir klebt. Ich wechsle häufig die Seiten, weniger häufig die Positionen (zuverlässig klappt nur die Footballhaltung).
Das ist völlig in Ordnung.Nachts schläft sie meist 2-3 Stunden, tags kommt sie alle 1-2 Stunden.
Wunderbar.Wir haben durchgehend gut nasse Windeln und 1-2 volle Windeln in 24h. Am 19.6. hab ich dokumentiert 9x Pipi und 2x Stuhlgang
Klasse.Ein bisschen was habe ich oben schon beschrieben. Unser Start war leider überhaupt nicht gut. Die Stillberaterin hat dann festgestellt, dass wohl ein posteriores Zungenbändchen Probleme macht, welches wir am 9. Lebenstag durchtrennen ließen.
Wir stillen seit wir daheim sind ausschließlich mit Stillhütchen und seitdem das Zungenbändchen weg ist, habe ich schon das Gefühl, sie trinkt etwas kräftiger.
Das ist natürlich gut und wichtig. Allerdings ist Flaschenfütterung aus vielen Gründen nicht optimal. Mit dem BES hast Du eigentlich das perfekte Hilfsmittel. Hat Dich die Stillberaterin damit vertraut gemacht? Wo hat es gehackt? Eine stillfreundliche Zufüttermethode verkürzt den Weg zum Vollstillen meiner Erfahrung nach deutlich.Anfangs haben wir mit Spritze zugefüttert und auch das Bechern geübt. Leider wollte beides nicht so recht klappen und es ging einfach zu viel von meiner kostbaren Milch daneben. Auch ein Versuch mit dem BES endete ohne Erfolg. Dieses zusätzliche Zubehör hat mich tierisch gestresst.
Seit Montag füttern wir mit Fläschchen (Avent Natural) zu und es ist für mich so viel entspannter. Plötzlich fließt auch mein Wochenfluss wieder
Benutzt Ihr ihn nach wie vor? Am Schnuller lernt ein Baby nur das Saugen an einem Schnuller. Mit dem Saugen an der Brust hat das so gut wie nichts zu tun. Ziel sollte es sein, alle künstliche Sauger (Schnuller, Flasche, Stillhütchen) weg zu lassen. Das muss nicht auf einen Schlag sein, aber je schneller Ihr sie los seid, umso ungestörter könnt Ihr das Stillen üben. Ich begleite Euch natürlich bei der Abgewöhnung.Einen Schnuller hat sie schon in der ersten Nacht bekommen ("Damit sie das Saugen üben kann") und ansonsten halt unser gehasstes Stillhütchen.
Toll! Sich mit anderen Stillmüttern unter fachkundiger Betreuung zu treffen und auszutauschen ist so hilfreich. Schön, dass Du eine Gruppe vor Ort hast. Das ist der perfekte Ort, um außerhäusisches Stillen zu üben.Unsere Nachsorgehebamme war eine Katastrophe. Wir haben sie letzten Mittwoch das letzte Mal gesehen. Ich habe aber meine tolle LLL-Beraterin und ihre Helferin. Wir waren bei ihr schon in der Stillambulanz und im Stilltreff.
Auf dem Foto sieht es schon recht stramm aus. Andererseits ist die Oberlippe auf den Bildern schön nach außen gestülpt. Es schadet aber sicher nicht, wenn der Facharzt es sich anschaut.Neben dem Zungenbändchen vermutet sie jetzt, dass evtl auch die Lippenbändchen ein Problem darstellen könnten. Sie hält Rücksprache mit einem Facharzt, ob wir diese auch noch durchtrennen sollen.
Eine leichte Gelbsucht ist physiologisch, kommt also bei vielen Babys vor. Jetzt ist es aber weg?Sie wirkte tatsächlich ein wenig gelb auf mich, das Messen im KH gab aber keinen Grund zur Sorge.
Es kann sich auswirken, muss aber nicht. Bist Du adipös? Hast Du Probleme mit dem Blutzucker oder der Schilddrüse?Ich habe Übergewicht, wusste bisher gar nicht, dass das Probleme beim Stillen machen kann.
Das kann ein paar Tage dauern. Lass uns das auf jeden Fall im Auge behalten.Seit drei Tagen behandle ich uns beide außerdem gegen (Mund-)Soor. Ich habe seit über zwei Wochen feuerrote Brustwarzen die einfach nicht heilen. Außerdem kann ich einen perlmuttfarbenen Glanz auf meinen Warzenvorhöfen sehen und die Kleine hat auf der Innenseite der Lippen einen leicht milchigen Belag. Ich nehme die Micotar Salbe, das passende Mundgel hat sie nicht vertragen, weswegen sie nun Infecto Soor bekommt. So wirklich was verbessert hat sich aber noch nicht.
Die Erstabnahme war wirklich hoch. Die Zunahme scheint sich aktuell jedoch zu stabilisieren. Das müssen wir jetzt systematisch ein paar Tage beobachten (s.u.) und dann kann ich mehr dazu sagen. Ich bin aber optimistisch, dass Deine Kleine ab jetzt kontinuierlich gut zunehmen wird.Irgendwie meckern halt alle mit uns, dass sie zu langsam und zu wenig zunimmtIch habe das Gefühl, dass ich zu wenig Milch habe.
Das ist eine schöne Menge. Pumpst Du beide Seiten gleichzeitig oder nacheinander?Beim Pumpen kommen inzwischen in 20 Minuten beidseitig insgesamt 35-40 ml zusammen. Irgendwie scheint mir das nicht viel.
Das ist einer der Nachteile von Flaschenfütterung. Babys passen sich grundsätzlich dem Milchfluss an. Dieser ist jedoch bei der Flaschenfütterung in der klassischen Haltung (Baby auf dem Rücken im Elternarm) sehr hoch. Daher trinken selbst satte Babys große Mengen aus der Flasche. Das hat nichts mit Hunger zu tun. Falls die Flasche gegeben wird, dann nur mit dem Baby aufrecht im Arm, mit fast waagerechter Flasche (nur so schräg, dass der Sauger vorne gefüllt ist und nicht zu viel Luft geschluckt wird) und mit regelmäßigen Unterbrechungen, damit das Baby signalisiere kann, wenn es satt ist. Besser ist es jedoch, stillfreundlich zuzufüttern. Ich bin mir sicher, dass wir eine zu Euch passende, stressfreie Methode finden.Und nach 45 Minuten an der Brust (ohne einzuschlafen) trinkt sie trotzdem noch gierig 70 ml Pre.
Wenn Dir das schmeckt, dann wunderbar. Nötig sind diese Getränke nicht und ihr Wirkungsgrad umstritten. Jedoch kann eine Tasse leckerer Stilltee oder ein gern getrunkenes Malzbier natürlich Dein Wohlbefinden fördern und wenn es Dir gut geht, ist das positiv fürs Stillen. Es gibt jedoch deutlich effektivere Mittel, um die Milchmenge zu steigern und das sind regelmäßiges Stillen, effektives Stillen, stillfreundliche Zufütterung (Methode, Menge, Häufigkeit) und andere Einzelheiten, zu denen ich Dich beraten werde.Ich weiß nicht, wie ich meine Milchmenge noch steigern kann. Ich trinke Malzbier, alkoholfreies Bier und Stilltee.
Dieser Gefahr kann man mit einem guten Stillmanagement und engmaschiger Gewichtsauswertung entgegen wirken. Deshalb ist es wichtig, dass Du das Gedeihen dokumentierst, täglich auf einer geeichten Babywaage unter möglichst ähnlichen Umständen wiegst (gleiche Uhrzeit, mit frischer Windel/ohne Kleidung sowie mit ungefähr gleichem Abstand zum Stillen). Am besten eignet sich der Morgen nach dem Aufwachstillen, wenn die Nachwindel gewechselt wird. Eine digitale (!) Babywaage kannst Du in der Apotheke leihen.Aber ich hab auch Angst, dass wir uns immer weiter vom Vollstillen entfernen. Irgendwie hab ich Sorge, dass ich immer mehr zufüttern muss
Das nennt man eine Saugverwirrung. Dein Baby weiß nicht, dass es aktiv saugen muss, damit Milch fließt. Du mast es mit dem Ausstreichen instinktiv schon richtig.und dass ich nie vom Stillhütchen weg komme. Wenn ich es mal weg lasse, nimmt sie den Nippel maximal ratlos in den Mund und schleckt die Tropfen Milch ab, die ich ihr rausgedrückt habe.
Ich bin mir sicher, dass wir es hinbekommen, dass Ihr bald entspannt in verschiedenen Positionen stillen könnt und das dann auch unterwegs dann entspannt und problemlos funktioniert. Rückenschmerzen sind ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Hast Du mal versucht mit aufgestellten Beinen (Füße auf Po-Höhe) zu stillen? Dann funktioniert die Wiegehaltung oft gut. Empfehlenswert ist auch zurückgelehntes Stillen.Aufgrund des ganzen Theaters traue ich mich überhaupt nicht, außer Haus zu stillen. Eigentlich klappt es nur sitzend auf dem Sofa oder im Bett, mit etlichen Kissen, Stillkissen und inzwischen echt Rückenschmerzen. Zuverlässig klappt nur die Footballhaltung.
Die Babynase ist so geformt, dass Babys auch bei großen, weichen Brüsten gut Luft bekommen. Daher ist es nicht nötig, die Nase frei zu halten. Das dadurch bedingte Verformen der Brust kann das ordentliche Andocken sogar verschweren.Den Wiegegriff bekomme ich nicht hin, da rutscht ständig das Hütchen weg oder ich erschlage sie mit meiner Brust und muss dann die ganze Zeit mit dem Finger die Nase frei halten.
Das kann ich total nachvollziehen und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam dieses Ziel erreichen.Das ist jetzt sehr lang geworden, aber ich bin einfach verzweifelt und weiß nicht, was ich als nächstes tun soll. Ich möchte so gerne weg von dem ganzen Zubehör und entspannt (überall!) vollstillen![]()
Das BES ist ein tolles Hilfsmittel. Allerdings muss man sich damit vertraut machen. Als Einführung empfehle ich Dir die ElternInfo Brusternährungsset. Diese ist auch als pdf zum Download verfügbar.Fienchen009 hat geschrieben: 25.06.2018, 17:20 BES: ich hab eine kurze Anleitung bekommen, bisher fehlte aber leider die Zeit, es mal unter Beobachtung einzusetzen. Ich fühle mich nicht so richtig wohl mit dem Ding. Wenn ich es ins Hütchen einfädel, hab ich das Gefühl, sie bekommt nicht mehr richtig zug drauf. Lasse ich dann die Pre Nahrung laufen, nuckelt sie nur noch das aus dem Hütchen und saugt überhaupt nicht mehr
Waage: Gar nicht so leicht. Die Apotheken hier haben keine bzw. es sind alle im Umlauf. Die Geräte im Internet für ~25 Euro taugen wahrscheinlich nix, oder?
Mechanische Waagen sind Fehleranfällig. Dann lieber eine Waage aus dem Internet. Sie muss jedoch folgenden Ansprüchen genügen:Eine mechanische Babywaage könnte ich fürs erste bekommen? Besser als nix?
Ja, das ist er. Am besten nimmst Du den kleinen Finger mit dem Nagel nach unten. Den Schnuller kannst Du weglassen und stattdessen die Brust anbieten. Dafür ist sie ja eigentlich da. Selbst trockenes Nuckeln stimuliert etwas.Schnuller: ab und zu bekommt sie ihn zum beruhigen. Anfangs hatte sie ihn auch nachts, aber die letzten Nächte spuckt sie ihn schon nach wenigen Minuten aus und will ihn dann nicht mehr. Ich werde zusehen, den bald los zu werden. Soll ich ihn dazu einfach langsam immer weniger anbieten? Und ist Finger als Alternative okay?
Dann hat Dein Gewicht sehr wahrscheinlich keine Wirkung auf die Milchbildung.Übergewicht: ja ich bin adipös, Blutzucker und Schilddrüse sind aber in Ordnung.
Das ist okay. Die Brustkompression ist wichtiger. Du kannst schauen, ob Power- oder Intervallpumpen etwas für Dich ist.Abpumpen: morgens pumpe ich im Moment beidseitig, da mein Freund die Kleine noch nehmen kann. Ansonsten pumpe ich ein paar Mal am Tag immer einseitig beim Stillen ab. Das geht aber nicht mehr, wenn ich Brustkompression machen soll. abends schaffe ich oft noch eine zweite Runde beidseitig.
Machst Du immer wieder Pausen und gibst die Flasche nur, wenn sie deutlich signalisiert, dass sie sie wieder haben möchte? Der Sauger löst nämlich den Saugreflex aus, wenn man ihn in den Mund steckt.Fläschchen: Wie in einem Merkblatt beschrieben, halte ich sie tatsächlich möglichst aufrecht und die Flasche waagrecht, damit es nicht einfach so in den Mund fließt. Trotzdem lässt sie nur sehr selten was im Fläschchen.
Das wissen wir noch nicht. Wenn Du möchtest, kannst Du mir gerne mal ein Stillvideo schicken (einfach in einer Cloud oder bei Youtube ungelistet hochladen und mir den Link schicken).Brustkompression: dieses im Artikel beschriebene Saugmuster erkenne ich leider nicht. Bisher wurde mir gesagt dass sie schluckt, wenn sich die Schläfe bewegt und wenn man so ein leichtes "Grunzen" hört. Dieses Mund auf - Pause... sehe ich bei ihr gar nicht. Aber ganz offensichtlich trinkt sie nicht sehr effektiv![]()
Dann warten wir damit, bis Ihr das Stillhütchen abgewöhnt habt.Das zurückgelehnte Stillen klappt leider überhaupt nicht. Dabei brüllt sie sich weg, selbst wenn sie das Hütchen schon im Mund hat.
Dann versuch die Brust parallel zum Mund zusammenzudrücken. Denk "Sandwich" statt "Apfel". Wenn Du die Brust beim Greifen von vorne nach hinten streichst, müsste die Haut beim Andocken aus dem Weg sein.Das Problem ist, dass ich eine schlauchförmige Brust habe und relativ viel lockere Haut. Dadurch stülpt sich irgendwie immer alles über ihre NaseVom Körbchen her sind sie nicht soo groß. Vielleicht C, maximal D.
Super! Dann starten wir gemeinsam durch.Sehr gerne wollen wir es zusammen anpacken!! Ich wäre so froh, wenn das alles klappt.
Daran scheiterte es glaube ich nicht. Das Problem ist eben eher, dass sie, wenn ich die Pre/Mumi laufen lasse, nur noch alles aus dem Hütchen schlürft. Sie trinkt dann überhaupt nicht mehr effektiv. Erst wenn ich den Schlauch komplett entferne, saugt sie wieder. Aber am Ende der Mahlzeit dann meist auch nicht mehr, denn dann ist sie müde oder satt. Ich nehme ihr mit dem ganzen Kram also eher die Brust 1x weg und bin zeitgleich total genervt von dem ganzen Zubehör.Wenn Du Dir diese durchgelesen hast, baue das BES 3x auseinander und wieder zusammen. Fülle es dann mit Wasser und befestige es an der Brust. Dann experimentiere mit der Höhe der Flasche und übe das Abklemmen der Schläuche. Wenn Du den Eindruck hast, Du kannst es gut bedienen, dann warte eine Stilleinheit ab, bei der Dein Baby gut gelaunt ist. Mache das Stillhütchen über den Schlauch. Stelle das BES so ein, dass pro Sekunde 1-2 Tropfen heraus kommen. Für PRE eignet sich der mittlere Schlauch, für Muttermilch auch der dünne. Es braucht ein paar Versuche bis man sich an die Benutzung gewöhnt hat. Aber dann ist es eine tolle Krücke, die das Stillen schützt und unterstützt.
Ich habe nun doch eine mit zwei Nachkommastellen gekauft. Es hilft ja alles nix, auch wenn es langsam echt ganz schön knapp wird. Günstiger ist stillen (wollen) auch nicht als Fläschchen gebenMechanische Waagen sind Fehleranfällig. Dann lieber eine Waage aus dem Internet. Sie muss jedoch folgenden Ansprüchen genügen:
- Standwaage (Hängewaagen sind nicht geeignet)
- mit Babyschale
- mindesten zwei Stellen hinter dem Komma, besser drei
Heute Nacht haben wir den Schnuller wieder viel gebraucht. Das Problem ist, dass ich nicht schlafen kann, wenn sie an meinem Finger nuckelt und erst recht nicht, wenn ich ihr die Brust zum nuckeln anbiete. Das endet nämlich darin, dass ich dann die ganze Nacht im Bett sitze und kein Auge zu bekomme. Stillen klappt nur im SitzenJa, das ist er. Am besten nimmst Du den kleinen Finger mit dem Nagel nach unten. Den Schnuller kannst Du weglassen und stattdessen die Brust anbieten. Dafür ist sie ja eigentlich da. Selbst trockenes Nuckeln stimuliert etwas.
Die Brustkompression scheint uns wirklich etwas zu bringen. Ich habe es zwar noch nicht so ganz drauf, wie in der Anleitung, aber man hört sie meistens deutlich schlucken. Es bringt also wirklich wasDas ist okay. Die Brustkompression ist wichtiger. Du kannst schauen, ob Power- oder Intervallpumpen etwas für Dich ist.
Ja ich mache Pausen und lasse sie aufstoßen. Meistens fängt sie sofort an zu jammern und steckt sich die Hand wieder in den Mund. Sie hat also wirklich Hunger, oder?Machst Du immer wieder Pausen und gibst die Flasche nur, wenn sie deutlich signalisiert, dass sie sie wieder haben möchte? Der Sauger löst nämlich den Saugreflex aus, wenn man ihn in den Mund steckt.
Auf jeden Fall! Ich will die Dinger unbedingt los werden. Aber jeder Versuch scheitert bisher. Was kann ich noch versuchen? Hütchen zurück schneiden?Das Saugen sieht sehr gut aus. Ich bin überzeugt, dass Deine Kleine mit Brustkompression gut an die Brust gehen wird, und möchte Dir Mut machen das Stillhütchen wegzulassen. Es gibt keinen Grund dafür, es weiter zu nutzen, außer Gewohnheit. Und je schneller Ihr es los seit, umso besser.